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ZDFinfo Doku
Polizei im Einsatz RECHT UND KRIMINALITÄT Streife auf der Autobahn, D 2013
Defekte Bremsen, ungesicherte Ladungen, übermüdete Fahrer - viele Lkw auf deutschen Autobahnen sind tickende Zeitbomben. Die niedersächsische Autobahnpolizei hat bei Lkw-Kontrollen eine erschreckend hohe Trefferquote, wenn es um das Aufdecken von Verkehrsdelikten geht. Gleiches gilt für die Berliner Streifenpolizisten, die Tag für Tag auf den Straßen für Ordnung sorgen müssen. Die Dokumentation hat die Beamten bei ihrer Arbeit begleitet und zeigt, was die Polizistinnen und Polizisten jeden Tag aufs Neue antreibt, ihren Dienst zu tun.
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Um Leben und Tod - Dauereinsatz für den Notarzt REPORTAGE, D 2018
Herzinfarkt, Treppensturz oder Verkehrsunfall: Wenn der Notarzt kommt, weiß er selten, was ihn am Einsatzort erwartet. Doch fast immer geht es um Leben und Tod. Obwohl Ulrich Hölzenbein seit über 15 Jahren als Notfallmediziner in München arbeitet, ist auch für ihn jeder Einsatz eine neue Herausforderung. Eine Reportage über einen Arzt, der auch an Wochenenden und Feiertagen seine Mission verfolgt: Leben zu retten. Ein Mann droht zu ersticken, weil seine Zunge plötzlich so anschwillt, dass er keine Luft mehr bekommt. Eine Kindertagesstätte löst Alarm aus, weil die Kleinen nach dem Essen einen auffälligen Hautausschlag bekommen. Ist es eine Lebensmittelvergiftung? Ein Großaufgebot an Rettungswagen und Notfallteams bringt die Patienten mit Blaulicht ins Krankenhaus, selbst Polizei und Feuerwehr greifen ein. Kurze Zeit später platzt einer Schwangeren die Fruchtblase. Schafft es Dr. Hölzenbein, die Frau noch vor der Geburt des Kindes in die Klinik zu bringen?
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Bedroht, beschimpft, beleidigt! REPORTAGE Wenn Rettungskräfte zum Opfer werden, D 2018
Sie setzen sich ein für Menschen in Not: Sanitäter, Ärzte, Feuerwehrleute. In ihrem Beruf retten sie Leben - doch bei ihrer Arbeit geraten die Helfer immer öfter selbst in Bedrängnis. Gaffer behindern Rettungskräfte bei einem Unfall auf der Autobahn, Notfallsanitäter werden angepöbelt, wenn der Krankenwagen im Einsatz eine Straße blockiert. Immer neue Attacken gegen Rettungskräfte in Deutschland sorgen für Empörung. Denn unsere Gesellschaft würde ohne dieses Engagement nicht funktionieren. Viele Helfer arbeiten ehrenamtlich, schieben Nachtschichten und Wochenenddienste. Nach einer Studie der Uni Bochum wurde im vergangenen Jahr jede vierte Rettungskraft in Nordrhein-Westfalen Opfer körperlicher Gewalt, circa 60 Prozent der Sanitäter werden mehrmals im Monat beschimpft, beleidigt, bedroht. Krankenschwester Sarah B. arbeitet in der Notaufnahme am Innenstadt-Campus der Münchner Uniklinik. Für sie ist es inzwischen schon normal, dass sie sich während ihres Dienstes Schimpfwörter anhören muss, Beleidigungen, für die sie die Patienten verklagen könnte. Sie wurde schon in den Bauch geboxt und kennt die Angst vor Patienten, die ihr körperlich überlegen sind und sich nicht zu beherrschen wissen. Auch Notfallsanitäter Stefan D. wurde von einem alkoholisierten Mann geschlagen und getreten, als er in Hannover mit dem Rettungswagen im Einsatz war. Die "ZDF.reportage" taucht ein in den Arbeitsalltag dieser Menschen. Sie erwarten für ihren Dienst nicht mal Dankbarkeit, aber Respekt. Gerät die solidarische Gemeinschaft immer mehr aus den Fugen?
