Mit dem Postauto durch die Schweiz

Mit dem Postauto durch die Schweiz - Durchs mystische Val Müstair nach Südtirol

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Mit dem Postauto durch die Schweiz

Mit dem Postauto durch die Schweiz - Durchs mystische Val Müstair nach Südtirol

Tourismus

Die Engadin-Meran-Linie führt durch zwei Länder: Sie verbindet die Schweiz mit Italien. Erst schiebt sich das Postauto über den Ofenpass, an den östlichsten Zipfel der Schweiz. Dann geht es durch das mystische Val Müstair, bevor man das Ziel, den Bahnhof von Mals in Südtirol, erreicht. Auf der Reise legt das Postauto rund 1000 Höhenmeter in eineinhalb Stunden zurück. Unterwegs spricht man Schweizerdeutsch, Rätoromanisch, Südtirolerisch. Es geht nicht nur über einen Pass, sondern auch durch ein entlegenes Tal voll ursprünglichen Charmes, vorbei am UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann. Die Gegend ist in vielerlei Hinsicht besonders: So zählt ein Teil der Strecke zum "UNESCO-Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair". Gegen Streckenende im mediterranen Südtirol verspürt man südländisches Flair. Man lernt Mensch und Natur entlang der Strecke kennen. Die Reise beginnt auf etwa 1400 Metern über Null in Zernez. Postautofahrer Tino Hohenegger fährt die Engadin-Meran-Linie fast täglich. Zunächst führt der Weg bergauf, dann ein Stück durch den Schweizerischen Nationalpark. Mit Biologin Pia Anderwald und Parkwächter Domenic Godly geht es auf Fuchsspurensuche und auf Entdeckungstour von allerhand Wildtieren. Zurück im Postauto ist die Ofenpasshöhe mit 2149 Metern der Lieblingsort von Tino, hier kann er auf sein Tal blicken: das Val Müstair, auf Deutsch Münstertal, italienisch Val Monastero. Auf der Passhöhe trifft das Fernsehteam Bikerin Nicole Tschenett und begleitet sie in die Berge oberhalb der Route. Sie zeigt die besten Bike-Trails und ihre schöne, farbenreiche Heimat, um die sich viele mystische Geschichten ranken. Von der Passhöhe windet sich das Postauto danach die Serpentinen herunter ins Tal. Am östlichsten Zipfel der Schweiz lebt man naturverbunden - wie Gisella und Luciano Beretta, die hier eine kleine Brennerei in Tschierv betreiben. Dank des südlichen Klimas aus Italien wachsen noch auf etwa 1800 Metern Höhe Bio-Bergweizen und Bio-Gerste, die Gisella und Luciano für ihre Brände nutzen. Nur wenige Kilometer weiter kracht und klappert es an der Postautoroute: Im 300-Seelenort Santa Maria steht eine der letzten Handwebereien der Schweiz, die Tessanda. Das Handwerk wird hier von Generation zu Generation weitergegeben. Weberin Martina Marcona Moser hat es von ihrer Mutter gelernt, Weberin Nino, eine Quereinsteigerin, fährt täglich als Grenzgängerin von Südtirol in die Schweiz. Nur ein paar Meter weiter fließt der Rombach, der sich wie eine Lebensader parallel zur Postauto-Route durchs Tal schlängelt; auch vorbei am UNESCO-Welterbe-Kloster St. Johann. Bereits 775 von Karl dem Großen gegründet, sind seine letzten Hüterinnen heute neun Benediktinerinnen, die hier arbeiten und wohnen. Die Kirche beherbergt den größten und besterhaltenen Freskenzyklus aus dem Frühmittelalter, ein wahres Schmuckstück. Nimmt man das Postauto, das direkt vor dem Kloster hält, so erreicht man nach knapp einem Kilometer Südtirol. Es wird mediterraner entlang der Strecke. Oberhalb am steilen Hang geht es mit Hans-Ueli Grunder, Nino aus der Weberei und Bernd Christandl auf die Suche nach Schmetterlingen. Kurz vor Ende der Reise geht es noch durch die mittelalterlichen Stadtmauern von Glurns. Hier muss sich Fahrer Tino besonders konzentrieren, denn das Stadttor ist schmal. Das Postauto schiebt sich langsam und mühevoll hindurch. Die Reise endet nach gut 50 Kilometern in Mals. Eine abwechslungseiche Tour: geprägt von der Schweiz und Italien, von Passhöhe und mediterranem Flair, geprägt von Naturverbundenheit und ursprünglichem, mystischem Charme.
