
FILMKRITIK Das Thema Liebe, in einen Episodenfilm verpackt und hochkarätig besetzt: Jenes Erfolgsrezept, mit dem uns bereits Filme wie "Tatsächlich…Liebe" oder "Er steht einfach nicht auf Dich" serviert wurden, hat nun auch "Pretty Woman"-Regisseur Garry Marshall aufgegriffen und pünktlich zum Valentinstag in eine massentaugliche Romantic Comedy verpackt. In Sachen Besetzung sprengt sein neues Werk, das dem 14. Februar ein filmisches Denkmal setzt, immerhin jeden Rahmen: Die Liste der teilnehmende Darsteller liest sich wie ein Who is Who der Hollywood-Elite – wobei es Marshall ganz gut gelingt, diesen Besetzungscoup nicht zum bloßen Publikumsköder verkommen zu lassen: Die Starschauspieler wurden mit wenigen Ausnahmen perfekt besetzt und vermögen ihre Rollen entsprechend glaubwürdig zu verkörpern. Auch fügt sich der Film, trotz der unzähligen Handlungsstränge, am Ende zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Was Kitschfaktor und Vorhersehbarkeit betrifft, bewegt sich "Valentinstag" indes entlang sehr konventioneller Bahnen und bleibt, obwohl alle nur erdenklichen Stadien der Liebe skizziert werden, letztlich eher einseitig.
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