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Wettlauf mit der Zeit DOKUMENTATION Lebensretter im Einsatz, D 2017
Manchmal geht es um Leben oder Tod. Die Ärztin der Flugrettung und der Notfallsanitäter im Rettungswagen müssen schnell sein. Wie gehen die Retter mit dem Stress und der Verantwortung um? Die Rettung anderer ist ihr Berufsalltag. Notfallsanitäter Nico ist Tag und Nacht für die Berliner Feuerwehr unterwegs. Ärztin Ina bringt Patienten aus aller Welt im Flugzeug nach Hause. Dabei geraten beide auch an eigene Grenzen. Was motiviert sie zu diesem Beruf? Ärztin Ina erfährt erst oft wenige Stunden vorher, welche Verletzungen oder Krankheiten ihre Patienten haben. Der Arbeitsplatz der Intensiv- und Notfallmedizinerin ist eine kleine, aber hochmodern ausgestattete Intensivstation an Bord von Ambulanzflugzeugen. Vor zehn Jahren tauschte sie ihn gegen eine Festanstellung auf der Intensivstation in der Uniklinik Bonn. Derzeit arbeitet Ina beim ältesten Flugrettungs-Unternehmen der Welt, der Innsbrucker Tyrol Air Ambulance. Von Innsbruck aus fliegt die deutsche Ärztin mit der Crew um die ganze Welt. Ihre Einsätze sind ganz unterschiedlich herausfordernd. Sie holt einen jungen Tschechen aus Georgien ab, der beim Klettern verunglückte, und bringt einen 88-jährigen Briten, der bei einer Kreuzfahrt zusammenbrach, von Lissabon zurück auf seine britische Insel. Ein österreichischer Ingenieur wird schwer erkrankt von Russland zur Behandlung nach Hause geflogen. Ina ist oft nonstop mehrere Tage hintereinander im Einsatz: "Da ist jemand irgendwo auf der Welt, der kann sich nicht allein helfen, der ist krank. Der ist vielleicht auch schlecht versorgt, braucht Hilfe. Wenn man es geschafft hat, diesen Patienten heimzubringen, dann bin ich total glücklich", sagt die Intensivmedizinerin erschöpft. Oft gerät sie bei den Einsätzen auch an ihre Grenzen. Wie geht sie damit um? Zwölf-Stunden-Dienste, schlechte Bezahlung und mitunter mangelnde Wertschätzung: Nico, der 26-jährige Notfallsanitäter und Feuerwehrmann, hat trotzdem diese Berufe ergriffen. Feuerwehrmann war schon sein Kindheitstraum. Sein Vater ist seit 30 Jahren bei der Berliner Feuerwehr, das prägt. Nico trat schon mit 18 der Freiwilligen Feuerwehr in Berlin-Neukölln bei. Hier hatte er seinen ersten dramatischen Einsatz, bei dem auch Tote zu beklagen waren. Nach dieser Erfahrung war für ihn klar: Lebensrettung ist seine Berufung. Für ihn ist die Berliner Feuerwehr wie eine große Familie. Hier kann Nico sich mit den Kameraden austauschen und Hilfe holen, wenn er die Bilder von Toten und Verletzten nicht mehr aus seinem Kopf bekommt. Laut Pressestelle der Berliner Feuerwehr rückt sie innerhalb von 24 Stunden 1500-mal aus, nicht immer geht es bei den Rettungseinsätzen um Leben und Tod. Zunehmend müssen sich die Retter mit dem Unverständnis der Mitbürger auseinandersetzen. "Richtig in Rage bringen mich mittlerweile die Gaffer, die an den Einsatzstellen stehen und versuchen, irgendwelche Bilder zu erhaschen. Oder Leute, die unsere Arbeit behindern, wenn sie zum Beispiel eine von uns gesperrte Straße einfach durchfahren wollen, obwohl wir dort konzentriert unsere Arbeit tun müssen", erklärt Nico. "37°" begleitet zwei Lebensretter bei ihren Einsätzen. Wie gehen sie mit dem Stress und der Verantwortung um? Woher kommt die Motivation für ihre Arbeit?