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Mit dem Postauto durch die Schweiz

Mit dem Postauto durch die Schweiz - Im Steilanstieg auf die Griesalp

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Mythos Cerro Torre - Reinhold Messner auf Spurensuche

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Erlebnisreisen TOURISMUS #lookslike - Realität vs. Instagram - Tallinn
Immer häufiger wird Instagram auch als Reiseführer genutzt. Aber können die schönen Bilder der Realität standhalten? Beim Check mit "#lookslike" in Tallinn, der Hauptstadt von Estland, hat Christian Loß die Hotspots und Geheimtipps der Stadt recherchiert und macht sich vor Ort ein Bild.
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Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Faszination Wasser NATUR UND UMWELT Singende Wale und das Geheimnis der Regentropfen
Wie viel Wasser gibt es auf der Erde, und warum trinken wir heute dasselbe Wasser wie einst die Dinosaurier? "Terra X"-Moderator Uli Kunz geht den Geheimnissen von H2O auf den Grund. Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Der Mensch besteht zu großen Teilen aus Wasser, Meeresströmungen regeln unser Klima. Scheint selbstverständlich, doch der Stoff mit der simplen Formel verhält sich einzigartig und gibt den Forschern immer wieder Rätsel auf. Den Meeresbiologen und Forschungstaucher Uli Kunz fasziniert Wasser schon sein ganzes Leben lang. Er nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu den Wasserwelten der Erde, um Fragen rund um eines der kleinsten Moleküle der Welt zu klären. Es geht nach Island und zu den Buckelwalen in der Südsee, in die Höhlenwelt der Schweiz und zu den Wolken an der Zugspitze. Nur Wasser kommt auf der Erde zugleich flüssig, fest und gasförmig vor, wie man an den Gletschern, Wasserfällen und Geysiren Islands sehen kann. Rund 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser gibt es auf unserem Planeten. "In Würfeln übereinandergestapelt, würde es bis an die Grenze unseres Sonnensystems reichen", stellt Uli Kunz fest. Zusammen mit Forschern lauscht der "Terra-X"-Moderator den Gesängen von Buckelwalen im Südpazifik, die sich die schnelle Schallübertragung im Wasser zunutze machen, um zu kommunizieren. Außerdem haben sie Techniken entwickelt, wie sie dem Druck in den Tiefen der Ozeane standhalten können. In einem Experiment versucht Uli Kunz zu ergründen, wie Bäume es schaffen, Wasser in die obersten Baumkronen zu befördern, und testet mit einem Kajak die Kraft eines Wasserfalls. Zusammen mit Wissenschaftlern untersucht er, ob ein unterirdischer Fluss in der Schweiz als Trinkwasser taugt. Immerhin sind nur knapp drei Prozent des Wassers auf der Erde Süßwasser, der Rest ist salzig. Dass es aus Wolken regnet, weiß jedes Kind. Aber nicht jede Wolke ist eine Regenwolke. "Terra X" begleitet den Wolkenforscher Eberhard Bodenschatz, der herausfinden will, wann sich Regentropfen bilden. Mit Expeditionsleiter Burkhard Baschek geht es in einem Zeppelin auf die Jagd nach Wasserwirbeln. Er will herausfinden, welche Rolle sie für die großen Meeresströmungen spielen. Wie ungewöhnlich sich Wassermoleküle verhalten, sieht man, wenn im Winter die Seen zufrieren, das Wasser unter der Eisschicht aber flüssig bleibt: Ursache ist die sogenannte Dichte-Anomalie des Wassers. Es dehnt sich aus, sobald es in einen festen Zustand übergeht. Das Eis ist also leichter als das flüssige Wasser und schwimmt oben. Große Bilder zeigen den Zuschauern die Wunder der Wasserwelten. Wissenschaftler geben Einblick in ihre neuesten Forschungen, während Computeranimationen im Detail aufzeigen, wie sich Wassermoleküle unter bestimmten Bedingungen, etwa in einer Baumwurzel, verhalten.
