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3SAT Doku
Grüezi Zürich AUSLANDSREPORTAGE Zwischen Rebellion und Rösti
Zürich war einst Inbegriff der konservativen Rütli- und Bankenkultur. Inzwischen entwickelt sich die bevölkerungsreichste Stadt der Schweiz zu einer kreativen und innovativen Metropole. Besonders in dem ehemaligen Arbeiter- und Rotlichtbezirk des Langstraßenviertels wird deutlich, wie sehr Zürich sich verändert. Hier ist eine junge und wilde Szene erwacht - mit Designern, Künstlern und Jungunternehmern. Bewährtes mischt sich mit Neuem. Aus Zürich ist eine Stadt der Ideen und der Originalität geworden - dafür stehen zum Beispiel die Designerbrüder Markus und Daniel Freitag, die aus Lkw-Planen topmoderne Taschen fertigen. Oder das "Fundbüro für Immaterielles". Dort kann sich melden, wer den Glauben an die Menschheit verloren oder den Sinn des Lebens gefunden hat. Aber bei aller Innovation vergisst Zürich auch seine Wurzeln und Traditionen nicht. So führt René Beyer in achter Generation den Uhren- und Juwelenhandel seiner Familie. Der Fischer Gerny fährt jeden Morgen auf den Zürichsee hinaus, um dort trotz schwindender Bestände weiterhin jeden Tag Felchen für die örtliche Gastronomie zu fangen. Ein Schweizer Schmuckkästchen, geerdet in seiner Tradition und zugleich ein Labor für kühne Zukunftsideen - Zürich steckt voller Überraschungen.
3SAT Doku
Traumhäuser ARCHITEKTUR Ein Haus mit gedrehtem First
Die meisten Menschen träumen davon, sich ein Haus nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen zu bauen. Die Sendereihe zeigt Bauherren, denen genau das gelungen ist, und ihre außergewöhnlichen vier Wände.
3SAT
Die Spürnase der Wasseradern REGIONALMAGAZIN
Was zeichnet die Schweiz aus? Charakteristische Züge, aktuelle Ereignisse sowie Land und Leute werden vorgestellt. Außerdem finden regelmäßig Gespräche mit Studiogästen statt.
3SAT
Alpenpanorama KAMERAFAHRT
Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
3SAT
ZIB NACHRICHTEN
Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Alpenpanorama KAMERAFAHRT
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Traumhäuser ARCHITEKTUR Ein Haus mit gedrehtem First
Die meisten Menschen träumen davon, sich ein Haus nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen zu bauen. Die Sendereihe zeigt Bauherren, denen genau das gelungen ist, und ihre außergewöhnlichen vier Wände.
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Die Spürnase der Wasseradern REGIONALMAGAZIN
Was zeichnet die Schweiz aus? Charakteristische Züge, aktuelle Ereignisse sowie Land und Leute werden vorgestellt. Außerdem finden regelmäßig Gespräche mit Studiogästen statt.
3SAT Doku
Die Großkatzen der Masai Mara TIERE Auf der Jagd (Folge: 1)
Gnus, Zebras, Antilopen und Gazellen durchwandern die Savanne. Die Herden mit ihren Jungtieren stellen eine willkommene Futterquelle für Raubkatzen wie Löwen, Geparde und Leoparden dar. Dabei zeigen die Großkatzen unterschiedliche Jagdweisen. Während Löwen im Rudel jagen, sind Geparde Einzeljäger. Dank ihrer Schnelligkeit sind sie bei der Hetzjagd oft erfolgreich. Jaguare hingegen bevorzugen die passivere Anschleich- und Lauerjagd.
3SAT Doku
Die Großkatzen der Masai Mara TIERE In der Kinderstube (Folge: 2)
Schakale, Hyänen und Servale gehören zu den kleineren Jägern der Savanne. Sie alle müssen Beutetiere erlegen, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Die Konkurrenz unter den Raubtieren ist groß. Geparde sind mit Spitzengeschwindigkeiten von rund 100 Kilometern pro Stunde die schnellsten Landtiere der Welt. Nach den anstrengenden Sprints müssen sie sich ausruhen - häufig nutzen Hyänen diese Schwäche aus, um den erfolgreichen Jägern ihre Beute abzunehmen.
3SAT Show
Grillen mit Ali und Adnan KOCHSHOW
Spitzenkoch Ali Güngörmüs gibt Schauspieler Adnan Maral Feinschmeckertipps am Grill. Von deftig bis leicht und gesund: Auf den Rost kommt, was das Herz begehrt. Und immer regional und lecker! Eigentlich steht heute Geflügel auf dem Speiseplan. Doch auf dem Weg zu einer Hühnerfarm macht Adnan eine Entdeckung: eine Straußenfarm. Der spontane Besuch dort hat Adnan ein Straußenei für Ali beschert, das er sogar selbst aus dem Straußengehege "gefischt" hat. Zuerst die große Frage: Wie kriegt man ein solch riesiges Ei auf? Auf dem Gut Hartschimmel grillen Ali und Adnan wieder, was das Zeug hält: Hähnchen im Salzmantel, Tandoori-Chicken-Spieße - und zu guter Letzt das Straußenei. Nebenbei gibt Ali dem Grill-Laien Adnan wichtige Tipps, Ratschläge und Antworten auf seine Fragen. Beispielweise: Was macht eigentlich einen guten Grillmeister aus? Und wie werden Fleisch, Fisch, Gemüse und sogar Käse vom Grill zu einem wahren Gaumenschmaus? So wird wirklich jeder zum Grillmeister. Auf geht's in die Grillsaison!