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Lebensretter Technik DOKUMENTATION Sprungtuch, Rettungshund & Co., D 2018
Das Deutsche Patentamt kürte den Sicherheitsgurt 1985 zu einer der acht Erfindungen, die der Menschheit in den letzten 100 Jahren den meisten Nutzen brachten. Allerdings brauchte die Menschheit auch den Großteil dieser Zeit, um diesen - existenziellen - Nutzen zu erkennen. Aus heutiger Sicht überrascht es oft, wie sehr Erfinder für ihre einfachen und genialen lebensrettenden Ideen kämpfen mussten. Wie viele Patienten hat ein gewisser Ignaz Semmelweis gerettet, weil er durchsetzte, dass Ärzte sich vor der Operation die Hände und alle Instrumente desinfizieren? Schneller akzeptiert war da der Rettungshund, der mit seiner feinen Spürnase schon seit dem 17. Jahrhundert Menschen im Schnee oder unter Trümmern zuverlässig aufspürt. "Lebensretter Technik" erzählt die Geschichten von vier unverzichtbaren Lebensrettern und ihren genialen Erfindern.
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plan b: Jede Sekunde zählt DOKU-REIHE Retter im Einsatz, D 2019
Über zwei Millionen Einsätze hatten allein die Feuerwehren in Deutschland im Jahr 2016. Oft ging es um Leben und Tod. Wie ein Notfall ausgeht, hängt davon ab, ob Retter schnell genug sind. Für die 34-jährige Notfallsanitäterin Natascha Oberer gehört das zu ihrem Alltag: "Man muss eine gewisse Leidenschaft haben für den Beruf. Wenn man alles an sich heranlässt, kann es sehr schnell belastend werden." Für die Sanitäter vom Arbeiter-Samariter-Bund in Frankfurt am Main gehören lebensbedrohliche Situationen zum Berufsalltag. Flexibilität und ruhige Nerven sind Grundvoraussetzungen für den Job. Schnell den Verletzten zu erreichen, ist die große Herausforderung der Helfer. Vom Notruf bis zur Ankunft eines Rettungswagens am Unfallort sollen nicht mehr als zwölf Minuten vergehen. Um diese Zeit, die manchmal über Leben und Tod entscheidet, zu überbrücken, werden in Gütersloh freiwillige Ersthelfer per App alarmiert. Derjenige, der am dichtesten am Ort des Geschehens ist, leistet sofort Erste Hilfe und bleibt bis zur Ankunft der Rettungssanitäter am Unfallort. Das Smartphone als Lebensretter ist ein Modell, das auch im Ausland Schule macht. In Israel sind 5000 ehrenamtliche Erst-Retter registriert. Die Einsatzzentrale in Jerusalem koordiniert die landesweiten Einsätze, die überwiegend mit Motorrädern gefahren werden und komplett durch Spenden finanziert sind. So kommen die Helfer schnell durch den dichten Verkehr in Großstädten wie Tel Aviv. Doch was tun, wenn ein Notfall nicht an Land, sondern auf See stattfindet? An Spaniens Küsten greifen Rettungsschwimmer auf Hilfe aus der Luft zurück, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Per Fernsteuerung wird eine Drohne mit ausfahrbaren Rettungsarmen zu dem Ertrinkenden gesteuert. Gleichzeitig startet ein Rettungsboot. Bis es am Unfallort ankommt, kann sich der verunglückte Schwimmer an den Rettungsarmen festhalten.