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Faszination Wasser NATUR UND UMWELT Nasse Meteoriten und wandernde Gletscher
Wie kommt eigentlich das Wasser auf unseren Planeten, und wie schnell bewegt sich ein Gletscher? "Terra X"-Moderator Uli Kunz geht den Geheimnissen von H2O auf den Grund. Mehr als 70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Forscher versuchen herauszufinden, ob es einst aus dem All zu uns kam. Ohne Wasser gäbe es jedenfalls kein Leben - und das findet sich in einer Goldmine Südafrikas sogar in vier Kilometern Tiefe, im Gestein der Erde. In dieser Folge von "Faszination Wasser" reist der Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz zu den Blue Holes der Bahamas und erkundet die magische Grenze zwischen Süß- und Salzwasser. Auf Spitzbergen begleitet er Glaziologen bei einer einzigartigen und gefährlichen Expedition. Sie wollen 200 Meter tief in das Innere eines Gletschers einsteigen und herausfinden, warum sich die weißen Riesen immer schneller in Richtung Meer bewegen. Auch die Kontinentalplatten stehen nicht still - auf Island kann Uli Kunz noch mit einer Hand die Eurasische, mit der anderen die Nordamerikanische Platte berühren. Doch die Platten werden immer weiter auseinandergedrückt. Tief im Inneren der Erde sind gewaltige Kräfte aktiv und formen unseren Planeten um, lassen Ozeane entstehen und verschwinden. Im Meer ist wahrscheinlich vor Milliarden Jahren das Leben entstanden. Wie sehr der Mensch Wasser zum Überleben braucht und wie schnell er verdursten würde, testet Uli Kunz in der Wüste im Südwesten der USA. Er nimmt den Wettkampf mit einem Saguaro-Kaktus auf - und verliert. Wohl kein anderer Stoff ist so gut erforscht und steckt zugleich voller Rätsel. Zwei Atome Wasserstoff und ein Sauerstoffatom verbinden sich zu H2O, dem wohl wandelbarsten Molekül unseres Planeten. Es verhält sich oft anders, als die Wissenschaft erwarten würde. Ein Beispiel ist die Oberflächenspannung, die dafür sorgt, dass manche Insekten auf der Wasseroberfläche laufen können. Die Suche nach den Geheimnissen des Wassers führt "Terra X"-Moderator Uli Kunz von der beeindruckenden Silfra-Spalte Islands in die Eislandschaften von Spitzbergen, von den magischen Blue Holes der Bahamas in den Saguaro-Nationalpark in Arizona. Es sind spektakuläre Bilder von den Wasserwelten dieser Erde entstanden. Wissenschaftler geben Einblick in ihre neuesten Forschungen, während Computeranimationen im Detail aufzeigen, was im Körper eines Menschen passiert, wenn er vor dem Verdursten steht, und was für ein Kunstwerk ein Eiskristall ist.
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Zu Tisch ... ESSEN UND TRINKEN im Harz
Durch den Harz, ein Mittelgebirge in Deutschland, verlief die deutsch-deutsche Grenze. Familie Thielecke hat nach der Wiedervereinigung neu angefangen und züchtet das Harzer Rote Höhenvieh. Die alte Rinderrasse ist geeignet für die steilen Bergwiesen und wäre dennoch fast ausgestorben. Sie zeichnet sich durch besonders zartes Fleisch aus. Eine weitere kulinarische Berühmtheit der Region ist der Harzer Käse, ein fettarmer Quarkkäse von intensivem Geruch. Die Thieleckes leben in Tanne, einem kleinen Dorf im Oberharz, in Sichtweite des Brockens. Hier verlief einmal die deutsch-deutsche Grenze und teilte die Region in Ost und West. Durch ein geschenktes Kälbchen kam Uwe Thielecke nach der Wende eher per Zufall zur Rinderzucht. Aus dem Hobby wurde ein Betrieb, der heute die ganze Familie einspannt. Auch die beiden Töchter Julia und Sarah haben sich für die Harzkuh entschieden und sind nach ihren Ausbildungen auf den Hof zurückgekehrt. Der Film begleitet Familie Thielecke in einem Sommer voller Veränderungen. Die alten Gebäude wurden abgerissen, um Platz zu schaffen für eine moderne Fleischerei und einen neuen Hofladen. Für die Familie eine große Herausforderung, denn der Betrieb läuft nebenbei weiter. Zum Probeessen der ersten Grillwürstchen aus der Hausschlachterei gibt es Salat mit Löwenzahn. Ebenfalls vom Roten Höhenvieh kommen Rouladen mit Zwiebeln, Gewürzgurken und Senf, einem klassischen deutschen Schmorgericht. Der Harzer Käse, die vielleicht bekannteste Spezialität der Region, wird als Brotzeit mit Schmalz serviert. Peter Gropengießer aus Westerhausen ist einer der letzten Käsemacher, die den fettarmen Quarkkäse noch selbst herstellen.
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Servicezeit RATGEBER
Fehlkauf ausgeschlossen! Jetzt testen andere ihr "Objekt der Begierde" und lassen Sie wissen, ob es sein Geld wert ist. Die Berichte sowie Ratschläge sorgen für mehr Orientierung im Konsumdschungel.
