Schalom und Hallo

Schalom und Hallo - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

ARD
Schalom und Hallo

Schalom und Hallo - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Dokumentation

In dieser 90-minütigen Dokumentation begibt sich Schauspielerin Susan Sideropoulos auf eine spannende und unterhaltsame Reise durch 1.700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte und auf die Spuren ihrer eigenen Vorfahren. Immer mit Blick auf die Gegenwart erzählt sie vom Köln zu Römischer Zeit, von den mittelalterlichen SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz, vom Frankfurt der frühen Neuzeit, sowie von Leipzig, Hamburg, München oder Berlin. Dabei stehen nicht nur historische Figuren und Ereignisse im Mittelpunkt, sondern vor allem "Menschen von heute" wie die Rabbinerin Jasmin Andriani, Folk-Musiker Daniel Kahn, Filmregisseur Peter Kahane, die Literaturwissenschaftlerin und Buchhändlerin Rachel Salamander, Autorin Linda Sabier oder Gastronomin Shani Leiderman. Ferner zählen der Publizist Josef Joffe, Historiker Julius Schoeps sowie Museumsdirektorin Miriam Wenzel zu den Interviewpartner:innen. Vergangenheit und Gegenwart werden so miteinander verwoben, die Chronologie der Ereignisse aufgebrochen, und historische Ereignisse und Menschen begegnen denen der Gegenwart. Durch diese Verknüpfung entsteht ein buntes und vielschichtiges Bild von der Kontinuität jüdisch-deutscher Geschichte. Susan Sideropoulos über das Projekt: "Diese Doku zu machen war für mich persönlich auch eine Entdeckungsreise. Ich habe viel über meine eigenen Wurzeln gelernt und interessante Persönlichkeiten kennengelernt." Das Autorenteam bildet ein nichtjüdisch-jüdisches "Tandem": Der renommierten Autorin und Regisseurin Nina Koshofer stand auch diesmal der erfahrene Journalist Allon Sander zur Seite. Die Dokumentation ist eine Gemeinschaftsproduktion aller ARD-Anstalten.
ARD
Großstadtrevier

Großstadtrevier - Einsame Herzen

ARD

Die Macht der Drogenmafia - Das Kokain und die Niederlande

Reportage Ein Anwalt, der auf offener Straße erschossen wird, ein Journalist, der im Zentrum Amsterdams ermordet wird - in den Niederlanden hat sich in den letzten Jahren eine Drogen-Mafia entwickelt, die Milliarden verdient und anscheinend vor nichts zurückschreckt. Jahrelang glaubten die niederländischen Behörden, diese sogenannte "Mocro-Mafia" unter Kontrolle zu haben. Doch nicht zuletzt mit dem Mord am Journalisten Peter F. de Vries ist klargeworden, dass die organisierte Kriminalität die Niederlande bereits in ihren Grundfesten bedroht. Gewalt, die man sonst nur aus Fernsehserien kennt, findet jetzt auch auf den Straßen statt. "Es ist ein Krieg um Macht und Milliarden. Es geht darum zu töten, um nicht getötet zu werden," so ein bekannter niederländischer Anwalt. Seit Jahren steigt der Kokainschmuggel über die Häfen Antwerpen, Rotterdam und Hamburg dramatisch an. Den Mafiagangs, die in der Hauptsache von den Niederlanden aus agieren, fällt es aufgrund der Milliardengewinne leicht, wichtige Schaltstellen in Behörden und Häfen zu bestechen - ein Kranführer im Hafen kann 100.000 Euro verdienen, wenn er nur einen Container an eine vorgegebene Stelle hievt. Seit Jahren sind die Ermittler dem illegalen Treiben mit allen denkbaren Methoden auf der Spur. Bei mehreren Razzien fanden sie Waffen und riesige Mengen an Drogen und nahmen viele Verdächtige fest. Seit März 2021 läuft in Amsterdam der größte Strafprozess in der Geschichte der Niederlande. Im sogenannten "Marengo-Prozess" stehen Drogenhändler unter Mordanklage, die mit Kokain Milliarden umsetzen. Es geht um Taten von unglaublicher Brutalität und um ein kriminelles Netzwerk, das den Staat in jeder Hinsicht herausfordert. Das "Exclusiv im Ersten" gibt Einblick in die Welt der organisierten Kriminalität im Nachbarland. Die Reportage begleitet Ermittler im Hafen von Rotterdam und Anwälte, die Mitglieder der Mafia verteidigen, trifft ehemalige Drogenkuriere sowie den später ermordeten Journalisten Peter F. de Vries. Sie zeigt, wie weit die Gesellschaft in den Niederlanden bereits unterwandert ist durch das Gesetz der Mafia. Ihre Schmiermittel sind Geld und Gewalt - bis hin zum Mord. Und solange Milliardensummen im Spiel sind, dürfte sich das kaum ändern.
ARD