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heute Xpress NACHRICHTEN
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Death Valley
Das Tal des Todes: Obwohl es einer der heißesten Orte der Erde ist, lässt das Sedimentgestein im Death Valley auf eine der kältesten Perioden der Geschichte unseres Planeten schließen. Das Death Valley ist eine prachtvolle Naturlandschaft und geologisch höchst interessant: Als Teil einer Reihe von Bergketten, die sich aufgrund von Plattenverschiebungen stets in Bewegung befinden, wird auch das Death Valley immer weiter auseinandergezogen.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Amerikas Eiszeit
Seit der Entstehung der Erde gab es auf unserem Planeten bereits unzählige Eiszeiten. Doch warum kommt es immer wieder zu diesen Kälteperioden? Wann ist die nächste Eiszeit zu erwarten? Ein Auslöser der Eiszeiten ist die sich in ständigem Wandel befindende Umlaufbahn der Erde. Natürliche Abweichungen könnten ausreichen, um zusammen mit einer leichten Verschiebung der Rotationsachse innerhalb der nächsten tausend Jahre eine neue Eiszeit einzuläuten.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Tödliche Eruptionen
Tief unter der Schneedecke des sibirischen Ödlands verbergen sich die Spuren einer der größten Naturkatastrophen der Erdgeschichte: Vor 250 Millionen Jahren spuckte die Erde riesige Mengen Lava. Eine Fläche, zweimal so groß wie Deutschland, versank unter einer eineinhalb Kilometer dicken Lavaschicht. Die entweichenden Gase führten zu einer massiven globalen Erwärmung, es kam zu einem Massensterben. 95 Prozent aller Arten starben. Doch das Leben auf der Erde war nicht ganz ausgelöscht, und mit dem Artensterben begann eine neue Ära - die der Dinosaurier.
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Reise durch die Erdgeschichte DOKUMENTATION Die Eurasische Platte, D 2015
Island - nirgendwo sonst können Geologen so viel über Erdtektonik erforschen. Weil es an der Oberfläche zweier tektonischer Platten liegt, kann man diesen hier sogar beim Wachsen zusehen. Tektonische Platten haben ein Bewegungsmuster. Sie wachsen zusammen und reißen wieder auseinander. Der letzte Superkontinent der Erde, Pangäa, blieb lange Zeit intakt. Doch dann brachen die Platten auseinander, und die heutigen Kontinente und Ozeane entstanden.
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Reise durch die Erdgeschichte DOKUMENTATION Der Afrikanische Grabenbruch, D 2015
Der Große Afrikanische Grabenbruch ist einzigartig auf der Welt. Geologen kommen hierher, weil dies der größte Riss in einer Kontinentalplatte ist. Tektonische Platten haben ein Bewegungsmuster. Sie wachsen zusammen und reißen wieder auseinander. Der letzte Superkontinent der Erde, Pangäa, blieb lange Zeit intakt. Doch dann brachen die Platten auseinander, und die heutigen Kontinente und Ozeane entstanden.
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Reise durch die Erdgeschichte DOKUMENTATION Der Pazifische Feuerring, D 2015
Die Gletscher Alaskas, die Rocky Mountains und die chilenischen Anden: Sie scheinen Welten voneinander entfernt zu sein und bilden doch dieselbe geologische Front des Pazifischen Feuerrings. Tektonische Platten haben ein Bewegungsmuster. Sie wachsen zusammen und reißen wieder auseinander. Der letzte Superkontinent der Erde, Pangäa, blieb lange Zeit intakt. Doch dann brachen die Platten auseinander, und die heutigen Kontinente und Ozeane entstanden.
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Reise durch die Erdgeschichte DOKUMENTATION Kollisionszone Südasien, D 2015
Der Himalaja - eine unruhige Hochgebirgswelt, die häufig von Erdbeben erschüttert wird. Mit Folgen für Mensch und Natur. Forscher fragen sich, wann es wohl das nächste Mal kracht. Tektonische Platten haben ein Bewegungsmuster. Sie wachsen zusammen und reißen wieder auseinander. Der letzte Superkontinent der Erde, Pangäa, blieb lange Zeit intakt. Doch dann brachen die Platten auseinander, und die heutigen Kontinente und Ozeane entstanden.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der gewaltsame Ozean
Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. In Teil eins geht es um den "gewaltsamen Ozean". Der vom Feuerring umgebene Pazifische Ozean ist wilde, ungezähmte Natur. Jedes dort lebende Wesen muss seine eigene Überlebensstrategie entwickeln - entweder durch gute Tarnung oder durch geschickten Angriff. In dem 40 000 Kilometer langen Gürtel befinden sich gut drei Viertel aller aktiven Vulkane der Erde. Schwer vorstellbar, dass es dort überhaupt noch Leben gibt - aber die Natur steckt voller Überraschungen. Mit über 20 Zyklonen im Jahr ist der Pazifik auch Schauplatz der heftigsten Stürme der Welt. Wer sich anpasst, kann gut damit leben. Während sich in China Surfer mit den weltgrößten Wellen messen, hat ein kleiner Einsiedlerkrebs gelernt, wie man das von Wirbelstürmen hinterlassene Strandgut für sich nutzen kann. Doch letztlich sind nicht die Naturgewalten am beängstigendsten, sondern die vom Menschen ausgeübte Gewalt, deren Relikte vielerorts im und am Pazifik zu sehen sind. Seien es die mit Schädeln gefüllten Höhlen in Papua-Neuguinea, die von unzähligen Kriegen verbliebenen Schiffswracks, die als tickende Umweltzeitbomben vor sich hin rosten, oder das Bikini-Atoll, wo mit den Atombombentests nach dem Zweiten Weltkrieg die wohl größte Umweltkatastrophe in der Region verursacht wurde. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der geheimnisvolle Ozean
Der Mensch hat alle Landregionen der Erde, die Meeresoberfläche und einen guten Teil des Sonnensystems erforscht. Aber über die Tiefen des Pazifischen Ozeans weiß er sehr wenig. Trotz aller Bemühungen gibt dieses Meer seine Geheimnisse nur widerwillig preis. Zu ihnen zählt die alljährliche Arribada, die jeden September in Costa Rica stattfindet: Hunderttausende Schildkröten kehren zu ihrem Geburtsstrand zurück, um ihre Eier abzulegen. Dass sie es dabei schaffen, aus teils mehreren Tausend Kilometern Entfernung jedes Jahr den gleichen Küstenstreifen wiederzufinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Reptilien bietet das Meer jedoch zahlreiche Anhaltspunkte, deren Bedeutung der Mensch erst langsam begreift. Einer dieser Wegweiser ist möglicherweise die vor der kolumbianischen Küste gelegene Insel Malpelo, die Spitze eines über 3000 Meter in die Tiefe reichenden vulkanischen Meeresrückens. Obwohl die Insel nur ein kleiner Punkt in den Weiten des Ozeans ist, kommen dort immer wieder Hunderte Haie aus dem gesamten Pazifik zusammen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der leidenschaftliche Ozean
Im Pazifik hat der Fortpflanzungstrieb bei vielen seiner Bewohner zu außergewöhnlichen Anpassungen und Verhaltensweisen geführt - zum Beispiel beim Weißen Hai. Regelmäßig treffen sich in den Gewässern vor der mexikanischen Insel Guadalupe Weiße Haie, um die dort lebenden Seehunde gemeinsam zu jagen. Manchmal kommen sie aber auch mit ganz anderen Absichten - nämlich zur Paarung, vermuten Forscher. Der Pazifische Seewolf ist monogam. Ein Paar kann über 20 Jahre zusammenbleiben und wacht gemeinsam über das Gelege. Für andere Lebewesen im Pazifik ist die Paarung ein Spiel mit dem Tod: Entlang der kalifornischen Küste wird der Geschlechtsakt manchmal zu einem erbarmungslosen Kampf, bei dem die Weibchen Gefahr laufen, zu ertrinken. Bei der Pazifischen Riesenkrake sind es wiederum die Männchen, die sich der tödlichen Umarmung durch das Weibchen aussetzen. Und der Ozean bietet noch viele weitere Besonderheiten in Sachen Fortpflanzung: schwangere Männchen bei den Seepferdchen, Geschlechtsumwandlungen männlicher Clownfische und das erstaunliche Paarungsverhalten eines Ur-Reptils mit Vorliebe für Eidechsen. Auf der vor China gelegenen Tropeninsel Hainan versucht eine Gruppe Biologen, ein einst blühendes Riff wiederzubeleben. Auch vor Samoa wird der Mensch aktiv: um die vom Palolowurm einmal im Jahr abgestoßenen Samen und Eier zu sammeln, die dort als Delikatesse gelten. Im Golf von Kalifornien graben Grunionfische beim kollektiven Ablaichen ihre Eier an Land in den Sand ein, um sie vor maritimen Fressfeinden zu schützen. Das überaus seltene Phänomen wirkt wie eine Flutwelle aus Fischen. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der gierige Ozean
Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern - und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Plankton-Ansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Fische - mehr als nur fette Beute, D 2018
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
ZDFinfo Doku
Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Wirbelstürme - Monster auf Abwegen, D 2019
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Wettlauf gegen die Flut, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
ZDFinfo Show
heute-show KABARETTSHOW
Hier werden die Nachrichten mit viel bissigem Witz beleuchtet. Aufs Korn genommen wird dabei das aktuelle Tagesgeschehen aus Nachrichtensendungen und Politik.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Goldrausch in der Tiefsee, D 2016
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Mythos Gold - die Angst vor dem Crash, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Machtfaktor Erdgas: Wie sicher ist unsere Versorgung?, D 2014
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Death Valley
Das Tal des Todes: Obwohl es einer der heißesten Orte der Erde ist, lässt das Sedimentgestein im Death Valley auf eine der kältesten Perioden der Geschichte unseres Planeten schließen. Das Death Valley ist eine prachtvolle Naturlandschaft und geologisch höchst interessant: Als Teil einer Reihe von Bergketten, die sich aufgrund von Plattenverschiebungen stets in Bewegung befinden, wird auch das Death Valley immer weiter auseinandergezogen.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Amerikas Eiszeit
Seit der Entstehung der Erde gab es auf unserem Planeten bereits unzählige Eiszeiten. Doch warum kommt es immer wieder zu diesen Kälteperioden? Wann ist die nächste Eiszeit zu erwarten? Ein Auslöser der Eiszeiten ist die sich in ständigem Wandel befindende Umlaufbahn der Erde. Natürliche Abweichungen könnten ausreichen, um zusammen mit einer leichten Verschiebung der Rotationsachse innerhalb der nächsten tausend Jahre eine neue Eiszeit einzuläuten.
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Die Entstehung der Erde WISSENSCHAFT Tödliche Eruptionen
Tief unter der Schneedecke des sibirischen Ödlands verbergen sich die Spuren einer der größten Naturkatastrophen der Erdgeschichte: Vor 250 Millionen Jahren spuckte die Erde riesige Mengen Lava. Eine Fläche, zweimal so groß wie Deutschland, versank unter einer eineinhalb Kilometer dicken Lavaschicht. Die entweichenden Gase führten zu einer massiven globalen Erwärmung, es kam zu einem Massensterben. 95 Prozent aller Arten starben. Doch das Leben auf der Erde war nicht ganz ausgelöscht, und mit dem Artensterben begann eine neue Ära - die der Dinosaurier.
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Reise durch die Erdgeschichte DOKUMENTATION Kollisionszone Südasien, D 2015
Der Himalaja - eine unruhige Hochgebirgswelt, die häufig von Erdbeben erschüttert wird. Mit Folgen für Mensch und Natur. Forscher fragen sich, wann es wohl das nächste Mal kracht. Tektonische Platten haben ein Bewegungsmuster. Sie wachsen zusammen und reißen wieder auseinander. Der letzte Superkontinent der Erde, Pangäa, blieb lange Zeit intakt. Doch dann brachen die Platten auseinander, und die heutigen Kontinente und Ozeane entstanden.