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Matera, da will ich hin! TOURISMUS
Moderator Michael Friemel hat eine Menge zu bestaunen in der süditalienischen Höhlenstadt Matera und ihrer Umgebung, der Basilikata. Kulturhauptstadt Europas 2019, UNESCO-Weltkulturerbe, Kulisse für Hollywoodfilme, älteste Stadt Italiens, der am längsten dauerhaft besiedelte Ort der Welt - nämlich gute 9000 Jahre - es ist eine Region der Superlative. Da gibt es die berühmten Felsenkirchen mit ihren zum Teil tausend Jahre alten Fresken - die "Sixtinische Kapelle der Basilikata" - und ihrer langen Tradition der Bienenzucht. Eine Tradition, die bis heute gepflegt wird: Vom allgemein verbreiteten Bienensterben merkt man hier nichts - ein Zeichen dafür, dass die Natur ringsum nicht nur grandios, sondern auch noch relativ intakt ist. Darum gilt die Basilikata auch als "Kornkammer Italiens" und ist weit darüber hinaus für ihre gesunden Leckereien bekannt. Natürlich kostet Michael Friemel für die Zuschauer vor. Und er wagt sich in Gefilde, die andere nur mit Zaubersprüchen und Amuletten bewaffnet betreten: Michael Friemel besucht ein Dorf, dessen Namen man nicht aussprechen darf - denn das bringt Unglück. Dort werden die Zuschauer Zeugen einer der kuriosesten Madonnen-Prozessionen Italiens.
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Genusswandern in der Schweiz TOURISMUS Von Hütte zu Hütte im Appenzellerland
Eine Wanderung von Hütte zu Hütte: Tamina Kallert genießt das Appenzellerland und die beeindruckende Natur hoch oben in den Schweizer Bergen. Ihr Begleiter ist der humorvolle Schweizer Geschichtenerzähler und Alpenfan Jürg Steigmeier. Gemeinsam erleben die beiden eine abenteuerliche Woche mit mancher Herausforderung, aber auch Entspannung, zum Beispiel im "Hot Pot" auf der Meglisalp.
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Sommer im Kleinwalsertal LANDSCHAFTSBILD
Es ist ein kleines, überschaubares Tal, in dem Nachhaltigkeit gepflegt wird; es liegt in Österreich, ist aber nur von Deutschland aus erreichbar: das Kleinwalsertal. Tamina Kallert taucht ein in die hochalpine Bergkulisse und trifft Menschen, die etwas für ihre Heimat tun - und für die Natur, in der sie leben. Beispielsweise der Schuhmacher, der ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzt, indem er alte Wanderschuhe repariert. Oder der Permakultur-Gärtner, der Selbstversorgung anstrebt, sowie der Biokoch, der sich schwarze Alpschweine im Garten hält, oder der Imker, der sich um die Zukunft der Bienen sorgt. Tamina Kallert probiert außerdem Kaiserschmarrn und Milcheis "Made in Kleinwalsertal", besucht eine Kräuterfrau in ihrem Hexenhaus und übernachtet auf einer einsamen Hütte. Sie wandert mit Hund über den Panoramaweg und erklimmt das in der Nähe des Hohen Ifen, einem der markantesten Berge der Region, in fast 2000 Metern Höhe gelegene Gottesackerplateau. Es ist eine skurrile Landschaft aus Felsen und Steinen, eines der größten Karstgebiete Europas. Die schroffen Kalksteinflächen sind viele Millionen Jahre alt, die versteinerte Korallen, Muscheln und Algen Überreste aus dem Urmeer Tethys. Tamina Kallert versorgt sich im "Hoflaada" in Mittelberg mit "Zwergle-Käs" und frischer Milch und steigt zur Berghütte "Laubenzug" auf. In 1350 Metern Höhe am Walmendinger Horn findet sie rund um die Selbstversorgerhütte Ruhe, Entspannung und ganz viel Natur. Eine ähnliche Idylle bietet die Alpe Kuhgehren oberhalb vom Wildental, auf der sich Sennerin Lisa und ihre Familie von Juni bis Oktober sieben Tage in der Woche um hungrige Wanderer kümmern - und um die Tiere, die auf der Alpe leben. Zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal liegt die Breitachklamm - das außergewöhnlichste Naturschauspiel in der Region: Vor rund 10 000 Jahren, als am Ende der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen, fraß sich das Wasser die Breitach langsam seinen Weg in das Gestein hinein - auf einer Länge von 2,5 Kilometern und rund 150 Metern tief. Tamina Kallert steigt vom Grenzgasthof Walserschanz aus in die beeindruckende Felsenschlucht.
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Attraktion Allgäu LANDSCHAFTSBILD Seele des Südens
Imposante Gipfel, sattes Grün, tiefblaue Seen. Hier stellen junge Leute heute Start-ups auf die Beine. Gibt es ein Allgäuer Lebensgefühl? Wie prägt die Landschaft die Menschen? Das Leben im Allgäu war lange Zeit geprägt von Einfachheit und Härte. So gelten die Allgäuer heute noch eigensinnig und verschlossen, aber auch als gewieft und geschäftstüchtig. Das Allgäu ist das Land der "Mächeler", also der Macher, die ihr "Ding" durchziehen. Junge Allgäuerinnen und Allgäuer boxen heute Umweltschutzprojekte durch oder stellen Start-ups auf die Beine. So wie zum Beispiel Martin Säckl, Raphael Vogler und Simon Abele. An den von ihnen organisierten Aufräumtagen holen Hunderte Freiwillige tonnenweise Plastikmüll aus den Allgäuer Alpen. Der Film porträtiert außerdem Künstler und eine Familie, die jedes Jahr eine Alp bewirtschaftet, einen international renommierten Schmetterlingsforscher und einen Käsehersteller - ein Allgäu zwischen Güllefass und "Thinktank". So geht der Film auch dem Allgäuer Lebensgefühl jenseits gängiger Heimatklischees nach.