3SAT
Servicezeit-Reportage WIRTSCHAFT UND KONSUM
Probleme im Konsumdschungel? Fragen zu Alltagsproblemen? Die Reihe sucht in ihren Reportagen hilfreiche Antworten zu vielen Themen aus dem Service-Bereich.
3SAT Doku
Bergauf-Bergab ALPINISMUS
Das Magazin für Bergsteiger
3SAT Doku
Das unbekannte Tunesien DOKUMENTATION
Die 29-jährige Salma Mahfoudh, bisher bekennende Städterin, war selten im Landesinneren. "Endlich können wir ohne Angst unser Land entdecken und genießen", sagt sie voller Enthusiasmus. Sie bricht auf zu einer langen Reise von ihrer Geburtsstadt Tunis durch die Berge im Norden des Landes, vorbei am berühmten Salzsee, dem Schott, bis hinunter in den "Großen Süden" mit seinen gigantischen Tafelbergen und der Wüste. Auf ihrer Route begegnet Salma Mahfoudh Jugendlichen mit ihren Zukunftserwartungen und Menschen, die sich endlich Anerkennung und Auskommen auch auf dem Land erhoffen. Sie trifft Berberfrauen, Töpferinnen aus den Bergen. Sie trifft einen Steinmetz und Bauarbeiter aus den Römerstadt Dougga, der die Ruinen liebt und sich davon für seine Arbeit inspirieren lässt. Sie diskutiert mit einem Theaterlehrer aus der traditionsreichen Stadt El Kef, einem Treffpunkt vieler Kulturen und Religionen, und sie erlebt Ritter, die ihre traditionellen Kampfübungen aus der Zeit der Sultane in einer Tafelberglandschaft mitten in römischen Ruinen vollführen. Von den alten Kulissen des Films "Star Wars", die noch in der Wüste stehen, zieht Salma weiter zu einem Nomadenfest unterm Sternenzelt. Und als sie schließlich zurück in Tunis ist, verrät Salma das Geheimnis des tunesischen Jasmins in der Liebe und in der Revolution.
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Ein Palast in Marrakesch LAND UND LEUTE
Die marokkanische Stadt Marrakesch war einst der Zielort von Karawanen, in dem verschiedene Kulturen aufeinandertrafen. Heute ist die Stadt ein beliebtes Reiseziel, vor allem für Europäer. Die Dokumentation stellt eines der alten Riads vor, der traditionellen Innenhofhäuser, und zeigt den Alltag einer dort lebenden Familie zwischen Tradition und Moderne. Die im Südwesten Marokkos gelegene Stadt Marrakesch war die Endstation für die Karawanen aus der Sahara mit ihren Teppichen und ihrem Salz, ein Marktplatz für die Geschichtenerzähler des gesamten Orients, die Zuflucht für die Mauren nach der Vertreibung aus Andalusien und eine stetige Inspiration für die Baumeister, Handwerker und Künstler des Landes. In den letzten Jahren ist die Stadt zum wichtigsten marokkanischen Reiseziel für Europäer geworden. Zahlreiche Riads wurden zu stilvollen Pensionen umgebaut. Viele große Paläste, sofern nicht Staatseigentum, gerieten in den Blick von Investoren und europäischem Jetset. Die Dokumentation gewährt einen exklusiven Einblick in einen der wichtigsten traditionellen Wohnpaläste Marrakeschs, den Palais Soleiman, und präsentiert die verborgene Seite der "Perle des Südens". Inmitten einer märchenhaften, pulsierenden Kulisse zeigt sie den Alltag, die Lebenskultur und die Geschichten einer altehrwürdigen und zugleich modernen marokkanischen Familie. Nur durch einen Zufall kam der grandiose Palast in den Besitz der Familie Segueni. Nun ist er die Lebensaufgabe des 35-jährigen Sohnes Driss. Er sucht nach einzigartigen Lampen, nach seltenen Fliesen, plant mit seinem Baumeister die Fortführung des Generationen-Bauwerks und überlegt, wie der bevorstehende islamische Feiertag, das traditionelle Aschura-Fest, in dem Palast angemessen gefeiert werden kann. Neben dem Hausherrn kommen auch die Palastangestellten zu Wort: die junge Köchin Nadschat, der Ökonom und Hausmeister Habib und Baumeister Hadsch.
