Das Fukushima-Drama - Tsunami, Störfall, Langzeitfolgen

Das Fukushima-Drama - Tsunami, Störfall, Langzeitfolgen

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Das Fukushima-Drama - Tsunami, Störfall, Langzeitfolgen

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Auslandsreportage

Noch vor den Olympischen Spielen hat Japan die Verwüstungen des Jahrtausend-Erdbebens und -Tsunamis beseitigt. Reporter gehen der Frage nach, wie es um die Folgen des Reaktorunfalls steht. Das Team macht sich ein Bild von der Lage auf dem zerstörten Kraftwerksgelände und trifft Menschen, die in die ehemalige Sperrzone zurückgekehrt sind. Japans erklärtes Ziel, so viel Land wie möglich wieder bewohnbar zu machen, ist nur mit gigantischem Aufwand möglich. Auch der Ort Namie, sieben Kilometer vom Reaktor entfernt, wurde dekontaminiert. Ein Teil der ehemaligen Bewohner ist wieder zurückgekehrt - jedoch fast ausschließlich die ältere Generation. Die Familie Konno ist mit ihren drei Generationen eine große Ausnahme. Mutter Mayumi Konno musste während des Erdbebens nicht nur sich selbst in Sicherheit bringen, sondern hatte auch noch einen Säugling auf den Bauch gebunden und die dreijährige Tochter auf den Rücken geschnallt. Einen Notvorrat an Windeln warf sie noch aus dem Fenster, bevor sie nach draußen flüchtete. Großvater Eishige Konno ist Landwirt und war 2011 als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr dafür zuständig, die Menschen vor dem Tsunami zu warnen. Doch im Chaos des Erdbebens war das eine schier unlösbare Aufgabe. In Namie riss die Flutwelle 180 Menschen in den Tod. Japan musste insgesamt über 22 000 Todesopfer beklagen. Und nach dem Tsunami kam der GAU: eine Kernschmelze, eine Wasserstoffexplosion und immer mehr Strahlung, die freigesetzt wurde. Namie musste vollständig evakuiert werden. Niemand ahnte damals, dass es ein Abschied für Jahre war. Die Familie Konno flüchtete in eine Nachbarstadt und wurde dort in einer Turnhalle untergebracht. Besonders für die demente Urgroßmutter der Konnos war das ein traumatisches Erlebnis. Die junge Familie Konno wanderte über mehrere Zwischenetappen nach Thailand aus. Die ältere Generation aber blieb in Japan und durfte nach einiger Zeit zumindest besuchsweise wieder auf ihren Hof. Mit Spannung verfolgten sie die Fortschritte des großen Dekontaminationsprojektes für die Präfektur Fukushima. Bis heute zeugen davon unzählige schwarze Säcke: gefüllt mit kontaminierten Blättern, Erde und anderen radioaktiven Materialien - insgesamt 14 Millionen Kubikmeter. Eine Fläche von 9000 Quadratkilometern wurde nach und nach dekontaminiert. Auch der Hof der Konnos kam an die Reihe: Dächer und Mauern wurden abgewaschen, im Garten und auf den Feldern wurden die oberen fünf Zentimeter Boden abgetragen und in Säcke verfüllt. Die alten Leute kehrten danach wieder zurück und begannen mit Landwirtschaft zu Testzwecken. Verkaufen durften sie anfangs noch nichts. 2019 kehrte dann auch die junge Familie Konno zurück - doch Namie ist heute nicht mehr das, was es vor der Katastrophe war: Die jüngste Tochter Eriko geht auf eine Grundschule mit insgesamt 24 Kindern. In Ihrer Klasse sind sie zu fünft. Spielen im Wald ist tabu, denn Wälder lassen sich nicht dekontaminieren. Mutter Mayumi macht sich Sorgen, dass ihre Kinder zu isoliert aufwachsen, und denkt darüber nach, wieder wegzuziehen. Auch im Kraftwerkskomplex Fukushima Daiichi wurden gewaltige Anstrengungen unternommen. Das Reporterteam stößt hier nicht mehr auf die Ruinen von 2011, sondern betritt eine Industrieanlage, auf der Tag für Tag 4000 Arbeiter beschäftigt sind. Derzeit stehen zwei Probleme im Vordergrund: das Wasser und die Kernschmelze. In den letzten zehn Jahren hat sich die unglaubliche Menge von über einer Million Kubikmeter radioaktiv belasteten Wassers angesammelt. Weit über 1000 riesige Tanks sind überall auf dem Gelände verteilt; und der Platz wird knapp. Der Plan, das Wasser teilweise zu dekontaminieren und danach ins Meer abzulassen, ist umstritten. Das schier unlösbare Problem ist jedoch die Kernschmelze: geschmolzene Brennelemente aus den Reaktoren, eine Lava, die irgendwie in die Tiefe gelaufen und dann wieder erstarrt ist. Vom Bergen dieser hoch radioaktiven Schmelze inmitten von Trümmern der Wasserstoffexplosion ist der Betreiber TEPCO noch sehr weit entfernt. Bis jetzt ist noch nicht einmal bekannt, wo genau sich dieses hoch radioaktive Material befindet. Eine Erkundung durch Menschen ist ausgeschlossen, denn die Strahlung ist so hoch, dass sie selbst den Computerchips in Robotern zu schaffen macht. Fukushima wirft auch weitergehende Fragen auf: Ist Atomkraft grundsätzlich zu riskant? Soll gerade das erdbebengefährdete Japan daran festhalten? Um das Land bis 2050 klimaneutral zu machen, plant Ministerpräsident Yoshihide Suga sogar einen weiteren Ausbau der Atomkraft. Ganz unterschiedliche Zeitzeugen schildern ihre Lehren aus der nuklearen Katastrophe: Naoto Kan, der zur Zeit des Unglücks Ministerpräsident war. Ker
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Metropolen in Gefahr NATUR UND UMWELT Tokio gegen das Mega-Beben, D 2019
Der Klimawandel bringt Metropolen in Gefahr. Die japanische Hauptstadt Tokio hat nicht nur mit dem steigenden Meeresspiegel zu kämpfen. Tokio liegt außerdem im Erdbebengebiet. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent wird in den nächsten 30 Jahren ein Mega-Erdbeben erwartet. Fieberhaft suchen Forscher nach Möglichkeiten, ihre Stadt gegen die Folgen des Klimawandels und gegen die Vernichtung durch Erdbeben zu schützen. Die dreiteilige Dokumentationsreihe beschäftigt sich mit der außergewöhnlichen geografischen Lage der Küstenstädte New York, Tokio und Venedig. Ihre Bebauung war schon immer eine technische und städteplanerische Herausforderung - doch heute werden sie zudem durch die Folgen des Klimawandels mehr bedroht als andere Metropolen der Welt. Wissenschaftler und Architekten geben Einblick in erstaunliche Projekte, die diese Städte doch noch retten sollen.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein, D 2020
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Uschi Obermaier - Die Ikone der 68er, D 2018
Ihre Liebe zu Sex, Drugs und Rock 'n' Roll machte Uschi Obermaier zum Schwarm einer ganzen Generation. Gemeinsam mit "ZDF-History" blickt sie zurück auf ein bewegtes Leben. Berühmt wird das Fotomodel aus München durch die "Kommune 1" - einem Hotspot der 68er-Bewegung. Politisch aber - so sagt sie selbst - war sie nie: "Ich wollte immer nur das tun, was ich wollte. Aber damals war es ja schon rebellisch, einen Minirock zu tragen." Aufgewachsen im gutbürgerlichen München-Sendling, sucht sich Ursula Obermaier schon als junges Mädchen ihre Freiheiten. Die Nachtklubs und Diskotheken der Stadt werden ihr zweites Zuhause. Knappe Röcke, Tanz und Musik - für sie ist es die Chance, der Enge und den Konventionen ihres Elternhauses zu entfliehen. Denn hinter der Fassade des Vorstadtidylls knirscht es gewaltig. Die Ehe der Eltern ist zerrüttet, der Vater kommt immer seltener nach Hause. Die Tochter himmelt den Vater an, doch der interessiert sich nicht für sie. Im damaligen Münchener Szene-Klub "Big Apple" hingegen zieht sie alle Augen auf sich. Schon bald ergattert sie ihren ersten Model-Job und sagt sich endgültig los von ihrem Elternhaus. Obwohl Obermaier selbst nie eine Hochschule besucht, findet sie schnell Anschluss an rebellierende Studentenkreise und zieht nach Berlin. Dort strandet sie in der "Kommune 1" - und damit direkt im Epizentrum der 68er-Bewegung. Noch heute steht ihr Leben damit exemplarisch für eine ganze Ära: für die Wünsche und Sehnsüchte einer ganzen Generation. Mithilfe enger Weggefährten und Uschi Obermaier selbst blickt die Dokumentation zurück auf das bewegte Leben der 68er-Ikone.