Das gesamte ARD Programm auf einen Blick: TV-Programm und Videos zum Abruf aus den Mediatheken, aktuelle Nachrichten und Hintergründe. 

ARD heute

ATV2 ZDF
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ARD
Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD Show
Live nach Neun INFOMAGAZIN
ARD Doku
Verrückt nach Meer LAND UND LEUTE Der Duft des Orients (Folge: 243), D 2017
In den Souks von Muscat lustwandeln Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß und Sängerin Gloria Gray durch eine Welt wie aus 1001 Nacht und erbeuten dabei für den Kapitän ein Mitbringsel des Grauens. In den Vereinigten Arabischen Emiraten verlaufen sich die Reiseleiter Maika und Moritz in eine sehr ursprüngliche Grill-Bude. Und Praktikantin Philou und Rezeptionistin Sarah werden in Khor Fakkan von einem Taxifahrer auf Irrwege geführt. An Bord sorgt ein brennender Container für Aufruhr, bevor zwei ganze Kerle bei der Crewshow mit einer reizenden Tanz-Einlage bezaubern.
ARD Show
Meister des Alltags QUIZSHOW
Wer findet sich im täglichen Leben am Besten zurecht? Das müssen die Promis, die knifflige Quizfragen zu ganz alltäglichen Themen beantworten, hier regelmäßig unter Beweis stellen.
ARD Show
Wer weiß denn sowas? QUIZSHOW
ARD
Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD
ARD-Buffet RATGEBER
ARD Show
ZDF-Mittagsmagazin INFOTAINMENT
"Bestens informiert zur Mittagszeit" - so lautet das Motto des Magazins. Die Sendung informiert tagesaktuell über alle wichtigen Geschehnisse.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD Serien
Rote Rosen TELENOVELA (Folge: 3436), D 2021
Die Geschichten rund um die Probleme einer Frau in den besten Jahren sind mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz und Italien bekannt und beliebt.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD Serien
Sturm der Liebe TELENOVELA (Folge: 3703), D 2021
Ariane intrigiert weiter. Maja und Florian sind wieder ein Paar. Die Sonnbichlers wundern sich über ihre Nachbarn. Gerry und Erik interessieren sich für Florians Zimmer.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD Doku
Verrückt nach Meer LAND UND LEUTE Panama-Kanal-Premiere für die Prinzessin (Folge: 437), D 2020
Während die "Prinzessin" in Colón noch auf die allererste Einfahrt in den Panama-Kanal wartet, fahren die Passagiere Iris und René schon einmal voraus: Im Gatúnsee gilt es dabei nicht nur, den regen Schiffsverkehr im Blick zu haben, sondern auch die überaus kontaktfreudigen Äffchen ... Die Schwestern Maren und Kirsten finden im Panama City Nationalpark zwischen emsigen Blattschneiderameisen und flinken Kolibris einen Ort zum Verweilen. Im Morgenrot beginnt das Abenteuer zwischen den Ozeanen - und Küchenchef Jörg Schwab tischt ordentlich auf ...
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD
Brisant BOULEVARDMAGAZIN
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
ARD Show
Wer weiß denn sowas? QUIZSHOW
ARD Serien
Großstadtrevier KRIMISERIE Einsame Herzen (Staffel: 33 Folge: 442), D 2019
Schon seit 1986 ermitteln die Hamburger Polizisten des 14. Reviers. Bei ihren Einsätzen in Berufs- und Privatleben zeigen die Nordlichter immer viel Courage und auch Herz.
ARD Show
Wissen vor acht - Zukunft INFOTAINMENT
Mit Hilfe von Gesichtserkennung lässt sich nicht nur das Mobiltelefon entsperren, die Technologie hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Doch in Verbindung mit moderner Videoüberwachung kann unser Gesicht ein gefährlich offenes Buch werden. Anja Reschke informiert in "Wissen vor acht - Zukunft".
ARD
Wetter vor acht WETTERBERICHT