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Traumziel Oman TOURISMUS Oase des Orients
Die Rundreise durch Oman führt durch eine grandiose Landschaft: von der Region Maskat in die Berge des Djabal Akhdar und durch die Sayq-Hochebene bis zur Oasenstadt Nizwa. Oman ist ein moderner, weltoffener Staat, der sich trotz der Modernisierung viel von seinem orientalischen Flair bewahrt hat. Er gilt als sicheres Reiseziel und nimmt innerhalb der islamischen Religionskonflikte eine neutrale Position ein. Oman, das Land im Südosten der Arabischen Halbinsel, hat sich in den vergangenen 45 Jahren von einem mittelalterlichen zu einem modernen Staat entwickelt - dank des aufgeklärten Sultans Qabus ibn Said und sprudelnder Erdöleinnahmen. Die Omanis fühlen sich dennoch ihren Traditionen verpflichtet. Die Modernisierung des Landes geschah vorsichtig, es gab keinen harten Schnitt zwischen gestern und heute. So hat das Land viel von seinem orientalischen Flair bewahrt. In der Hauptstadtregion, die rund um die benachbarten alten Hafenstädte Maskat und Matrah gewachsen ist, haben die Omanis bewusst auf den Bau von spektakulären Hochhäusern wie in Dubai verzichtet und sich an traditionell geprägter Bauweise orientiert. Im Suq von Matrah oder in den alten Oasenstädten fühlt man sich wie im Morgenland vergangener Zeiten. Die vorherrschende Religion ist die ibaditische Lehre. Die Ibaditen bilden eine religiöse Sondergemeinschaft des Islam, der die Bevölkerungsmehrheit im Land angehört. Sie sind weder Sunniten noch Schiiten. Innerhalb der islamischen Religionskonflikte kann Oman daher neutral sein. So kann man Oman auch ganz individuell entdecken - zum Beispiel in einem Geländewagen. Auch das Filmteam war in einem solchen Auto unterwegs. Die Rundreise führte durch eine grandiose und vielfältige Landschaft. Nach einem Streifzug durch die Hauptstadtregion Maskat ging es in die Berge des Djabal Akhdar. Sie sind Teil des Hajar-Gebirgszugs mit seinen bis zu 3000 Meter hohen Gipfeln. In der Sayq-Hochebene betreiben die Oasenbauern wie eh und je Landwirtschaft - mithilfe des Bewässerungssystems Falaj. In der Oasenstadt Nizwa mit ihrem wehrhaften Fort findet noch immer jeden Freitag der traditionelle Viehmarkt der Beduinen statt. Weiter führte die Reise in den Osten des Omans. Entlang der Küste am Arabischen Meer Richtung Maskat kommt man als Reisender der Natur sehr nahe - die Eindrücke sind unvergesslich: Savanne, Steilküste, Wadis, Strände, Dünen, die in den gelben Sand der Wahiba-Wüste übergehen, Übernachtungen im Zelt. In Sur, einer alten Seefahrerstadt, werden noch heute die traditionellen Daus gebaut - in luxuriöser Version für wohlhabende Freizeitkapitäne. Die Reise endet in den Bergen - der Gebirgszug Hajar führt bis an die Küste heran, von Djabal Bani Djabr hat man einen weiten Blick über das Meer.
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Iran AUSLANDSREPORTAGE Von Shiraz nach Teheran
Geheimnisvolle Ruinen, schillernde Moscheen, prachtvolle Paläste und Gärten - der Iran ist ein spannendes und überraschendes Reiseland. Das Land liegt zwar in einer Krisenregion, trotzdem nimmt die Nachfrage nach Reisen in den Iran stark zu. Seit im Herbst 2013 der als toleranter geltende Präsident Rohani die Wahlen gewann, wird der Gottesstaat im Ausland zunehmend liberaler wahrgenommen. Immer mehr kulturinteressierte Touristen gehen auf Spurensuche nach dem alten Persien und machen sich ein Bild vom Iran der Gegenwart. Die Route führt von Shiraz aus nordwärts nach Yazd, Isfahan und in die Hauptstadt Teheran. Zu den Stationen zählen das verlassene Wüstendorf Kharanaq, die Ruinen des antiken Persepolis, alte Moscheen und quirlige Basare. Unterwegs gibt es immer wieder Begegnungen mit Menschen. Die 3000 Jahre alte Religion des Zoroastrismus wird im Iran noch heute gepflegt. Beeindruckend ist besonders der Totenkult seiner Anhänger.
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Jordanien DOKUMENTATION Jet-Skis, Wüste, edle Weine
Die Jordanierin Razan geht sportlich unabhängig durchs Leben. Das ist in der arabischen Welt keine Selbstverständlichkeit. Doch in Jordanien ist vieles anders. Dass Bildung der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ist, hat das Königshaus erkannt und umgesetzt. König Abdullah und seine Frau Rania bemühen sich um einen Ausgleich zwischen westlichem Lebensstil und den alten Traditionen Jordaniens. "Das ist ein muslimisches Land, ganz klar", sagt Razan, "das verhindert aber nicht, dass Jordanien modern und offen ist. Menschen, vor allem Frauen, können ihre Träume verwirklichen und ihren Wünschen nachgehen. Ich war in diesem Land Fallschirmspringen, Bergsteigen, ich konnte jeden Sport ausüben, was immer ich wollte. Ich habe an der Universität studiert. Eine Frau wie mich kannst du hier überall treffen." Razan liebt das Rote Meer, das Tauchen und Jetski-Fahren mit ihren Freunden. Jordanien hat viele weltoffene Repräsentanten: hervorragende Ärzte, Anwälte, Architekten, die in aller Welt arbeiten. Hoch qualifizierte Fachkräfte wie Faris, der Piloten über der Wüste Wadi Rum ausbildet. Oder wie Omar, der als erfolgreicher Winzer in einem muslimischen Land mit seinem roten "Saint George" Weltniveau erreicht hat. Jordaniens Gebirge sind verschachtelt. In ihren Schluchten und Wüstentälern hat sich der Lebensstil der Nomaden bis heute erhalten. Und einer der großartigsten Schätze der Menschheit: Petra, die Felsenstadt des Nabatäer-Reiches mit ihrer einzigartigen Architektur. Abu Lafi ist dort in einer Höhle geboren und hat wie viele andere Nomaden in den monumentalen Grabkammern gelebt, die so gut vor der Hitze schützen. Die Nomaden mussten den Touristen weichen und haben heute eine feste Adresse in einem Haus. Aber Abu Lafi kehrt immer wieder zurück aufs Land. "Hier kannst du dich ausruhen. Zwei Stunden Schlaf hier ist so viel wie vier Stunden Schlaf in der Stadt." Mittlerweile sind Öko-Hotels und Naturparks erfolgreich mit dem Angebot von Stille und Einsamkeit - und gerade junge Menschen zieht es wieder hinaus. Dahin, wo ihre Vorfahren herkamen: in die Wüste.