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heute Xpress NACHRICHTEN
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Die Sixties ... gute Zeiten, wilde Zeiten!, D 2019
Die 60er-Jahre veränderten die Welt, sie waren eine Zeit des Aufbruchs und des Wandels in Musik, Mode, Moral. Das Jahrzehnt ist bis heute prägend für unsere Lebenswelt. Die Jugend grenzte sich von den Wertvorstellungen ihrer Eltern ab, und die Bedeutung alternativer Lebenswege und Lebensformen wuchs. Trends und Ideen kamen aus Metropolen wie London oder San Francisco, wurden aber begierig auch in Deutschland aufgegriffen. "ZDF-History: Die Sixties ... gute Zeiten, wilde Zeiten!" erzählt von den musikalischen und modischen Aufbrüchen der 60er-Jahre. Und vom Beginn der sogenannten sexuellen Revolution, markiert durch die Markteinführung der "Pille" 1961 in Deutschland. Trotz aller Widerstände und Beharrungskräfte - die Gesellschaft wandelte sich. Viele Grenzen wurden damals infrage gestellt, Beatmusik und Miniröcke, Protest und Hippies provozierten die älteren Generationen. Doch eines lässt sich nicht leugnen: In den 60er-Jahren haben sich Grenzen erweitert: modisch, musikalisch, gesellschaftlich. Von London über San Francisco bis in die deutsche Provinz, in West und Ost. Kleine Siege zwischen Anpassung und Auflehnung - davon berichten Zeitzeugen, unter anderen Wolfgang Niedecken und Uschi Glas. Dazu erwecken Archivbilder ein Jahrzehnt zum Leben, das uns geprägt hat und das bis heute nachwirkt.
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ZDF-History DOKUMENTATION Mythos Kaufhaus - Shoppen damals und heute, D 2020
Heute sind sie vielerorts verschwunden - doch lange galten Kaufhäuser als Kathedralen von Freiheit und Wohlstand. "ZDF-History" begibt sich auf eine Zeitreise in die Welt des Konsums. Aufwendig dekorierte Schaufenster und ein breites Warenangebot locken Kunden in Scharen - und das nicht nur in der Bundesrepublik. "Centrum" und "Konsument" heißen die Vorzeige-Kaufhäuser in der DDR. Die ersten Konsumtempel Deutschlands entstehen bereits um die Wende zum 20. Jahrhundert. Sie gelten als die prächtigsten Warenhäuser der Welt. Die Namen ihrer einstigen Gründer - wie Georg Wertheim, Hermann und Leonhard Tietz - kennt heute kaum noch jemand. Skrupellos treiben die Nationalsozialisten die jüdischen Kaufmänner außer Landes und nehmen ihnen ihren Besitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkt die schöne bunte Warenwelt der Kaufhäuser wie ein Versprechen, dass die Mühen des Wiederaufbaus sich lohnen. Mit markanter Architektur und Wohlfühlverheißungen ziehen Karstadt, Hertie & Co. Kaufwillige in die Innenstädte. Hohe Wachstumsraten lassen auch die Löhne steigen im sogenannten Wirtschaftswunder-Land. Doch das Versprechen von unbeschwertem Konsum lässt sie auch ins Visier der Staatsfeinde rücken. Im April 1968 brennen zwei Kaufhäuser in Frankfurt. Als "politischen Racheakt" begründen die späteren RAF-Gründer ihre Tat. Spätestens in den 80er-Jahren bekommt die schöne Fassade der Konsumtempel erste Risse. Der Discounter-Boom im Westen und die Mangelwirtschaft im Osten stürzen die Kaufhausketten in eine Krise. Der Schauspieler Jörg Schüttauf, der als Teenager in einem Centrum-Warenhaus jobbt, erinnert sich an leere Verkaufstische und unzufriedene Kunden. Andere Prominente sowie Historiker und Experten blicken in "ZDF-History - Mythos Kaufhaus" auf die Geschichte der deutschen Konsumtempel und erklären, warum es sie auch in Zukunft geben wird.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Mythos Autobahn, D 2017
Sie sind Rennstrecke für Raser und Kriechspur im Ferienstau: Deutschlands Autobahnen. Zu ihren Straßen haben die Deutschen ein emotionales Verhältnis. 13 000 Kilometer - voller Geheimnisse. Vor allem ein Mythos hat sich bis heute gehalten: Angeblich hat Hitler die Autobahn erfunden. Eine Propagandalüge, die heute noch viele glauben. Und kaum ein Fahrer ahnt: Der Asphalt unter seinen Rädern war im Kalten Krieg jahrzehntelang ein hochexplosives Pflaster. Denn an wichtigen Auffahrten, Brücken und Autobahnkreuzen waren Tausende Sprengfallen versteckt. Die NATO fürchtete, der Warschauer Pakt könne Deutschlands Schnellstraßen zum Vormarsch nutzen: Atomminen und Brückensprengungen sollten dies verhindern. Viele Bundesbürger verbinden jedoch mit der Autobahn die schönste Zeit des Jahres: die großen Ferien. In der Wirtschaftswunder-Ära der 50er-Jahre konnten sich viele Bundesbürger ihr erstes Auto leisten. Und mit dem ging es ab gen Süden. Doch die Reise Richtung Dolce Vita war oft abenteuerlich - ebenso wie ein Besuch bei den Verwandten in der DDR. Den Verkehr zwischen Bundesrepublik und DDR regelten vier Transitautobahnen. Für Autofahrer aus dem Westen galt ab den Grenzübergängen vor allem ein Gebot: bloß nicht auffallen. Die Volkspolizisten der DDR waren berüchtigt für ihre teils wahllosen Schikanen. Wer beim Rasen erwischt wurde, dem drohten saftige Geldbußen. Angenehmer konnten die Bundesbürger ihre harten Devisen an den Intershop-Raststellen loswerden: Gegen D-Mark lockten billige Zigaretten, Schnaps und Parfüm. In bunten und spannenden Geschichten erzählt der Film von Natascha Walter und Thomas Hies die Geschichte unserer Autobahn.