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Reise durch die Erdgeschichte DOKUMENTATION Der Pazifische Feuerring, D 2015
Die Gletscher Alaskas, die Rocky Mountains und die chilenischen Anden: Sie scheinen Welten voneinander entfernt zu sein und bilden doch dieselbe geologische Front des Pazifischen Feuerrings. Tektonische Platten haben ein Bewegungsmuster. Sie wachsen zusammen und reißen wieder auseinander. Der letzte Superkontinent der Erde, Pangäa, blieb lange Zeit intakt. Doch dann brachen die Platten auseinander, und die heutigen Kontinente und Ozeane entstanden.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Wirbelstürme - Monster auf Abwegen, D 2019
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Wettlauf gegen die Flut, D 2017
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Leschs Kosmos WISSENSCHAFT Goldrausch in der Tiefsee, D 2016
Der Astrophysiker Harald Lesch bereitet Themen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen für die Zuschauer allgemein verständlich und mit einem Augenzwinkern auf.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der gewaltsame Ozean
Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. In Teil eins geht es um den "gewaltsamen Ozean". Der vom Feuerring umgebene Pazifische Ozean ist wilde, ungezähmte Natur. Jedes dort lebende Wesen muss seine eigene Überlebensstrategie entwickeln - entweder durch gute Tarnung oder durch geschickten Angriff. In dem 40 000 Kilometer langen Gürtel befinden sich gut drei Viertel aller aktiven Vulkane der Erde. Schwer vorstellbar, dass es dort überhaupt noch Leben gibt - aber die Natur steckt voller Überraschungen. Mit über 20 Zyklonen im Jahr ist der Pazifik auch Schauplatz der heftigsten Stürme der Welt. Wer sich anpasst, kann gut damit leben. Während sich in China Surfer mit den weltgrößten Wellen messen, hat ein kleiner Einsiedlerkrebs gelernt, wie man das von Wirbelstürmen hinterlassene Strandgut für sich nutzen kann. Doch letztlich sind nicht die Naturgewalten am beängstigendsten, sondern die vom Menschen ausgeübte Gewalt, deren Relikte vielerorts im und am Pazifik zu sehen sind. Seien es die mit Schädeln gefüllten Höhlen in Papua-Neuguinea, die von unzähligen Kriegen verbliebenen Schiffswracks, die als tickende Umweltzeitbomben vor sich hin rosten, oder das Bikini-Atoll, wo mit den Atombombentests nach dem Zweiten Weltkrieg die wohl größte Umweltkatastrophe in der Region verursacht wurde. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der geheimnisvolle Ozean
Der Mensch hat alle Landregionen der Erde, die Meeresoberfläche und einen guten Teil des Sonnensystems erforscht. Aber über die Tiefen des Pazifischen Ozeans weiß er sehr wenig. Trotz aller Bemühungen gibt dieses Meer seine Geheimnisse nur widerwillig preis. Zu ihnen zählt die alljährliche Arribada, die jeden September in Costa Rica stattfindet: Hunderttausende Schildkröten kehren zu ihrem Geburtsstrand zurück, um ihre Eier abzulegen. Dass sie es dabei schaffen, aus teils mehreren Tausend Kilometern Entfernung jedes Jahr den gleichen Küstenstreifen wiederzufinden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Reptilien bietet das Meer jedoch zahlreiche Anhaltspunkte, deren Bedeutung der Mensch erst langsam begreift. Einer dieser Wegweiser ist möglicherweise die vor der kolumbianischen Küste gelegene Insel Malpelo, die Spitze eines über 3000 Meter in die Tiefe reichenden vulkanischen Meeresrückens. Obwohl die Insel nur ein kleiner Punkt in den Weiten des Ozeans ist, kommen dort immer wieder Hunderte Haie aus dem gesamten Pazifik zusammen. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der leidenschaftliche Ozean
Im Pazifik hat der Fortpflanzungstrieb bei vielen seiner Bewohner zu außergewöhnlichen Anpassungen und Verhaltensweisen geführt - zum Beispiel beim Weißen Hai. Regelmäßig treffen sich in den Gewässern vor der mexikanischen Insel Guadalupe Weiße Haie, um die dort lebenden Seehunde gemeinsam zu jagen. Manchmal kommen sie aber auch mit ganz anderen Absichten - nämlich zur Paarung, vermuten Forscher. Der Pazifische Seewolf ist monogam. Ein Paar kann über 20 Jahre zusammenbleiben und wacht gemeinsam über das Gelege. Für andere Lebewesen im Pazifik ist die Paarung ein Spiel mit dem Tod: Entlang der kalifornischen Küste wird der Geschlechtsakt manchmal zu