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen? Diese Frage wird bei "Wetter vor acht" anhand von anschaulichen Grafiken und fundierten Prognosen geklärt.
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Börse vor acht WIRTSCHAFT UND KONSUM
Der Beitrag informiert sachlich und überschaubar über die tagesaktuellen Kurse und Tendenzen. Gesendet wird von der Frankfurter Wertpapierbörse.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD Doku
Schalom und Hallo DOKUMENTATION 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
In dieser 90-minütigen Dokumentation begibt sich Schauspielerin Susan Sideropoulos auf eine spannende und unterhaltsame Reise durch 1.700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte und auf die Spuren ihrer eigenen Vorfahren. Immer mit Blick auf die Gegenwart erzählt sie vom Köln zu Römischer Zeit, von den mittelalterlichen SchUM-Städten Speyer, Worms und Mainz, vom Frankfurt der frühen Neuzeit, sowie von Leipzig, Hamburg, München oder Berlin. Dabei stehen nicht nur historische Figuren und Ereignisse im Mittelpunkt, sondern vor allem "Menschen von heute" wie die Rabbinerin Jasmin Andriani, Folk-Musiker Daniel Kahn, Filmregisseur Peter Kahane, die Literaturwissenschaftlerin und Buchhändlerin Rachel Salamander, Autorin Linda Sabier oder Gastronomin Shani Leiderman. Ferner zählen der Publizist Josef Joffe, Historiker Julius Schoeps sowie Museumsdirektorin Miriam Wenzel zu den Interviewpartner:innen. Vergangenheit und Gegenwart werden so miteinander verwoben, die Chronologie der Ereignisse aufgebrochen, und historische Ereignisse und Menschen begegnen denen der Gegenwart. Durch diese Verknüpfung entsteht ein buntes und vielschichtiges Bild von der Kontinuität jüdisch-deutscher Geschichte. Susan Sideropoulos über das Projekt: "Diese Doku zu machen war für mich persönlich auch eine Entdeckungsreise. Ich habe viel über meine eigenen Wurzeln gelernt und interessante Persönlichkeiten kennengelernt." Das Autorenteam bildet ein nichtjüdisch-jüdisches "Tandem": Der renommierten Autorin und Regisseurin Nina Koshofer stand auch diesmal der erfahrene Journalist Allon Sander zur Seite. Die Dokumentation ist eine Gemeinschaftsproduktion aller ARD-Anstalten.
ARD Doku
Die Macht der Drogenmafia REPORTAGE Das Kokain und die Niederlande
Ein Anwalt, der auf offener Straße erschossen wird, ein Journalist, der im Zentrum Amsterdams ermordet wird - in den Niederlanden hat sich in den letzten Jahren eine Drogen-Mafia entwickelt, die Milliarden verdient und anscheinend vor nichts zurückschreckt. Jahrelang glaubten die niederländischen Behörden, diese sogenannte "Mocro-Mafia" unter Kontrolle zu haben. Doch nicht zuletzt mit dem Mord am Journalisten Peter F. de Vries ist klargeworden, dass die organisierte Kriminalität die Niederlande bereits in ihren Grundfesten bedroht. Gewalt, die man sonst nur aus Fernsehserien kennt, findet jetzt auch auf den Straßen statt. "Es ist ein Krieg um Macht und Milliarden. Es geht darum zu töten, um nicht getötet zu werden," so ein bekannter niederländischer Anwalt. Seit Jahren steigt der Kokainschmuggel über die Häfen Antwerpen, Rotterdam und Hamburg dramatisch an. Den Mafiagangs, die in der Hauptsache von den Niederlanden aus agieren, fällt es aufgrund der Milliardengewinne leicht, wichtige Schaltstellen in Behörden und Häfen zu bestechen - ein Kranführer im Hafen kann 100.000 Euro verdienen, wenn er nur einen Container an eine vorgegebene Stelle hievt. Seit Jahren sind die Ermittler dem illegalen Treiben mit allen denkbaren Methoden auf der Spur. Bei mehreren Razzien fanden sie Waffen und riesige Mengen an Drogen und nahmen viele