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ZDF-History ZEITGESCHICHTE Das war dann mal weg - Verschwundene Dinge unseres Alltags, D 2019
Es ist noch gar nicht lange her, da waren sie aus unserem Leben nicht wegzudenken: geniale Erfindungen, die unseren Alltag einfacher, bequemer oder auch aufregender machten. Musikkassetten, Versandhauskataloge, BTX, der Toast Hawaii oder Freizeitaktivitäten wie Aerobic: Manche Dinge haben jahrzehntelang durchgehalten und wecken nostalgische Erinnerungen, andere gerieten schnell in Vergessenheit und muten heute skurril an. "Das war dann mal weg" spürt den Geschichten hinter den verschwundenen Dingen des Alltags nach und erzählt, wie sie erfunden und verwendet wurden und was aus ihnen geworden ist. Wie funktionierte ein Fernschreiber? Was hat ein Bleistift mit einer Musikkassette zu tun? Stammt der Toast Hawaii wirklich aus Hawaii? Und was war BTX noch mal gleich - ein Fahrrad? Bei älteren Zuschauern springt dabei sofort das Kopfkino an - und jüngere erfahren vielleicht zum ersten Mal, "wie das früher so war": analog, ganz ohne Handy und Internet. Prominente steuern ihre persönlichen Anekdoten zu den Kultgegenständen der Vergangenheit bei. Animationen sorgen für Aha-Effekte und erklären Hightech von gestern. Ein Streifzug durch die Geschichte genialer Erfindungen, die unseren Alltag lange Zeit prägten - und heute dennoch verschwunden sind.
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ZDF-History DOKUMENTATION Von Pong zu Pokémon - Die Geschichte der Videospiele, D 2017
Nur zwei Striche und ein Punkt - 1972 ist das der Urknall einer milliardenschweren Industrie und einer beispiellosen Erfolgsstory. Eine historische Reise durch 45 Jahre Videospiel. Pong, Pac-Man, Mario, Lara Croft - diese Videospiele sind inzwischen schon Ikonen der Popkultur und längst in Hollywood angekommen. "ZDF-History" zeigt die wegweisenden Meilensteine und Wendepunkte in der Geschichte der Computerspiele. Immer wieder sind die Games auch Gegenstand kritischer Debatten: Spielsucht, sogenannte Killerspiele, Gewalt und die Darstellung von Frauen in Spielen machten und machen Schlagzeilen. Welchen gesellschaftlichen Einfluss haben Videospiele in den vergangenen vier Jahrzehnten jeweils gehabt? Was hat die Gestaltung der Spiele selbst beeinflusst? Und wie sieht die nahe Zukunft aus? Entwickler wie Nolan Bushnell ("Pong") oder Shigeru Miyamoto ("Super Mario"), Experten und "Zeitzeugen" geben darauf Antwort.
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ZDF-History MENSCHEN Prinz Charles - Der ewige Thronfolger, GB 2019
Andere in seinem Alter genießen längst ihren Ruhestand. Doch Prinz Charles hat die wichtigste Aufgabe seines Lebens noch vor sich: König! Er ist der mittlerweile dienstälteste Thronanwärter in der Geschichte der britischen Monarchie. Seit mehr als 50 Jahren bereitet er sich darauf vor, Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland zu werden. "Er hätte sich damit begnügen können, zu warten und die Hände in den Schoß zu legen, stattdessen hat er das Beste aus dieser Rolle gemacht", sagt Charles' Sohn Prinz Harry, der ebenso wie sein Bruder William für die Dokumentation ein Exklusivinterview gegeben hat. Umweltschutz ist eines der Themen, für das sich sein Vater seit Jahrzehnten engagiert. Die Prinzen erinnern sich, wie er sie schon als Teenager in den Ferien mit an den Strand genommen hat, um Müll zu sammeln. "Schon damals hat er öffentlich immer wieder vor der Umweltverschmutzung und den Gefahren unserer Wegwerfkultur gewarnt", so Prinz William. Der Thronanwärter nutzt die Möglichkeiten, die seine Stellung ihm bieten, um Projekte, die ihm am Herzen liegen, voranzubringen. Nicht selten wurde ihm das als politische Einmischung angekreidet. Seine Stiftung "The Prince's Trust" will sozial benachteiligten Jugendlichen einen besseren Start ins Berufsleben ermöglichen und initiiert Förderprogramme in strukturschwachen Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit. Für die Dokumentation hat der Filmemacher John Bridcut den Thronfolger ein Jahr lang begleitet. Das Kamerateam hatte bei offiziellen Anlässen Zugang hinter die Kulissen, es filmte den Prinzen auf Reisen in Staaten des Commonwealth ebenso wie in der englischen Provinz. Herausgekommen ist ein sehr persönliches Porträt, das auch einen Einblick in den privaten Alltag bietet.
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Krankenakte Habsburg - Die Leiden von Sisi & Co. DOKUMENTATION, D 2019
Die Arzneibücher des Wiener Hofes offenbaren nicht nur Kranken-, sondern auch Lebensgeschichten der Habsburger. Die scheinheilige Doppelmoral der Zeit hatte schwere Konsequenzen. Die Zahl der mit einer oft tödlich endenden Geschlechtskrankheit Infizierten war erschreckend. Syphilis und Gonorrhö traten quer durch alle Gesellschaftsschichten auf: Kaiserhaus und Adel, Bürgertum, Militär und Dienstpersonal waren gleichermaßen davon betroffen. 1879 registrierten die Wiener Spitäler 8107 Fälle von Syphilis, knapp zwei Prozent der Bevölkerung. Die Dokumentation beschäftigt sich mit der kränkelnden Seite der mächtigen Habsburg-Dynastie, auch mit Kaiserin Sisi. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht das Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Dort durchstöbern die Autoren die kaiserliche Hofapotheke und begeben sich auf die Spuren des einen oder anderen kuriosen Rezepts wie Hanfzigaretten gegen Asthma oder Kokainzäpfchen gegen Schlafstörungen. Ein Blick auf den medizinischen Standard Anfang des 19. Jahrhunderts zeigt, dass eine gute medizinische Grundversorgung lange nicht allen Bevölkerungsschichten zugänglich war.