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Ostwärts - Eine Reise durch Georgien TOURISMUS Georgische Berg- und Talfahrten (Folge: 1)
Das schönste Land der Erde liegt ganz im Osten von Europa: Georgien. Zumindest sagen das die Georgier über ihre Heimat. Julia Finkernagel macht sich auf, diese Behauptung zu überprüfen. Sie begibt sich mit ihrem Rucksack auf den Weg ostwärts. Bei ihrer abenteuerlichen Reise erhält Julia Unterstützung von zwei waschechten Georgiern. Gemeinsam durchforsten sie das kleine gastfreundliche Land von der Schwarzmeerküste bis in den Großen Kaukasus. Auf der Suche nach den Menschen und ihren Geschichten erleben sie so manche Überraschung - die sie mit Herzlichkeit, Abenteuerlust und einer ordentlichen Prise Humor meistern. In Tiflis trifft Julia Finkernagel auf ihre georgischen Begleiter Gia Tevdorashvili und Bidzina Chomakhashvili. Gia spricht fließend Deutsch, aber die gemeinsame Sprache mit Bidzina ist "Hände und Füße". Auf der Fahrt an die Schwarzmeerküste bekommt Julia den ersten Vorgeschmack auf die georgische Gastfreundschaft: Am Straßenstand backt eine Frau Brote im Tonofen und zeigt Julia spontan, wie das geht. Natürlich besteht sie darauf, dass das frische Brot nicht bezahlt wird - es soll nicht das letzte Mal sein, dass die Reisegruppe spontan zum Essen eingeladen wird. Im Kleinen Kaukasus entdecken sie eine alte Seilbahn, die Julia unbedingt ausprobieren will. Einziges Hindernis: Gia hat schreckliche Höhenangst. Mit Charme und Humor lockt Julia ihren Begleiter in die Gondel, doch plötzlich gibt es Starkwind, und die Fahrt muss in schwindelerregender Höhe unterbrochen werden. Für Gia werden es die längsten Minuten dieser Reise. Georgien ist das Land mit dem Goldenen Vlies - zumindest in der griechischen Mythologie. Also müsste es auch heute noch Gold in Georgien geben, findet Julia. Sie macht sich auf die Suche nach den Goldwäschern. Die abgeschiedene und sagenumwobene Region Swanetien in den Bergen des Großen Kaukasus - wegen ihrer Landschaft umschwärmt und wegen ihrer kämpferischen Bewohner an der Grenze zu Abchasien gefürchtet. Dort soll das Gold sein, dort will Julia hin. Die einzige Straße ins Hochgebirge ist aber wegen Dauerregens fast unbefahrbar, ein Zementlaster bleibt im Schlamm stecken und blockiert die Strecke. Mit großer Verspätung und patschnass kommen Julia und ihre Begleiter bei ihrer Gastfamilie in Mestia an. Hausherr Emsari war einst ein hohes Tier bei der Bergpolizei in Swanetien - wenn der nicht weiß, wo das Gold ist, dann weiß es keiner. Gia entlockt ihm eine Wegbeschreibung zu einem geheimen Dorf noch höher in den Bergen, da soll das Gold gewaschen werden. Dort angekommen will die Familie der Goldwäscher ihr Geheimnis nicht preisgeben und versucht, Julia mit essbarem Gold und mehr abzulenken. Doch so leicht lässt sich Julia nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
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Ostwärts - Eine Reise durch Georgien TOURISMUS Kaukasische Weinseligkeit (Folge: 2)
Im zweiten Teil der Reise durch Georgien ist Julia Finkernagel mit ihrem georgischen Reisebegleiter Gia auf der Georgischen Heerstraße unterwegs in den Großen Kaukasus. Die sagenumwobene Strecke war die einzige Verbindung zwischen Moskau und der Seidenstraße und deshalb von großer strategischer Bedeutung. Auf dem Weg zur russischen Grenze kommt die kleine Reisegruppe bei der ehemaligen Deutschlehrerin Luisa in Stepantsminda unter. Der Ort hieß zu Sowjet-Zeiten "Kasbegi" und liegt am Fuße des berühmten Berges Kasbek. Wie ein Adlerhorst liegt das winzige Dorf Tsdo hoch oben in den Bergen. Hier wohnt Babosona, was so viel heißt wie "Oma Sona". Für Julia und Gia kocht sie Kaffee, aber mit dem Kameramann steht sie auf Kriegsfuß: Zum großen Amüsement aller wird er von ihr fast verhauen. Es geht von der nördlichen Grenze bis ganz unten in den Süden - Julia will mal einen Fuß nach Aserbaidschan setzen. Ein Unwetter macht jedoch den Aufstieg beim Einsiedlerkloster Dawit Garedja nahe der