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Alpenjuwelen - Zu Fuß von der Zugspitze nach Bozen TOURISMUS
Fernwanderungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Tagelang mit sich und seinen Gedanken unterwegs zu sein und dabei schöne Landschaften zu durchstreifen, setzt Glückshormone frei. Als "sanfte Einstiegsdroge" bieten die "Alpenjuwelen" eine gute Möglichkeit, die Alpen einmal von Nord nach Süd zu durchwandern, ohne gleich sportliche Höchstleistungen vollbringen zu müssen. Filmautorin Monika Birk fängt schillernde Momente auf der Wandertour ein. Die Strecke startet am höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze, und endet in Südtirol in Bozen. Die achttägige Reise führt durch idyllische Hochgebirgstäler, über die schroffe Bergwelt des Alpenhauptkammes, entlang der Meraner Wale und zu den majestätischen Spitzen des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten. Gelaufen wird dabei aber nur ein Teil der Strecke, weniger interessante Abschnitte werden mit Transfers und Bergbahnen überbrückt. Denn nicht alle, die sich am Erlebnis Fernwanderung erfreuen wollen, bringen auch die nötige Grundkondition oder körperliche Fitness für eine Mehrtageswanderung mit. Täglich gibt es einen exklusiven Transport zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wer einmal nicht wandern möchte, kann mit dem Gepäcktransport direkt zum nächsten Etappenziel fahren und im Wellnessbereich entspannen. Das Gefühl, vom Alpenvorland bis nach Südtirol zu Fuß unterwegs gewesen zu sein, bleibt dennoch. Das Komplettangebot beinhaltet Übernachtungen in ausgewählten Hotels mit Halbpension, Transfers, Gepäcktransport und Rückfahrt im Bus zum Startpunkt. Monika Birk hat sich einigen Wanderern angeschlossen und die schillerndsten Momente der "Alpenjuwelen" mit der Kamera festgehalten.
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Südtirol - Rund um den Kalterer See LANDSCHAFTSBILD
Nirgends zeigt sich Südtirol so mediterran wie rund um den Kalterer See. Er ist einer der wärmsten Badeseen der Alpen und von einem großen Weinanbaugebiet umgeben. Wein hat die Gegend wohlhabend gemacht. Zahlreiche Ansitze und Schlösser prägen die Landschaft. Italienisches Flair spürt man besonders in Bozen. Während die Mehrheit der Südtiroler Deutsch spricht, sind die meisten Bozener italienischer Muttersprache. Neben einer Altstadt aus dem Mittelalter gibt es in der Provinzhauptstadt eine Neustadt aus der Zeit des Faschismus. Der Film stellt zwei junge Südtirolerinnen vor, die ein mehrsprachiges Online-Magazin betreiben, einen Winzer, der Innovationsgeist beweist, und einen Restaurator, der jahrhundertealte Kachelöfen rettet. Ein Architekt erforscht die Bunker des Alpenwalls, ein Verteidigungssystem, gebaut im Auftrag Mussolinis. Außerdem führt der Film in das Dorf Tramin an der Weinstraße, Namensgeber der weißen Rebsorte Gewürztraminer. Der Ort sorgt mit der zeitgenössischen Architektur seiner Kellereigenossenschaft und einem der originellsten Faschingsumzüge im Alpenraum für Aufsehen.