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ZDF-History DOKUMENTATION Mythos Sisi, D 2013
Mit 15 Jahren heiratet die bayerische Prinzessin Elisabeth, genannt Sisi, ihren Cousin, den österreichischen Kaiser. Doch sie fühlt sich am Wiener Hof gefangen. Sisi kämpft um ihren Sohn, setzt sich für die österreichische "Nebenmonarchie" Ungarn ein und stellt sich gegen Kaisertum und Wiener Hofstaat. Wer war diese Frau, deren Faszination ungebrochen ist und die nicht zuletzt mit der Filmtrilogie "Sissi" zur Legende wurde?
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ZDF-History DOKUMENTATION Prinzessin Margaret - Die royale Rebellin, D 2020
Die Schwester der Queen galt lange als unglückliche Prinzessin. Doch dank ihres Muts, mit Regeln und Traditionen zu brechen, ist Margaret zur Wegbereiterin für moderne Royals geworden. Während ihre Schwester zur Königin ausgebildet wird, muss Margaret ihre Rolle erst finden. Sie sträubt sich lange gegen die royalen Vorschriften und geht lieber auf Partys. Als erste Prinzessin aus dem Hause Windsor heiratet sie einen Bürgerlichen. Ihre Nähe zum Volk und ihre Menschlichkeit machen Prinzessin Margaret äußerst populär. Viele Briten sind auf ihrer Seite, wenn sie mit den Konventionen bricht. Doch in Herzensangelegenheiten ist sie vom Pech verfolgt: Den Schriftsteller Peter Townsend darf sie als Geschiedenen nicht heiraten, und ihre Ehe mit dem Fotografen Antony Armstrong-Jones ist unglücklich. Ihr mondäner Lebensstil stößt in den Wirtschaftskrisenjahren der 80er auf heftige Kritik, und doch bleibt die Prinzessin weiterhin beliebt, weil sie als aufgeschlossen und modern gilt. Im Februar 2002 stirbt Margaret mit 71 Jahren, wenige Wochen vor ihrer Mutter, "Queen Mum". "ZDF-History" zeigt, wie Margaret zum Vorbild für moderne Prinzessinnen wurde und welchen Preis sie dafür zahlen musste.
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Mensch Fergie! DOKUMENTATION Die Herzogin und das Geheimnis der Windsors, D 2019
Sarah Herzogin von York, besser bekannt als "Fergie", will ein Familiengeheimnis der britischen Royals lüften und folgt den deutschen Spuren der Windsors. "ZDFzeit" begleitet sie exklusiv. Fergie bewegt vor allem das Schicksal der rebellischen Herzogin Luise: Warum wurde die Schwiegermutter der legendären Queen Victoria aus der Geschichte des Königshauses verbannt und für immer von ihrem Sohn, Prinz Albert, getrennt? Eine historische Spurensuche beginnt. Es ist eine herzzerreißende Tragödie, die der Herzogin von York seit Jahren keine Ruhe lässt. Vieles erinnert Fergie an ihren eigenen Weg. Auch sie war einst eine verliebte Braut, die für ihren Prinzen alles aufgab, vor allem ihre Privatsphäre. Sie erlebte die zerstörerische Kraft von Gerüchten und die gnadenlose Kritik einer sensationshungrigen Presse. "Die Zeitschriften machten mit der 'schlimmen' Fergie ein Riesengeschäft", erinnert sich die Herzogin. "Ich konnte es sowieso niemandem Recht machen, also hab ich getan, was ich wollte, in vernünftigen Grenzen", erklärt Sarah, die 1996 von Prinz Andrew geschieden wurde. Die filmische Spurensuche startet in England, in der Royal Lodge, dem Familienwohnsitz von Fergie und Prinz Andrew, dem zweitgeborenen Sohn der Queen. Dort wuchsen ihre gemeinsamen Töchter Beatrice und Eugenie auf. Viele Jahre zuvor waren hier auch die Queen und ihre Schwester Margaret als Kinder zu Hause. In der Royal Lodge verrät die Herzogin in einem ausführlichen Interview, warum sie sich für die lange zurückliegende Geschichte von Alberts Mutter interessiert: "Luise inspiriert mich. Sie hat niemals aufgegeben. Wir müssen aussprechen, was wir wirklich fühlen. Wenn ich an Luise denke, fühle ich Widerstandskraft und Mut." Es ist die Geschichte einer Frau, die sich nicht an die höfischen Regeln hielt und dafür einen hohen Preis zahlen musste. Luise wurde 1824 vom Hof in Coburg verbannt, nachdem sie ihre beiden Söhne zur Welt gebracht und sich gegen die Untreue ihres Ehemannes zur Wehr gesetzt hatte. Wie stark hat dies ihren Sohn, Prinz Albert, geprägt, der später das Geschick der britischen Monarchie wesentlich mitbestimmt hat? Wichtige Stationen von Fergies Reise liegen in Deutschland: Schloss Friedenstein in Gotha, Schloss Rosenau in Coburg und die Stadt Sankt Wendel, in die Luise vor fast 200 Jahren verbannt wurde. Was machte sie so gefährlich für das Haus Sachsen-Coburg und Gotha, das sich später in Windsor umbenannte? Die Herzogin von York macht sich auf die Suche nach Dokumenten, Gemälden und nach dem Sarg von Prinz Alberts Mutter. Sie erfährt, dass die junge Luise durch ihre liberale Erziehung schlecht vorbereitet war auf ein Leben am Hof ihres ehrgeizigen Gatten Ernst von Sachsen-Coburg. Für ihn war die Ehe eine Frage der Staatsräson, seine Frau aber hing romantischen Träumen nach. Die Herzogin von York glaubt: "Sie liebte ihn so sehr, er war der Mann ihres Lebens. Ich würde sie gerne warnen ... Es ist wie in einem Krimi - du weißt, was passiert, du willst rufen: Hinter dir! Sei vorsichtig!" Denn Fergie hat aus der Geschichte gelernt. "Niemanden verletzen und seine Pflicht tun, einfach weitermachen", erklärt Sarah ihr eigenes Lebensmotto am Ende ihrer Reise durch das Leben Luises, die die Stammmutter des Hauses Windsor ist und dennoch viele Rätsel aufgibt.