Grenze unmöglich. Jetzt hilft nur beten, rät Gia, und zwar in der Kapelle am Fuße des Höhlenklosters. Und tatsächlich passiert ein echtes Wunder. Im Nationalpark Lagodechi nimmt sich die Gruppe etwas ganz Lässiges vor: einen Pferdetreck ins Gebirge mit Zelten und Lagerfeuer. Doch der zu überwindende Fluss ist extrem angestiegen, weder Mensch noch Tier mag sich so richtig in die Fluten wagen. Als ob das noch nicht genug wäre, setzt mitten im Wald ein heftiges Gewitter ein. Spätestens jetzt sinkt die Stimmung auf den Gefrierpunkt. Einzig der findige Bergführer Kakha lässt sich seine Laune nicht verderben und zaubert eine "Medizin" hervor, die alle wieder zum Lachen bringt - und der Treck wird außerplanmäßig zu Ende geführt. Georgische Gastfreundschaft zu erleben ist ganz einfach: Man geht langsam an einem Zaun vorbei, nimmt Blickkontakt mit dem Bewohner dahinter auf, und schon wird man eingeladen, hereinzukommen. Julia und ihr georgischer Reisebegleiter Gia landen bei dem 74-jährigen Schura, der sie ins Haus lockt und dann eine geheimnisvolle Klappe im Boden der Küche öffnet. Eine Leiter führt nach unten in ein düsteres Verlies, das sich als Weindepot entpuppt - probieren inklusive. Im Waschlowani-Nationalpark im Südosten von Georgien wird Julia nach einer kräftezehrenden Fahrt unter einen Stresstest gestellt: Es gibt nicht nur eine Mückenplage, sondern auch Schlangen bei den Bungalows. "Hilf dir selbst und schaue genau nach, bevor du ins Bett gehst", heißt das Gebot der Stunde. Das schönste Dorf Georgiens? Natürlich: Gias Heimatdorf! Auf dem elterlichen Bauernhof in Jimiti findet die Reise ihren krönenden Abschluss beim Wiedersehen mit Gias Familie und einer letzten Georgischen Tafel für alle.
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Unbekanntes Bulgarien LANDSCHAFTSBILD Durch die wilden Gebirge am Rande Europas
Bulgarien - das ist weit mehr als ein billiges Urlaubsziel am Schwarzen Meer und preiswerter Kururlaub. Bulgariens Natur ist beeindruckend und vielseitig und zieht die Besucher in ihren Bann. Knapp 3000 Meter ragen majestätische Berge in den Himmel, Mineralwasser sprudelt in den unterschiedlichsten Temperaturen aus Hunderten von Quellen, wilde Wölfe und Bären streifen durch die Wälder. Neun UNESCO-Welterbestätten kann man landesweit bewundern. Der Film zeigt den westlichen Landesteil, der mit beeindruckenden Gebirgszügen und mächtigen Felsen besticht: Im Norden lockt der schroffe Balkan, Namensgeber der gesamten Region, im Süden das alpine Rila-Gebirge und die grünen Rhodopen. Und direkt an der Hauptstadt Sofia erhebt sich das Kletterparadies des Vratsa-Gebirges, das eine umwerfende Kulisse bietet und Ausflugsziel der Hauptstädter am Wochenende ist. Touristisch weitgehend unberührt, empfangen diese Landstriche Besucher mit umwerfender Gastfreundschaft in einem unverfälschten Alltag. Startpunkt für die Reise durch den grünen Westen Bulgariens ist die Kleinstadt Septemvri, Start- und Zielbahnhof der Rhodopenbahn, einer der letzten Schmalspurbahnen des Balkans. Entlang der Zugstrecke warten interessante Begegnungen mit den Menschen der Region, wie der kleinen muslimischen Minderheit der Pomaken, die ein ganz eigenes Leben am Rande der Gleise führen. Im Bärenpark in Belitsa hat die lange und grausame Tradition der bulgarischen Tanzbären endlich ein Ende gefunden, und die gequälten Kreaturen genießen ihren verdienten Ruhestand. Nach der Zugfahrt geht es weiter ins Rila-Kloster, Weltkulturerbe der UNESCO, das einen ganz besonderen Blick in die orthodoxe Glaubenswelt ermöglicht, bevor mit einem Kletterer die Steilwände des Balkans bezwungen werden. Eine abwechslungsreiche Entdeckungstour durch ein viel zu unbekanntes Stück Europa. Bulgarien verspricht eine spannende und überraschende Reise in den Osten des europäischen Kontinents, wo das Leben jenseits der großen Städte und Touristenmetropolen seinen ursprünglichen Gang geht. Esel sind hier Transportmittel und keine Zoobewohner. Schnapsbrennen ist nicht streng reglementiert, sondern Volkssport.