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Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Mit dem Postauto durch die Schweiz TOURISMUS Durchs mystische Val Müstair nach Südtirol (Folge: 3)
Die Engadin-Meran-Linie führt durch zwei Länder: Sie verbindet die Schweiz mit Italien. Erst schiebt sich das Postauto über den Ofenpass, an den östlichsten Zipfel der Schweiz. Dann geht es durch das mystische Val Müstair, bevor man das Ziel, den Bahnhof von Mals in Südtirol, erreicht. Auf der Reise legt das Postauto rund 1000 Höhenmeter in eineinhalb Stunden zurück. Unterwegs spricht man Schweizerdeutsch, Rätoromanisch, Südtirolerisch. Es geht nicht nur über einen Pass, sondern auch durch ein entlegenes Tal voll ursprünglichen Charmes, vorbei am UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann. Die Gegend ist in vielerlei Hinsicht besonders: So zählt ein Teil der Strecke zum "UNESCO-Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair". Gegen Streckenende im mediterranen Südtirol verspürt man südländisches Flair. Man lernt Mensch und Natur entlang der Strecke kennen. Die Reise beginnt auf etwa 1400 Metern über Null in Zernez. Postautofahrer Tino Hohenegger fährt die Engadin-Meran-Linie fast täglich. Zunächst führt der Weg bergauf, dann ein Stück durch den Schweizerischen Nationalpark. Mit Biologin Pia Anderwald und Parkwächter Domenic Godly geht es auf Fuchsspurensuche und auf Entdeckungstour von allerhand Wildtieren. Zurück im Postauto ist die Ofenpasshöhe mit 2149 Metern der Lieblingsort von Tino, hier kann er auf sein Tal blicken: das Val Müstair, auf Deutsch Münstertal, italienisch Val Monastero. Auf der Passhöhe trifft das Fernsehteam Bikerin Nicole Tschenett und begleitet sie in die Berge oberhalb der Route. Sie zeigt die besten Bike-Trails und ihre schöne, farbenreiche Heimat, um die sich viele mystische Geschichten ranken. Von der Passhöhe windet sich das Postauto danach die Serpentinen herunter ins Tal. Am östlichsten Zipfel der Schweiz lebt man naturverbunden - wie Gisella und Luciano Beretta, die hier eine kleine Brennerei in Tschierv betreiben. Dank des südlichen Klimas aus Italien wachsen noch auf etwa 1800 Metern Höhe Bio-Bergweizen und Bio-Gerste, die Gisella und Luciano für ihre Brände nutzen. Nur wenige Kilometer weiter kracht und klappert es an der Postautoroute: Im 300-Seelenort Santa Maria steht eine der letzten Handwebereien der Schweiz, die Tessanda. Das Handwerk wird hier von Generation zu Generation weitergegeben. Weberin Martina Marcona Moser hat es von ihrer Mutter gelernt, Weberin Nino, eine Quereinsteigerin, fährt täglich als Grenzgängerin von Südtirol in die Schweiz. Nur ein paar Meter weiter fließt der Rombach, der sich wie eine Lebensader parallel zur Postauto-Route durchs Tal schlängelt; auch vorbei am UNESCO-Welterbe-Kloster St. Johann. Bereits 775 von Karl dem Großen gegründet, sind seine letzten Hüterinnen heute neun Benediktinerinnen, die hier arbeiten und wohnen. Die Kirche beherbergt den größten und besterhaltenen Freskenzyklus aus dem Frühmittelalter, ein wahres Schmuckstück. Nimmt man das Postauto, das direkt vor dem Kloster hält, so erreicht man nach knapp einem Kilometer Südtirol. Es wird mediterraner entlang der Strecke. Oberhalb am steilen Hang geht es mit Hans-Ueli Grunder, Nino aus der Weberei und Bernd Christandl auf die Suche nach Schmetterlingen. Kurz vor Ende der Reise geht es noch durch die mittelalterlichen Stadtmauern von Glurns. Hier muss sich Fahrer Tino besonders konzentrieren, denn das Stadttor ist schmal. Das Postauto schiebt sich langsam und mühevoll hindurch. Die Reise endet nach gut 50 Kilometern in Mals. Eine abwechslungseiche Tour: geprägt von der Schweiz und Italien, von Passhöhe und mediterranem Flair, geprägt von Naturverbundenheit und ursprünglichem, mystischem Charme.
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Mit dem Postauto durch die Schweiz TOURISMUS Im Steilanstieg auf die Griesalp (Folge: 4)