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Ärger im Buckingham Palast DOKUMENTATION Die Queen und die liebe Familie, D 2020
Elizabeth II. hat es schwer in letzter Zeit: erst der Skandal um Prinz Andrew und jetzt der Rückzug von Harry und Meghan aus der königlichen Familie. Ein Desaster für die Windsors. Ausgerechnet in den angespannten Zeiten des Brexit ist das Königshaus als Hort der Stabilität ins Wanken geraten. Wird es der Queen gelingen, das Haus Windsor wieder in ruhige Fahrwasser zu steuern? Zunächst kennt die Freude keine Grenzen: Bei der Hochzeit am 19. Mai 2018 bejubeln die Briten ihr neues royales Traumpaar. Prinz Harry, nach der Queen das beliebteste Mitglied des Königshauses, und Meghan, erfolgreiche Schauspielerin aus Hollywood, geben sich das Ja-Wort. Keine zwei Jahre später dann der Paukenschlag: Der Herzog und die Herzogin von Sussex haben gekündigt. Am 8. Januar 2020 teilen sie einer geschockten Öffentlichkeit mit, dass sie sich aus dem Kerngeschäft der royalen Familie zumindest teilweise ins Privatleben zurückziehen wollen. Seitdem sind die Windsors im Ausnahmezustand. Wie viel Freiheit darf sich ein Mitglied der königlichen Familie herausnehmen? Wie sich mittlerweile herausstellt: Nicht allzu viel - ein bisschen royal geht nicht. Das hat die Queen klargemacht: Die Sussexes werden mit ihrem Rückzug nicht mehr als Mitglieder des Königshauses betrachtet und auch nicht mehr von der Öffentlichkeit bezahlt. Das Ansehen der einstigen royalen Hoffnungsträger hat mittlerweile arg gelitten. Schon bald nach der Hochzeit treten erste Irritationen auf. Harry und Meghan verlegen ihren Wohnsitz vom Kensington-Palast nach Frogmore Cottage. Für die kostspielige Renovierung muss der Steuerzahler aufkommen. Dann schirmen der Herzog und die Herzogin von Sussex ihren erstgeborenen Sohn Archie von der Öffentlichkeit ab und beginnen eine juristische Auseinandersetzung mit den Medien, denen sie Rassismus vorwerfen. Währenddessen machen Gerüchte über einen Bruch zwischen den Brüdern William und Harry die Runde, bis sie in einem aufsehenerregenden Interview während einer Afrika-Reise von Prinz Harry indirekt bestätigt werden. Dort beklagt sich auch Meghan über die unfaire Behandlung ihrer Person in den Medien und über die Kälte der sprichwörtlichen "Stiff-upper-lip"-Gesellschaft Großbritanniens. Es ist auch ein Duell zwischen Tradition und Moderne, zwischen den Werten einer jahrtausendealten Dynastie und den glamourösen Hollywood-Attitüden, die offenbar mit der Ankunft des Fernsehstars Meghan in die königliche Familie Einzug gehalten haben. Ähnliche Kulturkämpfe gab es auch in früheren Beziehungen royaler Prinzen mit unkonventionellen Ehefrauen. Der Buckingham-Palast hat einige von ihnen kommen und gehen sehen. Doch mit dem Rückzug von Harry und Meghan stellt sich immer drängender die Frage: Wie viel Modernität braucht der Palast, wie ist es um die Zukunft der Monarchie in Großbritannien bestellt? Eine Schlüsselrolle könnte nun Thronfolger Charles zukommen. Der 71-Jährige hat offenbar schon länger Pläne, das Königshaus zu verschlanken: Nur noch die Queen, er selbst und sein ältester Sohn William samt Familie sollen als zentrale Repräsentanten auftreten.
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Royale Ehefrauen GESELLSCHAFT UND POLITIK Vom Glück, eine Windsor zu werden, GB 2019
Hochzeiten im Haus Windsor verändern die britische Monarchie seit Jahrhunderten. Jede neue Braut bringt frischen Wind. Die Dynastie passt sich ständig an und modernisiert sich. Acht Hochzeiten, acht royale Ehefrauen stehen im Mittelpunkt dieser Dokumentation. Meghan Markle ist die jüngste Braut im Hause Windsor. Jedes neue Familienmitglied muss die Erwartungen einer ganzen Bevölkerung erfüllen. Keine einfache Aufgabe. Wie sehr das britische Königshaus im Wandel ist, zeigt sich bei der Auswahl der Braut: Längst wird nicht mehr nur traditionell geheiratet, die Braut muss nicht zwingend adelig und jungfräulich sein. Das beweist auch das aktuelle Beispiel: Prinz Harrys Auserwählte Meghan Markle entspricht nicht auf den ersten Blick der typischen Braut von Windsor. Sie ist weder adelig, noch stammt sie aus Großbritannien - vor Kurzem wäre das noch undenkbar gewesen.
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Royale Ehefrauen GESELLSCHAFT UND POLITIK Von der Bürde, eine Windsor zu sein, GB 2019
Die Hochzeiten im Haus Windsor verändern das britische Königshaus. Zunächst stammen die Ehefrauen aus dem Adel, dann aus dem Bürgertum. Sie stehen unter enormem Druck der Öffentlichkeit. Die Ehefrauen der Windsors führen ein privilegiertes Leben. Nach der Märchen-Hochzeit folgen traditionelle Pflichten für die jungen Frauen: Kinder und Charity. Hat sich die traditionelle Rolle der Windsor-Frauen geändert, oder haben die Frauen die Monarchie verändert? Nach der Hochzeit übernehmen die königlichen Ehefrauen in der Regel karitative Aufgaben und repräsentieren auf diese Weise das Königshaus. Bei diesem Engagement ist ihnen das öffentliche Interesse sicher. Obwohl das Königshaus im Wandel ist, zeigt sich eines immer noch deutlich: Eine Frau aus dem Haus Windsor äußert sich nicht politisch. Sie übernimmt öffentliche Aufgaben und sorgt in erster Linie für den Fortbestand der Monarchie. Dennoch haben Queen Mum, Prinzessin Diana bis hin zu Meghan Markle das Haus Windsor immer auch verändert.