3SAT
heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
3SAT
3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Traumhäuser ARCHITEKTUR Ein Haus mit Kino
Die meisten Menschen träumen davon, sich ein Haus nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen zu bauen. Die Sendereihe zeigt Bauherren, denen genau das gelungen ist, und ihre außergewöhnlichen vier Wände.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
3SAT Serien
Die Toten vom Bodensee - Die Braut KRIMIREIHE, D, A 2017
Die Kommissare Hannah Zeiler und Micha Oberländer werden zu einem Naturschutzgebiet am Bodensee gerufen, an dem eine traditionelle Brautentführung mit einem brutalen Mord endete. Nach verzweifelter Suche fand der Bräutigam seine Braut erschlagen an einen toten Baum am Ufer gefesselt, umgeben von Schilf und den Schreien der Kormorane. Der gewählte Ort ist offenbar kein Zufall. Das Opfer war in einer Gruppe Tierschützer aktiv. Die Aktivisten lieferten sich mit den Fischern einen erbitterten Kampf um die seltenen Vögel. Doch warum wurde gerade der Tag der Hochzeit für die Tat gewählt? Und wer hatte einen solchen Hass auf die glückliche, junge Braut? Während ihrer Ermittlungen kommen die Kommissare einem jungen Mann auf die Spur, der sehr in Maja verliebt war und bei der Hochzeit auftauchte. Bald stoßen die Kommissare auf weitere Auffälligkeiten im Umfeld des Bräutigams und dem Fischereibetrieb seiner Eltern. Wer war der ältere Mann, dem die Brautentführer noch am Seeufer begegnet waren? Und welche Rolle spielt eine angeblich enge Freundin des Opfers, die sich auffällig offensiv dem Bräutigam nähert? Bei den Ermittlungen des rätselhaften Mordes entdecken die Kommissare bald eine weitere Spur und entblättern nach und nach eine furchtbare Familientragödie.
3SAT Doku
Auf den Schienen des Doppeladlers DOKU-REIHE
Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnitts auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Es waren die Eisenbahnen, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. "Auf den Schienen des Doppeladlers" zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist, welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.
3SAT
ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Serien
Mammon KRIMISERIE Ursprung (Staffel: 1 Folge: 2), N 2014
Der Selbstmord seines Bruders bleibt für Peter Verås ein Rätsel. Bei seinen Nachforschungen kommt der Reporter einem Komplott auf die Spur, in das mächtige Wirtschaftsgrößen verwickelt sind.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT Show
STÖCKL. TALKSHOW
Moderatorin Barbara Stöckl bittet interessante Persönlichkeiten zum Gespräch. Zukunftsvisionen und Realitätsbezüge werden thematisiert und konstruktiv hinterfragt. Dabei steht das Individuum im Vordergrund.
3SAT Doku
Das unbekannte Tunesien DOKUMENTATION
Die 29-jährige Salma Mahfoudh, bisher bekennende Städterin, war selten im Landesinneren. "Endlich können wir ohne Angst unser Land entdecken und genießen", sagt sie voller Enthusiasmus. Sie bricht auf zu einer langen Reise von ihrer Geburtsstadt Tunis durch die Berge im Norden des Landes, vorbei am berühmten Salzsee, dem Schott, bis hinunter in den "Großen Süden" mit seinen gigantischen Tafelbergen und der Wüste. Auf ihrer Route begegnet Salma Mahfoudh Jugendlichen mit ihren Zukunftserwartungen und Menschen, die sich endlich Anerkennung und Auskommen auch auf dem Land erhoffen. Sie trifft Berberfrauen, Töpferinnen aus den Bergen. Sie trifft einen Steinmetz und Bauarbeiter aus den Römerstadt Dougga, der die Ruinen liebt und sich davon für seine Arbeit inspirieren lässt. Sie diskutiert mit einem Theaterlehrer aus der traditionsreichen Stadt El Kef, einem Treffpunkt vieler Kulturen und Religionen, und sie erlebt Ritter, die ihre traditionellen Kampfübungen aus der Zeit der Sultane in einer Tafelberglandschaft mitten in römischen Ruinen vollführen. Von den alten Kulissen des Films "Star Wars", die noch in der Wüste stehen, zieht Salma weiter zu einem Nomadenfest unterm Sternenzelt. Und als sie schließlich zurück in Tunis ist, verrät Salma das Geheimnis des tunesischen Jasmins in der Liebe und in der Revolution.
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Ein Palast in Marrakesch LAND UND LEUTE
Die marokkanische Stadt Marrakesch war einst der Zielort von Karawanen, in dem verschiedene Kulturen aufeinandertrafen. Heute ist die Stadt ein beliebtes Reiseziel, vor allem für Europäer. Die Dokumentation stellt eines der alten Riads vor, der traditionellen Innenhofhäuser, und zeigt den Alltag einer dort lebenden Familie zwischen Tradition und Moderne. Die im Südwesten Marokkos gelegene Stadt Marrakesch war die Endstation für die Karawanen aus der Sahara mit ihren Teppichen und ihrem Salz, ein Marktplatz für die Geschichtenerzähler des gesamten Orients, die Zuflucht für die Mauren nach der Vertreibung aus Andalusien und eine stetige Inspiration für die Baumeister, Handwerker und Künstler des Landes. In den letzten Jahren ist die Stadt zum wichtigsten marokkanischen Reiseziel für Europäer geworden. Zahlreiche Riads wurden zu stilvollen Pensionen umgebaut. Viele große Paläste, sofern nicht Staatseigentum, gerieten in den Blick von Investoren und europäischem Jetset. Die Dokumentation gewährt einen exklusiven Einblick in einen der wichtigsten traditionellen Wohnpaläste Marrakeschs, den Palais Soleiman, und präsentiert die verborgene Seite der "Perle des Südens". Inmitten einer märchenhaften, pulsierenden Kulisse zeigt sie den Alltag, die Lebenskultur und die Geschichten einer altehrwürdigen und zugleich modernen marokkanischen Familie. Nur durch einen Zufall kam der grandiose Palast in den Besitz der Familie Segueni. Nun ist er die Lebensaufgabe des 35-jährigen Sohnes Driss. Er sucht nach einzigartigen Lampen, nach seltenen Fliesen, plant mit seinem Baumeister die Fortführung des Generationen-Bauwerks und überlegt, wie der bevorstehende islamische Feiertag, das traditionelle Aschura-Fest, in dem Palast angemessen gefeiert werden kann. Neben dem Hausherrn kommen auch die Palastangestellten zu Wort: die junge Köchin Nadschat, der Ökonom und Hausmeister Habib und Baumeister Hadsch.