einem erbarmungslosen Kampf, bei dem die Weibchen Gefahr laufen, zu ertrinken. Bei der Pazifischen Riesenkrake sind es wiederum die Männchen, die sich der tödlichen Umarmung durch das Weibchen aussetzen. Und der Ozean bietet noch viele weitere Besonderheiten in Sachen Fortpflanzung: schwangere Männchen bei den Seepferdchen, Geschlechtsumwandlungen männlicher Clownfische und das erstaunliche Paarungsverhalten eines Ur-Reptils mit Vorliebe für Eidechsen. Auf der vor China gelegenen Tropeninsel Hainan versucht eine Gruppe Biologen, ein einst blühendes Riff wiederzubeleben. Auch vor Samoa wird der Mensch aktiv: um die vom Palolowurm einmal im Jahr abgestoßenen Samen und Eier zu sammeln, die dort als Delikatesse gelten. Im Golf von Kalifornien graben Grunionfische beim kollektiven Ablaichen ihre Eier an Land in den Sand ein, um sie vor maritimen Fressfeinden zu schützen. Das überaus seltene Phänomen wirkt wie eine Flutwelle aus Fischen. Für die Reihe "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Big Pacific NATUR UND UMWELT Der gierige Ozean
Im Pazifischen Ozean gibt es Nahrung im Überfluss, die Suche danach bestimmt das Leben der Meerestiere. Man trifft dort Kreaturen mit 100 Mündern - und auch das größte Maul der Weltmeere. Die Riesen des Pazifiks haben Besonderheiten entwickelt, um ihren immensen Nahrungsbedarf zu decken. Der Blauwal, das größte Tier der Welt, kann sich von winzig kleinen Krebstierchen ernähren, weil er mit seinem Riesenmaul bei jedem Bissen Unmengen von Krill verschlingt. Auch der Teufelsrochen fällt über winzige Beute her. Da diese kaum nahrhaft ist, frisst er fast pausenlos, um nicht zu verhungern. Die Nomura-Qualle, zunächst nur so groß wie ein Reiskorn, verspeist alles, was ihr in die Fangarme kommt, und kann so innerhalb eines Jahres größer werden als ein Mensch. Dabei stattet sich die Riesenqualle mit so vielen Mündern aus, wie für ein solch spektakuläres Wachstum notwendig sind. Ausgewachsene Walhaie können bis zu 15 Meter lang werden, doch als Jungtiere sind sie eine leichte Beute. Seinen Nahrungsbedarf deckt der Meeresriese, indem er bei größeren Plankton-Ansammlungen einfach sein Maul öffnet und die Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtert. Damit ist er eine der gefräßigsten Kreaturen im Pazifik. Auf den Marshallinseln haben Muränen gelernt, an Land zu jagen, und auch die Schildkröten der Galapagosinseln haben Verhaltensweisen entwickelt, die ihr Überleben sichern. Entlang der Küste Kaliforniens lebt wiederum ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer Jäger: Die Grüne Riesenanemone harrt geduldig aus, bis die Strömungen des Pazifiks ihr Beute zuspielen, wobei diese auch gern einmal doppelt so groß sein kann wie sie selbst. Nicht weit entfernt, vor der Küste von Big Sur, könnte ein fragiles Ökosystem ohne den Hunger seiner Einwohner gar nicht überleben. Dort wächst auf dem Meeresboden ein riesiger Kelpwald, der in seinem Streben nach Sonnenlicht bis zu 45 Meter hoch wird. Dieser Algenwald bietet zahlreichen Arten Unterschlupf und dient ungeladenen Gästen auch als Nahrung. Der Rote Seeigel hat einen solchen Heißhunger auf Kelp, dass er die Meereswälder in wenigen Monaten in Meereswüsten verwandeln könnte. Wäre da nicht der Seeotter, der mit seiner Vorliebe für Seeigel dem Kelpwald zur Seite steht. Die Dokumentationsreihe "Big Pacific" zeigt den Pazifischen Ozean und seine faszinierenden Bewohner in nie dagewesener Präzision. Für "Big Pacific" haben Kamerateams den Ozean durchkreuzt, um bekannte Meeresriesen ebenso wie noch unentdeckte Tierarten zu filmen. Es geht um die Gewalt, das Geheimnis, die Leidenschaft und die Gier des größten und tiefsten Ozeans der Erde.
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Reise durch die Erdgeschichte DOKUMENTATION Die Eurasische Platte, D 2015
Island - nirgendwo sonst können Geologen so viel über Erdtektonik erforschen. Weil es an der Oberfläche zweier tektonischer Platten liegt, kann man diesen hier sogar beim Wachsen zusehen. Tektonische Platten haben ein Bewegungsmuster. Sie wachsen zusammen und reißen wieder auseinander. Der letzte Superkontinent der Erde, Pangäa, blieb lange Zeit intakt. Doch dann brachen die Platten auseinander, und die heutigen Kontinente und Ozeane entstanden.
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