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Royale Rebellen DOKUMENTATION Harry, Meghan und die Monarchie, D 2020
Die Aussteiger Harry und Meghan bestimmen noch immer die Schlagzeilen bei den Windsors. Ihre Zukunft scheint ungewiss. Das neue Leben der Sussex' wird auch die Monarchie verändern. Ob Scheidung, Ehebruch oder pflichtvergessene Familienmitglieder: Die Queen hat bereits einige solcher Krisen überstanden. Meist steckt der Konflikt "Tradition gegen Moderne" dahinter. Wie viel frischen Wind verträgt die Krone? Wann geht es an die Substanz? Seit er mit seiner Frau Meghan in Kalifornien wohnt, scheint Prinz Harry bewusst mit königlichen Regeln zu brechen. Gerade erst hat er die Amerikaner in einem Video dazu aufgefordert, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen - ein Privileg, das ihm als britischer Royal nie zustand. Viel Kritik muss er dafür einstecken. "Ich hoffe, Harry hört endlich auf, als Sprachrohr für seine Frau aufzutreten", meint der Historiker Hugo Vickers. Meghan hat keinen Hehl daraus gemacht, dass sie Donald Trump verabscheut. Sich in politische Fragen einzumischen, ist für die Royal Family aber seit Jahrhunderten tabu. Deshalb wird Harrys Verhalten in Großbritannien mit Kopfschütteln quittiert. Die politische Korrespondentin des "Daily Telegraph", Camilla Tominey, urteilt: "Harry wirkt wie ein Fisch auf dem Trockenen in Amerika. Man kann verstehen, dass er seine Frau und seinen Sohn vor den Medien schützen will, aber jetzt wirkt es, als kämpften die beiden gegen den Rest der Welt." Für die Queen scheinen sich die Krisen der Vergangenheit zu wiederholen, die die Monarchie mehrmals während ihrer Amtszeit ins Wanken brachten. Oft ist es ein Duell zwischen Tradition und Moderne, zwischen den Werten einer jahrtausendealten Dynastie und den glamourösen Hollywood-Attitüden, die nicht erst mit der Ankunft des Fernsehstars Meghan in die königliche Familie Einzug gehalten haben. Ähnliche Kulturkämpfe gab es auch in früheren Beziehungen royaler Prinzen mit unkonventionellen Ehefrauen. Der Buckingham-Palast hat einige von ihnen kommen und gehen sehen. Und immer wieder stellt sich dieselbe Frage: Wie viel Modernität braucht der Palast, und wie viel Erneuerung hält die Krone aus? Beispiele aus 200 Jahren Historie belegen, dass die größte Stärke des Hauses Windsor gleichzeitig auch die Achillesferse ist: die enge Verknüpfung von Familie und Monarchie. Auch jetzt steht viel auf dem Spiel: Während die Queen sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückzieht, nimmt ihr Sohn Prinz Charles vermehrt das Heft in die Hand. Dabei hatte er auf die Unterstützung seiner beiden Söhne William und Harry und deren bürgerlich geborenen Ehefrauen Kate und Meghan gesetzt. Doch ein Zwist zwischen den beiden Brüdern endete mit dem Rückzug von Prinzessin Dianas jüngstem Sohn und seiner Familie nach Kalifornien. Viele fühlen sich an die Katastrophen der 90er-Jahre erinnert, deren royale Skandale um Diana und Fergie der Krone beinahe den Todesstoß versetzten. Damals wie heute gelang es den Windsors nicht, die Fliehkräfte einer entfesselten öffentlichen Seelenschau zu zügeln. Doch seit sie 1953 zur Königin gekrönt wurde, hat Elizabeth II. es immer wieder geschafft, die Kontrolle zurückzugewinnen, nicht zuletzt durch die Unterstützung ihres Prinzgemahls Philip. Wie groß ist das Machtvakuum im Königshaus heute, nach dem Rückzug Philips? Die Queen befindet sich in einem selbst geschaffenen Dilemma. Nach der Abdankung ihres Onkels Edward, der den Thron eintauschte gegen die Ehe mit einer amerikanischen Society-Lady, schwor sie dem britischen Volk, zu dienen, so lange sie lebe. Eine frühzeitige Übergabe an ihren Sohn Charles scheint nicht möglich - es würde ihr möglicherweise als Wortbruch ausgelegt. Wie werden die Windsors die Standfestigkeit zurückgewinnen, die die Nation in den unsicheren Brexit-Zeiten von ihnen erwartet?
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Genial konstruiert TECHNIK Mega-Bauten, GB 2018
Angefangen bei der Legende vom Turmbau zu Babel bis hin zum geplanten Jeddah Tower in Saudi-Arabien, der 1007 Meter hoch werden soll - seit jeher streben Baumeister nach Höhenrekorden. Die Dokumentationsreihe "Genial konstruiert" zeigt Meilensteine der Technik-Geschichte. In dieser Folge erklären Experten, welche bahnbrechenden Erfindungen von Architekten und Bauingenieuren zu den größten Kathedralen und höchsten Wolkenkratzern führten. Der Burj Khalifa in Dubai ist derzeit das höchste Gebäude der Welt. Eine Herausforderung für Architekten und Wissenschaftler - auch nach seiner Fertigstellung. 828 Meter hoch, messen Sensoren unentwegt seine Bewegungen, Ingenieure überwachen seine Stabilität. Sind es zunächst die Kathedralen, die immer höher in den Himmel ragen, führen Fortschritte in Material, Technik und Ingenieurwesen dazu, auch bei Wohn- und Bürohäusern immer neue Höhenrekorde aufzustellen. Doch wo liegen diese? Kann man immer noch höher bauen? Der Physiker Richard Taillet begibt sich auf Spurensuche. Er reist zu den eindrucksvollsten Bauwerken der Menschheit: von den Pyramiden von Gizeh über gotische Kathedralen und den Eiffelturm bis hin zum höchsten Gebäude der Welt.
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Hightech Revolution - Sternstunden der Technik TECHNIK Smartphone, GB 2019
Keine Erfindung hat unseren Alltag in den letzten Jahren so verändert wie das Smartphone. Es ist die bislang beste Antwort auf eine alte Frage: Wie kommunizieren wir über Entfernungen hinweg? Dieses Problem beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden. Sie haben immer ausgefeiltere Gerätschaften entwickelt, um Nachrichten schnell und sicher zu übermitteln. Und es geht weiter: Schon heute lässt sich ein Blick auf die Zukunft der Kommunikation werfen.