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Traumziel Oman TOURISMUS Oase des Orients
Die Rundreise durch Oman führt durch eine grandiose Landschaft: von der Region Maskat in die Berge des Djabal Akhdar und durch die Sayq-Hochebene bis zur Oasenstadt Nizwa. Oman ist ein moderner, weltoffener Staat, der sich trotz der Modernisierung viel von seinem orientalischen Flair bewahrt hat. Er gilt als sicheres Reiseziel und nimmt innerhalb der islamischen Religionskonflikte eine neutrale Position ein. Oman, das Land im Südosten der Arabischen Halbinsel, hat sich in den vergangenen 45 Jahren von einem mittelalterlichen zu einem modernen Staat entwickelt - dank des aufgeklärten Sultans Qabus ibn Said und sprudelnder Erdöleinnahmen. Die Omanis fühlen sich dennoch ihren Traditionen verpflichtet. Die Modernisierung des Landes geschah vorsichtig, es gab keinen harten Schnitt zwischen gestern und heute. So hat das Land viel von seinem orientalischen Flair bewahrt. In der Hauptstadtregion, die rund um die benachbarten alten Hafenstädte Maskat und Matrah gewachsen ist, haben die Omanis bewusst auf den Bau von spektakulären Hochhäusern wie in Dubai verzichtet und sich an traditionell geprägter Bauweise orientiert. Im Suq von Matrah oder in den alten Oasenstädten fühlt man sich wie im Morgenland vergangener Zeiten. Die vorherrschende Religion ist die ibaditische Lehre. Die Ibaditen bilden eine religiöse Sondergemeinschaft des Islam, der die Bevölkerungsmehrheit im Land angehört. Sie sind weder Sunniten noch Schiiten. Innerhalb der islamischen Religionskonflikte kann Oman daher neutral sein. So kann man Oman auch ganz individuell entdecken - zum Beispiel in einem Geländewagen. Auch das Filmteam war in einem solchen Auto unterwegs. Die Rundreise führte durch eine grandiose und vielfältige Landschaft. Nach einem Streifzug durch die Hauptstadtregion Maskat ging es in die Berge des Djabal Akhdar. Sie sind Teil des Hajar-Gebirgszugs mit seinen bis zu 3000 Meter hohen Gipfeln. In der Sayq-Hochebene betreiben die Oasenbauern wie eh und je Landwirtschaft - mithilfe des Bewässerungssystems Falaj. In der Oasenstadt Nizwa mit ihrem wehrhaften Fort findet noch immer jeden Freitag der traditionelle Viehmarkt der Beduinen statt. Weiter führte die Reise in den Osten des Omans. Entlang der Küste am Arabischen Meer Richtung Maskat kommt man als Reisender der Natur sehr nahe - die Eindrücke sind unvergesslich: Savanne, Steilküste, Wadis, Strände, Dünen, die in den gelben Sand der Wahiba-Wüste übergehen, Übernachtungen im Zelt. In Sur, einer alten Seefahrerstadt, werden noch heute die traditionellen Daus gebaut - in luxuriöser Version für wohlhabende Freizeitkapitäne. Die Reise endet in den Bergen - der Gebirgszug Hajar führt bis an die Küste heran, von Djabal Bani Djabr hat man einen weiten Blick über das Meer.
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Iran AUSLANDSREPORTAGE Von Shiraz nach Teheran
Geheimnisvolle Ruinen, schillernde Moscheen, prachtvolle Paläste und Gärten - der Iran ist ein spannendes und überraschendes Reiseland. Das Land liegt zwar in einer Krisenregion, trotzdem nimmt die Nachfrage nach Reisen in den Iran stark zu. Seit im Herbst 2013 der als toleranter geltende Präsident Rohani die Wahlen gewann, wird der Gottesstaat im Ausland zunehmend liberaler wahrgenommen. Immer mehr kulturinteressierte Touristen gehen auf Spurensuche nach dem alten Persien und machen sich ein Bild vom Iran der Gegenwart. Die Route führt von Shiraz aus nordwärts nach Yazd, Isfahan und in die Hauptstadt Teheran. Zu den Stationen zählen das verlassene Wüstendorf Kharanaq, die Ruinen des antiken Persepolis, alte Moscheen und quirlige Basare. Unterwegs gibt es immer wieder Begegnungen mit Menschen. Die 3000 Jahre alte Religion des Zoroastrismus wird im Iran noch heute gepflegt. Beeindruckend ist besonders der Totenkult seiner Anhänger.