Verdächtige fest. Seit März 2021 läuft in Amsterdam der größte Strafprozess in der Geschichte der Niederlande. Im sogenannten "Marengo-Prozess" stehen Drogenhändler unter Mordanklage, die mit Kokain Milliarden umsetzen. Es geht um Taten von unglaublicher Brutalität und um ein kriminelles Netzwerk, das den Staat in jeder Hinsicht herausfordert. Das "Exclusiv im Ersten" gibt Einblick in die Welt der organisierten Kriminalität im Nachbarland. Die Reportage begleitet Ermittler im Hafen von Rotterdam und Anwälte, die Mitglieder der Mafia verteidigen, trifft ehemalige Drogenkuriere sowie den später ermordeten Journalisten Peter F. de Vries. Sie zeigt, wie weit die Gesellschaft in den Niederlanden bereits unterwandert ist durch das Gesetz der Mafia. Ihre Schmiermittel sind Geld und Gewalt - bis hin zum Mord. Und solange Milliardensummen im Spiel sind, dürfte sich das kaum ändern.
ARD
Tagesthemen NACHRICHTEN
ARD Doku
Rabiat REPORTAGE Mieten? Kaufen? Wahnsinn!
In Deutschlands Städten wird Wohnraum knapp und immer teurer. Die "Rabiat"-Reporter Denise Jacobs und Alexander Tieg treffen in "Rabiat: Mieten? Kaufen? Wahnsinn!" Menschen, denen Verdrängung oder Kündigung droht, die auf Grundstücks- und Wohnungssuche sind. Auf der anderen Seite wird Wohnraum dort zur Ware, wo Immobilienkonzerne auf maximalen Profit setzen. Ein Interessenkonflikt mit Sprengkraft für die Gesellschaft. Allein in Berlin sind die Quadratmeterpreise für Mieterinnen und Mieter in den vergangenen zehn Jahren drastisch gestiegen. Der rot-rot-grüne Mietdeckel, der die Entwicklung in der Hauptstadt bremsen sollte, ist vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Bei der Protest-Oper "Lauratibor" in Berlin-Kreuzberg trifft "Rabiat"-Reporterin Denise Jacobs Menschen, die gegen den Ausverkauf der Stadt ihre Stimmen erheben. Die Geschichte handelt von Verdrängung und Investoren, die mit Immobilien Rendite machen: ein Zuhause für die einen, Betongold für die anderen. Yagner Anderson ist Teil des kreativen Kiez-Ensembles. Und die Oper könnte kaum näher an der Realität sein: Noch während der Proben wird Yagners Haus von einem großen schwedischen Immobilienkonzern gekauft. Mietendeckel, Mietpreisbremse, Enteignung: In der aufgeheizten Debatte um bezahlbares Wohnen geraten manche auch zwischen die Fronten. Denn für private Vermieterinnen und Vermieter, die ihr Wohneigentum vor allem auch als Altersvorsorge verstehen, können die Gesetzesänderungen oder neuen Vorgaben schnell zum finanziellen Fiasko werden. Etwa zwei Drittel aller Mietwohnungen in Deutschland gehören Personen, die nur nebenbei Immobilen vermieten. Einer von ihnen ist Claude Luven. "Rabiat"-Reporter Alexander Tieg trifft den Küchenverkäufer in Düsseldorf. Die aktuelle Situation sei eine große Herausforderung gerade für die kleinen Vermieterinnen und Vermieter, sagt er. Für Sibel und ihren Mann Sezer in München wird die Zeit knapp, ehe sie aus ihrer Wohnung müssen: gekündigt wegen Eigenbedarfs. Seit mehr als anderthalb Jahren ist das Paar nun schon auf der Suche nach einer passenden Wohnung - egal, ob zur Miete oder zum Kauf. Ihr Budget haben sie immer wieder erhöht, gefunden haben sie bislang dennoch nichts. Wie sehr die Wohnungssuche die Familie auch psychisch an ihre Belastungsgrenze bringt, erzählen sie "Rabiat"-Reporter Alexander Tieg. Heute reichen die Gehälter von Polizistinnen, Polizisten, Lehrerinnen, Lehrern und einfachen Angestellten oft nicht mehr zum Immobilienkauf in den Metropolen und ihren Randbezirken. Dass Wohneigentum gerade für jüngere Menschen immer unrealistischer wird, zeigen die Erfahrungen eines Paares