"Man muss nicht fahren, man darf fahren!", sagt Geri Inniger. Er ist einer von nur 20 Postauto-Fahrern, der auf die Griesalp fährt. Die letzten zwei Kilometer seiner Route haben es nämlich in sich: Es ist die steilste und anspruchsvollste Postautostrecke Europas.Mit 28 Prozent Steigung schlängelt sich die Serpentinenstrecke in extrem engen Kehren nach oben. Manchmal bleiben zwischen dem Kleinbus und den Felswänden nur zehn Zentimeter Platz. Geri ist in der Saison fast täglich zwischen Depot und Endstation unterwegs. Meidet Steinschlag und Schlammlawinen, denn die Landschaft um den wilden Gamchibach ist ständig in Bewegung. In diesem Jahr kämpft Wegmeister Niklaus Wäfler ganz besonders gegen die Naturgewalten. Sobald die Sonne scheint, sind die Gefahren allerdings vergessen. Die 20.000 Touristen, die die Busstrecke jährlich nutzen, fühlen sich wie mitten in eine Schweiz-Postkarte gebeamt. Das Jagdbanngebiet rund um die Endstation Griesalp macht die Landschaft zum Tierparadies. Peter Jüssy war hier lange Wildhüter und kennt die Plätze, an denen sich Gämsen und Steinadler, Murmeltiere oder Bartgeier zeigen. Postautochauffeur Geri Inniger ist aber nicht nur motorisierter Fremdenführer: Er bringt auch die Kinder der Gastwirtfamilie Sieber in Schule und Kindergarten. Auch ihre Eltern sind auf das Postauto angewiesen. Geri kutschiert Geri ihre Gäste ins historische Hotel "Am Waldrand". Pflanzensammlerin Rahel Wittwer lässt sich vom Postauto gern Richtung Hexenkessel chauffieren. Der gehört - wie der 100 Meter hohe Dündenfall - zu den Attraktionen der Strecke. Nur einer würde nie ins Postauto steigen: Lukas von Känel. Er nimmt immer nur das Mountainbike. Für seinen seltenen Beruf braucht er Kondition. Hoch über der Endstation Griesalp, in den zerklüfteten Felswänden, ist er auf der Suche nach Schätzen: nach Kristallen, die seit Millionen von Jahren im Inneren der Berge schlummern.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Doku
Mythos Cerro Torre - Reinhold Messner auf Spurensuche DOKUMENTATION, D, A 2018
Am 30. Januar 1959 soll es Cesare Maestri und Toni Egger als Ersten gelungen sein, die mehr als 3000 Meter hohe Granitnadel des Cerro Torre im Süden Patagoniens in Südamerika zu besteigen. Beim Abstieg verunglückte Egger tödlich, und Maestri konnte nicht beweisen, dass sie tatsächlich den Gipfel erreicht hatten. Der Bergsteiger Reinhold Messner begibt sich auf eine filmische Spurensuche nach dem, was damals tatsächlich geschehen war. 1952 wurde der Fitz Roy in Patagonien am südlichsten Zipfel Argentiniens - schon nahe der Antarktis - zum ersten Mal bestiegen. Die Gipfelhelden blickten zum Cerro Torre hinüber, einer 3128 Meter hohen Granitnadel, und stellten fest: "Der Cerro Torre ist der schwierigste Berg der Welt - diese 1800 Meter hohen Wände sind nicht machbar!" Eine Sensation folgte: Am 30. Januar 1959 soll es dem Italiener Cesare Maestri und dem Österreicher Toni Egger über die Nordwand gelungen sein, den Cerro Torre zu besteigen. Beim Abstieg verunglückte Toni Egger jedoch tödlich, und Cesare Maestri konnte nicht beweisen, dass sie tatsächlich den Gipfel erreicht hatten. Ab 1968 wurden Maestris Schilderungen von immer mehr Bergsteigern in Zweifel gezogen. Der Dokumentarfilm "Mythos Cerro Torre" ist die vierte Regiearbeit Reinhold Messners und befasst sich mit der - fast detektivischen - Analyse, ob Maestri den Cerro Torre bestiegen hat. Mithilfe von Fachleuten und anderen Bergsteigern, die mittlerweile nachweislich den "schwierigsten Berg der Welt" bestiegen haben, soll auch dem damals tödlichen Unfall der Bergsteigerlegende Toni Egger auf den Grund gegangen werden.
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Bunte Polizei DOKUMENTATION Einsatz mit Migrationsgeschichte
Polizistinnen und Polizisten mit Migrationsgeschichte sind in Deutschland gefragt. Die vielfältiger werdende Gesellschaft stellt auch sie vor neue Herausforderungen. Der Film zeigt, was drei von ihnen erleben und leisten. Mal sind sie besondere Vertrauenspersonen, mal sprachbegabte Mittler in Krisensituationen oder kultursensible Türöffner in Einwanderungsmilieus. "37°" schildert, wie es sich anfühlt, immer wieder auch "dazwischen" zu sein und warum es für manche zum Teil noch keine Selbstverständlichkeit ist, dass Polizisten nicht immer dem im Polizeijargon sogenannten "deutschen Phänotyp" entsprechen - und was ist das überhaupt? Die besonderen Fähigkeiten von Polizistinnen und Polizisten mit Migrationsgeschichte kommen vor allem in Einwanderungsmilieus zum Einsatz. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen ohne Zuwanderungsgeschichte lastet auf ihnen eine doppelte Herausforderung: Man erwartet von ihnen auch, dass sie aufgrund ihrer Zuwanderungsgeschichte zwischen den Kulturen vermitteln und immer mit der nötigen interkulturellen Kompetenz ausgestattet sind. Derya Yildirim war vor 20 Jahren eine der ersten Polizeibeamtinnen mit türkischen Wurzeln in Hamburg. Vorurteile und Diskriminierungserfahrungen kennt sie aus vielen Perspektiven. Heute ist sie die treibende Kraft im "Institut für transkulturelle Kompetenz" der Polizei Hamburg und sagt: "Die kulturelle Vielfalt muss sich noch viel mehr in der Polizei widerspiegeln". Unnachgiebig, kreativ und mit viel Herz erreicht sie Menschen, die sonst nie den Weg zur Polizei finden würden. "37°" begleitet sie dabei und erfährt, warum es für viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wichtig ist, sich auch in der Polizei vertreten zu sehen. Kevin Shaikh ist in Magdeburg als Polizeibeamter mit pakistanisch-polnischen Wurzeln eine Seltenheit. Die Prägung durch die Herkunftskultur seiner Eltern und seine besonderen Sprachkenntnisse machen ihn zu einem geschätzten Kollegen in seinem Revier. Sein Einfühlungsvermögen und seine interkulturelle Kompetenz helfen ihm oft, wenn es um Deeskalation in Konfliktsituationen geht. Er kann Ruhe bewahren, auch dann, wenn ein Neonazi ihn provoziert. "37°" begleitet Kevin Sheikh im Einsatz und erfährt von ihm, wie schwierig es war, als dunkelhäutiges Kind in der Schule um Anerkennung zu kämpfen. Auch Dina Brewer aus Ägypten musste kämpfen, um sich ihren Traum vom Polizistenberuf zu erfüllen. Ihre Familie war über den Berufswunsch nicht erfreut und hadert heute noch mit der Entscheidung der zweifachen Mutter. Als eine der wenigen arabisch sprechenden Frauen bei der Berliner Polizei sagt sie, dass es nicht nur die Sprache sei, die ihr einen besonderen Zugang zu den Menschen verschaffe. Es sei vor allem das Wissen um die kulturellen Eigenarten und Besonderheiten. Polizistinnen und Polizisten mit Migrationshintergrund haben dieses Wissen im Gepäck. Die Zukunft der Polizei ist ganz klar: Es wird bunter.
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10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
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Anne Will POLITIK
Seit September 2007 diskutiert Anne Will mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur über aktuelle Themen. "Politisch denken, persönlich fragen" lautet das Motto der Sendung.
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Rockpalast Crossroads ROCK UND POP Grant Haua
In diesem Spin-Off der Sendung "Rockpalast" wird der musikalische Schwerpunkt auf Blues, Roots und Alternative gelegt. Für Live-Atmosphäre sorgt das wiederholt veranstaltete "Crossroads Festival".
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Rockpalast Crossroads ROCK UND POP Zervas & Pepper
In diesem Spin-Off der Sendung "Rockpalast" wird der musikalische Schwerpunkt auf Blues, Roots und Alternative gelegt. Für Live-Atmosphäre sorgt das wiederholt veranstaltete "Crossroads Festival".
3SAT Show
Rockpalast Crossroads ROCK UND POP Smokemaster
In diesem Spin-Off der Sendung "Rockpalast" wird der musikalische Schwerpunkt auf Blues, Roots und Alternative gelegt. Für Live-Atmosphäre sorgt das wiederholt veranstaltete "Crossroads Festival".
3SAT Doku
Alpenjuwelen - Zu Fuß von der Zugspitze nach Bozen TOURISMUS
Fernwanderungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Tagelang mit sich und seinen Gedanken unterwegs zu sein und dabei schöne Landschaften zu durchstreifen, setzt Glückshormone frei. Als "sanfte Einstiegsdroge" bieten die "Alpenjuwelen" eine gute Möglichkeit, die Alpen einmal von Nord nach Süd zu durchwandern, ohne gleich sportliche Höchstleistungen vollbringen zu müssen. Filmautorin Monika Birk fängt schillernde Momente auf der Wandertour ein. Die Strecke startet am höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze, und endet in Südtirol in Bozen. Die achttägige Reise führt durch idyllische Hochgebirgstäler, über die schroffe Bergwelt des Alpenhauptkammes, entlang der Meraner Wale und zu den majestätischen Spitzen des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten. Gelaufen wird dabei aber nur ein Teil der Strecke, weniger interessante Abschnitte werden mit Transfers und Bergbahnen überbrückt. Denn nicht alle, die sich am Erlebnis Fernwanderung erfreuen wollen, bringen auch die nötige Grundkondition oder körperliche Fitness für eine Mehrtageswanderung mit. Täglich gibt es einen exklusiven Transport zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wer einmal nicht wandern möchte, kann mit dem Gepäcktransport direkt zum nächsten Etappenziel fahren und im Wellnessbereich entspannen. Das Gefühl, vom Alpenvorland bis nach Südtirol zu Fuß unterwegs gewesen zu sein, bleibt dennoch. Das Komplettangebot beinhaltet Übernachtungen in ausgewählten Hotels mit Halbpension, Transfers, Gepäcktransport und Rückfahrt im Bus zum Startpunkt. Monika Birk hat sich einigen Wanderern angeschlossen und die schillerndsten Momente der "Alpenjuwelen" mit der Kamera festgehalten.
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