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Jordanien DOKUMENTATION Jet-Skis, Wüste, edle Weine
Die Jordanierin Razan geht sportlich unabhängig durchs Leben. Das ist in der arabischen Welt keine Selbstverständlichkeit. Doch in Jordanien ist vieles anders. Dass Bildung der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ist, hat das Königshaus erkannt und umgesetzt. König Abdullah und seine Frau Rania bemühen sich um einen Ausgleich zwischen westlichem Lebensstil und den alten Traditionen Jordaniens. "Das ist ein muslimisches Land, ganz klar", sagt Razan, "das verhindert aber nicht, dass Jordanien modern und offen ist. Menschen, vor allem Frauen, können ihre Träume verwirklichen und ihren Wünschen nachgehen. Ich war in diesem Land Fallschirmspringen, Bergsteigen, ich konnte jeden Sport ausüben, was immer ich wollte. Ich habe an der Universität studiert. Eine Frau wie mich kannst du hier überall treffen." Razan liebt das Rote Meer, das Tauchen und Jetski-Fahren mit ihren Freunden. Jordanien hat viele weltoffene Repräsentanten: hervorragende Ärzte, Anwälte, Architekten, die in aller Welt arbeiten. Hoch qualifizierte Fachkräfte wie Faris, der Piloten über der Wüste Wadi Rum ausbildet. Oder wie Omar, der als erfolgreicher Winzer in einem muslimischen Land mit seinem roten "Saint George" Weltniveau erreicht hat. Jordaniens Gebirge sind verschachtelt. In ihren Schluchten und Wüstentälern hat sich der Lebensstil der Nomaden bis heute erhalten. Und einer der großartigsten Schätze der Menschheit: Petra, die Felsenstadt des Nabatäer-Reiches mit ihrer einzigartigen Architektur. Abu Lafi ist dort in einer Höhle geboren und hat wie viele andere Nomaden in den monumentalen Grabkammern gelebt, die so gut vor der Hitze schützen. Die Nomaden mussten den Touristen weichen und haben heute eine feste Adresse in einem Haus. Aber Abu Lafi kehrt immer wieder zurück aufs Land. "Hier kannst du dich ausruhen. Zwei Stunden Schlaf hier ist so viel wie vier Stunden Schlaf in der Stadt." Mittlerweile sind Öko-Hotels und Naturparks erfolgreich mit dem Angebot von Stille und Einsamkeit - und gerade junge Menschen zieht es wieder hinaus. Dahin, wo ihre Vorfahren herkamen: in die Wüste.
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Unbekanntes Bulgarien LANDSCHAFTSBILD Durch die wilden Gebirge am Rande Europas
Bulgarien - das ist weit mehr als ein billiges Urlaubsziel am Schwarzen Meer und preiswerter Kururlaub. Bulgariens Natur ist beeindruckend und vielseitig und zieht die Besucher in ihren Bann. Knapp 3000 Meter ragen majestätische Berge in den Himmel, Mineralwasser sprudelt in den unterschiedlichsten Temperaturen aus Hunderten von Quellen, wilde Wölfe und Bären streifen durch die Wälder. Neun UNESCO-Welterbestätten kann man landesweit bewundern. Der Film zeigt den westlichen Landesteil, der mit beeindruckenden Gebirgszügen und mächtigen Felsen besticht: Im Norden lockt der schroffe Balkan, Namensgeber der gesamten Region, im Süden das alpine Rila-Gebirge und die grünen Rhodopen. Und direkt an der Hauptstadt Sofia erhebt sich das Kletterparadies des Vratsa-Gebirges, das eine umwerfende Kulisse bietet und Ausflugsziel der Hauptstädter am Wochenende ist. Touristisch weitgehend unberührt, empfangen diese Landstriche Besucher mit umwerfender Gastfreundschaft in einem unverfälschten Alltag. Startpunkt für die Reise durch den grünen Westen Bulgariens ist die Kleinstadt Septemvri, Start- und Zielbahnhof der Rhodopenbahn, einer der letzten Schmalspurbahnen des Balkans. Entlang der Zugstrecke warten interessante Begegnungen mit den Menschen der Region, wie der kleinen muslimischen Minderheit der Pomaken, die ein ganz eigenes Leben am Rande der Gleise führen. Im Bärenpark in Belitsa hat die lange und grausame Tradition der bulgarischen Tanzbären endlich ein Ende gefunden, und die gequälten Kreaturen genießen ihren verdienten Ruhestand. Nach der Zugfahrt geht es weiter ins Rila-Kloster, Weltkulturerbe der UNESCO, das einen ganz besonderen Blick in die orthodoxe Glaubenswelt ermöglicht, bevor mit einem Kletterer die Steilwände des Balkans bezwungen werden. Eine abwechslungsreiche Entdeckungstour durch ein viel zu unbekanntes Stück Europa. Bulgarien verspricht eine spannende und überraschende Reise in den Osten des europäischen Kontinents, wo das Leben jenseits der großen Städte und Touristenmetropolen seinen ursprünglichen Gang geht. Esel sind hier Transportmittel und keine Zoobewohner. Schnapsbrennen ist nicht streng reglementiert, sondern Volkssport.
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