in Norddeutschland. Am Stadtrand von Bremen suchen Kyra und Kai nach einem Baugrundstück, um sich ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Dort werden Quadratmeterpreise von 600 Euro und mehr verlangt. "Da fragt man sich, wer das denn überhaupt noch zahlen kann", sagt Kai. Das Paar sucht dennoch geduldig weiter und nimmt "Rabiat"-Reporter Alexander Tieg mit auf ihre Grundstückssuche. Ein möglicher Ausweg ist, das Leben auf dem Land wieder attraktiver zu machen. "Rabiat"-Reporterin Denise Jacobs reist nach Homberg - eine Kleinstadt, die seit vielen Jahren unter Landflucht leidet. Nach der Schule packen viele junge Menschen ihre Sachen - und die Wenigsten kommen wieder. Das soll sich ändern: Beim "Summer of Pioneers" tauschen 20 Menschen ihre urbane Heimat für sechs Monate gegen ein Leben in der nordhessischen Provinz. Mit dabei sind Christina und Julian aus Frankfurt. 60-Stunden-Wochen, nur um die steigenden Mieten im Rhein-Main-Gebiet auf Dauer bezahlen zu können, wollte sich das Ehepaar nicht länger aussetzen. Für Hombergs parteilosen Bürgermeister Nico Ritz verlieren die Unterschiede zwischen Stadt und Land im Zeitalter der Digitalisierung ohnehin an Bedeutung: "Man kann hier sehr gut leben für vergleichsweise geringes Geld. Die Entscheidung, die man dafür treffen muss, ist letzten Endes aufs Land zu ziehen. Und dass das gar nicht weh tut, wollen wir eben auch zeigen mit dem Projekt." Fest steht: Viele stadtferne Gegenden bekommen derzeit Zulauf, auch verstärkt durch sich ändernde Bedürfnisse in der Pandemie. Einst vernachlässigte Wohngegenden wie etwa die Prignitz in Brandenburg werden plötzlich wieder attraktiv. Sind solche Projekte wie der "Summer of Pioneers" Zukunftsmodelle, die für eine Entspannung in den Ballungszentren sorgen können - oder wird auf dem Land demnächst auch alles unbezahlbar?
ARD Doku
Echtes Leben - Dokumentation DOKUMENTATION Antisemiten sind immer die anderen - Nie wieder Judenhass - eine Illusion?
"Die Rothschild-Seuche lässt sich nicht wegimpfen" stand bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen auf einem Plakat der Querdenker. Der Antisemitismus treibt neue Blüten, nicht erst seit Beginn der COVID-Krise. Auf der Straße und im Netz wird von unterschiedlichsten Seiten gegen Juden gehetzt. Doch seit dem Anschlag von Halle sind Politik und Zivilgesellschaft wachgeworden. Jährlich gibt die Bundesregierung für Extremismusprävention und Demokratieförderung 125 Millionen Euro aus. Wer entwickelt die Programme und Projekte? Was sind die neuen Strategien gegen den Judenhass in Deutschland? Gerade im Netz ist dem Antisemitismus nur schwer beizukommen. Der Antisemitismusforscher Matthias Becker von der Technischen Universität in Berlin geht neue Wege. Mit europäischen Partneruniversitäten entwickelt er eine KI, eine Künstliche Intelligenz, die Antisemitismus im Netz erforschen, dekodieren soll, denn dort ist Judenhass oft nur versteckt zu finden. Der "salonfähige" Antisemitismus, so Becker, sei tot und trage im Nachkriegsdeutschland neue Kleider. Niemand will heute mehr als Antisemit gelten. "Die Antisemiten", meint Michael Blume, der engagierte Antisemitismusbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, "sind immer die anderen". Besonders in der Mitte der Gesellschaft werden judenfeindliche Tendenzen meist verleugnet. Doch Blume lässt nicht locker und legt den Finger in die Wunden, die er sieht - sei es muslimischer Judenhass in den Schulen oder Israel-bezogener Antisemitismus, der heute alles Übel der Welt im Jüdischen Staat sieht. Der Zentralrat der Juden in Deutschland geht mit "Meet a