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Das Fukushima-Drama - Tsunami, Störfall, Langzeitfolgen AUSLANDSREPORTAGE, D 2021
Noch vor den Olympischen Spielen hat Japan die Verwüstungen des Jahrtausend-Erdbebens und -Tsunamis beseitigt. Reporter gehen der Frage nach, wie es um die Folgen des Reaktorunfalls steht. Das Team macht sich ein Bild von der Lage auf dem zerstörten Kraftwerksgelände und trifft Menschen, die in die ehemalige Sperrzone zurückgekehrt sind. Japans erklärtes Ziel, so viel Land wie möglich wieder bewohnbar zu machen, ist nur mit gigantischem Aufwand möglich. Auch der Ort Namie, sieben Kilometer vom Reaktor entfernt, wurde dekontaminiert. Ein Teil der ehemaligen Bewohner ist wieder zurückgekehrt - jedoch fast ausschließlich die ältere Generation. Die Familie Konno ist mit ihren drei Generationen eine große Ausnahme. Mutter Mayumi Konno musste während des Erdbebens nicht nur sich selbst in Sicherheit bringen, sondern hatte auch noch einen Säugling auf den Bauch gebunden und die dreijährige Tochter auf den Rücken geschnallt. Einen Notvorrat an Windeln warf sie noch aus dem Fenster, bevor sie nach draußen flüchtete. Großvater Eishige Konno ist Landwirt und war 2011 als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr dafür zuständig, die Menschen vor dem Tsunami zu warnen. Doch im Chaos des Erdbebens war das eine schier unlösbare Aufgabe. In Namie riss die Flutwelle 180 Menschen in den Tod. Japan musste insgesamt über 22 000 Todesopfer beklagen. Und nach dem Tsunami kam der GAU: eine Kernschmelze, eine Wasserstoffexplosion und immer mehr Strahlung, die freigesetzt wurde. Namie musste vollständig evakuiert werden. Niemand ahnte damals, dass es ein Abschied für Jahre war. Die Familie Konno flüchtete in eine Nachbarstadt und wurde dort in einer Turnhalle untergebracht. Besonders für die demente Urgroßmutter der Konnos war das ein traumatisches Erlebnis. Die junge Familie Konno wanderte über mehrere Zwischenetappen nach Thailand aus. Die ältere Generation aber blieb in Japan und durfte nach einiger Zeit zumindest besuchsweise wieder auf ihren Hof. Mit Spannung verfolgten sie die Fortschritte des großen Dekontaminationsprojektes für die Präfektur Fukushima. Bis heute zeugen davon unzählige schwarze Säcke: gefüllt mit kontaminierten Blättern, Erde und anderen radioaktiven Materialien - insgesamt 14 Millionen Kubikmeter. Eine Fläche von 9000 Quadratkilometern wurde nach und nach dekontaminiert. Auch der Hof der Konnos kam an die Reihe: Dächer und Mauern wurden abgewaschen, im Garten und auf den Feldern wurden die oberen fünf Zentimeter Boden abgetragen und in Säcke verfüllt. Die alten Leute kehrten danach wieder zurück und begannen mit Landwirtschaft zu Testzwecken. Verkaufen durften sie anfangs noch nichts. 2019 kehrte dann auch die junge Familie Konno zurück - doch Namie ist heute nicht mehr das, was es vor der Katastrophe war: Die jüngste Tochter Eriko geht auf eine Grundschule mit insgesamt 24 Kindern. In Ihrer Klasse sind sie zu fünft. Spielen im Wald ist tabu, denn Wälder lassen sich nicht dekontaminieren. Mutter Mayumi macht sich Sorgen, dass ihre Kinder zu isoliert aufwachsen, und denkt darüber nach, wieder wegzuziehen. Auch im Kraftwerkskomplex Fukushima Daiichi wurden gewaltige Anstrengungen unternommen. Das Reporterteam stößt hier nicht mehr auf die Ruinen von 2011, sondern betritt eine Industrieanlage, auf der Tag für Tag 4000 Arbeiter beschäftigt sind. Derzeit stehen zwei Probleme im Vordergrund: das Wasser und die Kernschmelze. In den letzten zehn Jahren hat sich die unglaubliche Menge von über einer Million Kubikmeter radioaktiv belasteten Wassers angesammelt. Weit über 1000 riesige Tanks sind überall auf dem Gelände verteilt; und der Platz wird knapp. Der Plan, das Wasser teilweise zu dekontaminieren und danach ins Meer abzulassen, ist umstritten. Das schier unlösbare Problem ist jedoch die Kernschmelze: geschmolzene Brennelemente aus den Reaktoren, eine Lava, die irgendwie in die Tiefe gelaufen und dann wieder erstarrt ist. Vom Bergen dieser hoch radioaktiven Schmelze inmitten von Trümmern der Wasserstoffexplosion ist der Betreiber TEPCO noch sehr weit entfernt. Bis jetzt ist noch nicht einmal bekannt, wo genau sich dieses hoch radioaktive Material befindet. Eine Erkundung durch Menschen ist ausgeschlossen, denn die Strahlung ist so hoch, dass sie selbst den Computerchips in Robotern zu schaffen macht. Fukushima wirft auch weitergehende Fragen auf: Ist Atomkraft grundsätzlich zu riskant? Soll gerade das erdbebengefährdete Japan daran festhalten? Um das Land bis 2050 klimaneutral zu machen, plant Ministerpräsident Yoshihide Suga sogar einen weiteren Ausbau der Atomkraft. Ganz unterschiedliche Zeitzeugen schildern ihre Lehren aus der nuklearen Katastrophe: Naoto Kan, der zur Zeit des Unglücks Ministerpräsident war. Ker
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Hightech Revolution - Sternstunden der Technik TECHNIK Flugzeug, GB 2019
Der Traum vom Fliegen ist alt. Und es gab viele Versuche, ihn zu verwirklichen - oft mit unglücklichem Ausgang. Bis zwei Brüder aus Ohio das Geheimnis des stabilen Fluges entdecken. Wilbur und Orville Wright führen die Erkenntnisse vieler Flugpioniere zusammen und konstruieren ein Flugzeug, das 1903 den ersten stabilen Motorflug ermöglicht. Seither erobern die Menschen den Himmel. Heute ist die ganze Welt nur eine Tagesreise entfernt.
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Hightech Revolution - Sternstunden der Technik TECHNIK Automobil, GB 2019
Im vergangenen Jahrhundert wird das Auto zum Inbegriff von Freiheit. Die Massenmotorisierung prägt unseren Lebensraum. Heute liegt die Herausforderung vor uns, das Auto neu zu erfinden. Als Carl Benz 1886 das erste Automobil patentieren lässt, ist es zunächst ein Ladenhüter. Bis seine Frau eine geniale Idee hat und dem Auto zum Siegeszug verhilft. Zunächst nur ein Spielzeug für Reiche, wird es zuerst in den USA zum Alltagsgefährt breiter Schichten.
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Hightech Revolution - Sternstunden der Technik TECHNIK Raketen, GB 2019
Bis die ersten Raketen den Orbit erreichten, brauchte es große Ingenieurskunst und viele Fehlversuche. Welche entscheidenden Entdeckungen ebneten den Weg ins All? Zunächst sollten Raketen keine Menschen oder Satelliten transportieren, sondern Sprengköpfe. Doch die zivile Nutzung der Raketentechnik wurde immer wichtiger. Sie ermöglichte die Verwirklichung eines Menschheitstraums: der Mondlandung. Und die Menschheit träumt weiter.
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Hightech Revolution - Sternstunden der Technik TECHNIK Roboter, GB 2019
Roboter sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Sie bauen Autos, saugen Staub und entschärfen Bomben. Und die Forschung an künstlicher Intelligenz macht weiter rasante Fortschritte. Bereits vor mehr als tausend Jahren konstruierten Ingenieure in Bagdad das erste Gerät zum Aufzeichnen und Abspielen von Musik. Seither gab es viele technologische Durchbrüche, die den Weg zu den heutigen Robotern ebneten.
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Hightech Revolution - Sternstunden der Technik TECHNIK Teleskop, GB 2019
Teleskope liefern faszinierende Bilder von fernen Welten. Der Blick ins All hat unsere Vorstellung vom Universum und von unserem Platz darin grundlegend verändert. Am Anfang stand ein einfaches Fernrohr mit zwei Linsen. Gelehrte wie Galileo Galilei erforschten damit den Nachthimmel so genau wie nie zuvor und brachten ein Weltbild zu Fall. Moderne Teleskope blicken immer tiefer ins All - und damit in die Vergangenheit.
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heute journal NACHRICHTEN
Das Magazin geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und Interviews auf.