Jew" neue Wege: das Programm schickt Jüdinnen und Juden in Schulen und in die Öffentlichkeit. Nichts baue antisemitische Vorurteile besser ab als direkte Begegnungen. Bisher haben Zeitzeugen die Erinnerung an den Holocaust aufrechterhalten. Doch bald werden die letzten Zeitzeugen nicht mehr leben. In Israel porträtiert ein Fotograf Holocaust-Überlebende aus einem sehr persönlichen, lebensbejahenden Blickwinkel. Seine Bilder sind Beispiele für eine neue, emotionale Erinnerungskultur. Judenhassern und Holocaustleugnern, meint er, sei nicht mit Geschichtsunterricht beizukommen. In Berlin machen "Die Demokratielotsen" mit arabischen Migranten Filme - auch Filme, die den in muslimischen Gesellschaften oft tief verwurzelten Antisemitismus ins Visier nehmen. So wie "Meet a Jew" werden sie von der Bundesregierung unterstützt. Auch Kirchen gehen in die Offensive. Christian Staffa ist Antisemitismusbeauftragter der EKD, der Evangelischen Kirche in Deutschland. Er setzt auf Bildung und auf den schonungslosen Umgang mit der eigenen antisemitischen Geschichte der Kirchen. Im Brandenburgischen Neuruppin hat er mit einer ganzen Schule einen zweitätigen Schwerpunkt zum Thema Judenhass organisiert. Nie wieder Antisemitismus? Angesichts fast zwei Jahrtausenden institutionalisiertem Judenhass ist dieser Slogan Wunschdenken. Darin sind sich alle einig, die sich den Kampf gegen Antisemitismus aufs Banner geschrieben haben. Doch es gibt neue Strategien - in Bildung, Politik und Gesetzgebung - und die zeigen Früchte.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
ARD Serien
Tatort (Wh.) KRIMIREIHE Blind Date, D 2021
In einer Mainzer Tankstelle wird der Tankwart erschossen - der zweite und dieses Mal tödliche Überfall innerhalb von zwei Wochen. Einzige Zeugin der Tat ist die blinde Jura-Studentin Rosa Münch , die noch bei ihren Eltern wohnt und sich nach einem Leben jenseits der überfürsorglichen Kontrolle ihres Vaters sehnt. Ellen Berlinger und Martin Rascher ermitteln auf den Spuren der beiden Täter und folgen den Hinweisen der Blinden: dem Geruch eines teuren Parfüms, den Stimmen von Tatverdächtigen, den von Rosa am Tatort gehörten und gefühlten Details. Die Kommissare wollen die angreifbare Rosa unter Polizeischutz stellen, doch das lehnt die junge Frau ab. Im Gegenteil, als eine junge Frau den Kontakt zu ihr sucht, deren Stimme ihr bekannt vorkommt, behält sie das für sich. Ellen Berlinger und Martin Rascher ahnen, dass Rosa mehr weiß, als sie sagt - die Täter vielleicht sogar kennt, mag, anziehend findet ... sich auf etwas einlässt, das sie ihnen gegenüber verschweigt. Die Ermittler müssen ohne ihre Unterstützung weiterermitteln und zu ungewöhnlichen Methoden greifen, um weitere Tote zu verhindern.
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Schalom und Hallo DOKUMENTATION
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Echtes Leben - Dokumentation DOKUMENTATION Antisemiten sind immer die anderen
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Brisant BOULEVARDMAGAZIN
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
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Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Rabiat REPORTAGE Mieten? Kaufen? Wahnsinn!
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Das Magazin für Frühaufsteher informiert über Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport, stets mit besonderem Augenmerk auf Live-Berichterstattungen. Regelmäßig erfährt der Zuschauer außerdem Wissenswertes über Neuerscheinungen im Kino und im Bücherregal.
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