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Chinas unaufhaltsamer Aufstieg - Die Welt des Xi Jinping DOKUMENTATION, RC 2018
Xi Jinping ist Präsident von China - und von allem, was seine Kontrolle über die Partei, die Nation und die Welt stärkt. Wer ist dieser Mann, und welcher Vision folgt er? Am 15. Januar 2017 hält der chinesische Präsident Xi Jinping die Eröffnungsrede beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Ein außergewöhnliches Ereignis. Der Führer des größten kommunistischen Landes spricht zu den Eliten der Wirtschaftswelt über Freihandel. Nie zuvor war China so mächtig und so ehrgeizig. Nie zuvor haben die Chinesen das globale Gleichgewicht so durcheinandergebracht. Xi Jinping wird 2012 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Vorsitzender der Zentralen Militärkommission und ein Jahr später, im Jahr 2013, Staatspräsident der Volksrepublik China. Im März 2018 ändert er die Verfassung, um Präsident auf Lebenszeit zu werden. Damit ist er der erste Führer, der dieselbe Machtfülle besitzt wie einst Mao. In wenigen Jahren hat Chinas Führer ein System der absoluten Macht, begleitet von einem Personenkult, aufgebaut. Wenn Xi Jinping vor der UNO spricht oder nach Afrika reist, erregt das Aufsehen. Er macht international Schlagzeilen, indem er - unter anderem - für Freihandel, eine neue Seidenstraße und gegen den Klimawandel kämpft. Welche neue Weltordnung versucht Xi Jinping zu installieren, und welche Risiken ist er gewillt einzugehen? Wohin geht China? Diese Dokumentation sucht nach Antworten.
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Künstliche Intelligenz - Wettlauf der Großmächte COMPUTER UND INFORMATIK, USA 2019
Chance oder Risiko? Ist das Zeitalter der künstlichen Intelligenz wirklich vor allem Fortschritt auf vielen Gebieten wie Medizin, Wirtschaft und Kommunikation? Oder ist es eine Bedrohung? Die durch künstliche Intelligenz vorangetriebene Entwicklung gilt als neue industrielle Revolution, die unser Leben und die Arbeitswelt grundlegend verändern wird. Doch sie verleitet auch zu Missbrauch, der zur Entstehung einer Überwachungsgesellschaft führen könnte. Die Dokumentation geht der Frage nach, wie unsere Welt durch die neuen Technologien der künstlichen Intelligenz umgeformt und neu gestaltet wird. Deren Entwicklung wird verglichen mit anderen Umwälzungen in der Menschheitsgeschichte: mit der industriellen Revolution oder der Entdeckung der Elektrizität. Beide hatten entscheidende Auswirkungen auf die Geschichte der Menschheit. Künstliche Intelligenz ist der Oberbegriff für selbstlernende Systeme. Wenn man Algorithmen mit ausreichend Daten speist und ihnen ein konkretes Ziel vorgibt, können sie sich selbst programmieren, um ein Problem zu definieren, Vorhersagen zu treffen und Lösungen zu finden. Dabei handelt es sich um sogenanntes maschinelles Lernen. In kommerziellen Anwendungen kommt künstliche Intelligenz bereits heute weitflächig zur Anwendung. Ein Beispiel aus dem Alltag sind erste teilautonom fahrende Autos. Sind selbstfahrende Lkw mit fahrerlosem Führerhaus bereits in wenigen Jahren Alltag? Doch es gibt viele bedenkliche Entwicklungen: So dringen China und die USA mit künstlicher Intelligenz in die Privatsphäre ihrer Bürger ein und können deren Leben manipulieren. In China gibt es bereits an jeder Ecke auf KI basierende Kameras mit Gesichtserkennung. Es droht die totale Überwachung. Im Rahmen von Pilotprojekten mit künstlicher Intelligenz erhalten dort Personen Punkte bezüglich ihres "Sozialkredits". Der entscheidet dann darüber, ob die Person infolge ihres Verhaltens bestraft oder belohnt wird. Belohnt wird, wer sich so verhält, wie es die Regierung von einem guten Bürger erwartet. Auch geht die Dokumentation der Frage nach, ob es in den USA bereits eine im Verborgenen durchgeführte Überwachung der Bürger durch private Unternehmen gibt. Denn viele Firmen erfassen bereits mit KI-Algorithmen Daten, um so viel wie möglich über einzelne Personen zu erfahren. Der Zweck: private Informationen und Daten gewinnbringend an Werbetreibende zu verkaufen.
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China - Der entfesselte Riese LAND UND LEUTE Präsident auf Lebenszeit, GB 2019
China ist zu einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt aufgestiegen. Xi Jinping verfolgt dabei einen reinen Staatskapitalismus, der im Westen mit Skepsis und Argwohn betrachtet wird. 2013 wird Xi Jinping zum Staatspräsidenten ernannt. Der "Überragende Führer" hat sämtliche hohen Ämter Chinas in sich vereint und hat Macht über die personell stärkste Armee der Welt. Die Loyalität der Kommunistischen Partei gegenüber hat dabei absolute Priorität. Teil eins der Sendereihe zeichnet den Weg Chinas während der letzten Jahre in einen streng kontrollierten Staat nach. Trotz innenpolitischer Probleme in Hongkong und im Umgang mit den Uiguren kann Xi Jinping sein Volk davon überzeugen, dass er den "Roten Drachen" in eine blühende Zukunft führt.
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China - Der entfesselte Riese LAND UND LEUTE Wohlstand statt Demokratie, GB 2019
China ist zu einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt aufgestiegen. Xi Jinping verfolgt dabei einen reinen Staatskapitalismus, der im Westen mit Skepsis und Argwohn betrachtet wird. Die "Stärke verstecken und auf den richtigen Augenblick warten" - die Maxime des Reformers Deng Xiaoping gilt heute nicht mehr. Xi Jinping steht für ein bestimmteres Auftreten auf der Weltbühne. Er will China zu alter Größe führen. Der wachsende wirtschaftliche Einfluss des Riesenreichs verhilft zu großem Einfluss im globalen Handel. Doch während Xi Jinping außenpolitische Stärke demonstriert, wird er innenpolitisch auf seine bisher größte Probe gestellt: im Kampf gegen die Reformkräfte in Hongkong.
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China - Der entfesselte Riese LAND UND LEUTE Wettlauf der Supermächte, GB 2019
China ist zu einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt aufgestiegen. Xi Jinping verfolgt dabei einen reinen Staatskapitalismus, der im Westen mit Skepsis und Argwohn betrachtet wird. Chinas wirtschaftlicher Aufschwung ist unbestreitbar. Doch worauf gründet er? Zwischen dem "Roten Drachen" und der westlichen Welt herrschen zunehmend Spannungen: Denn Xi Jinpings Reich wird Industriespionage im großen Stil vorgeworfen. Staatlich gelenkte Hackerangriffe auf erfolgreiche Firmen mit dem Ziel, technisches Know-how zu stehlen, werden dem Land unterstellt. Doch China bestreitet die Vorwürfe. Teil drei der Sendereihe berichtet von dem auch daraus resultierenden Handelskrieg mit den USA, der Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft mit sich bringt.
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