The Program - Um jeden Preis

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Biografie

US-Radsportler Lance Armstrong gelingt eine schier übermenschliche Leistung: Sieben Mal gewinnt er die Tour de France. Journalist David Walsh vermutet, dass Armstrong heimlich dopt. Doch Armstrong leugnet alle Vorwürfe und kann sich zunächst auch vor Gericht behaupten. Bis ein Mitfahrer auspackt. - Aufstieg und Fall eines berühmten Sportidols. Ben Foster verkörpert überzeugend alle Facetten eines schillernden Charakters. 180 Fahrer, 20 Etappen, über 4000 Höhenmeter in den Bergetappen - das ist die Tour de France, das berühmteste Radrennen der Welt. 1993 nennt sie der junge US-Radsportler Lance Armstrong eine "Reise der Schmerzen". Kenner der Tour, darunter der englische Sportjournalist David Walsh , prophezeien Armstrong maximal den Gewinn eines Etappensiegs. Doch in den Jahren bis 2005 gewinnt Armstrong die Tour de France insgesamt sieben Mal. Walsh hat erhebliche Zweifel daran, dass es dabei mit rechten Dingen, das heißt, ohne illegales Doping, zugegangen ist. Armstrong, der 1995 seinen Hodenkrebs im dritten Stadium nach einer OP und einer schweren Chemotherapie besiegt hat, ist nach seinen vielen Tour-Siegen zu einem international hofierten Sportidol und Medienliebling aufgestiegen. Er hat eine Stiftung aufgebaut, die sich um krebskranke Menschen kümmert, geheiratet und eine Familie gegründet. Alle Fragen von Journalisten nach illegalem Doping hat er verneint, er wurde nie mit einer positiven Probe überführt. Als die englische "Sunday Times" David aufgrund von Infos aus Armstrongs persönlichem Umfeld einen Artikel schreiben lässt, der Armstrong mit Blutdoping und dem Dopingmittel EPO in Verbindung bringt, wehrt sich Armstrong, und der Fall wird vor einem englischen Gericht verhandelt. Die Zeitung verliert den Prozess, muss dem Radsportler Schadensersatz zahlen. Doch Armstrong sagt nicht die Wahrheit. Bereits in den 90er-Jahren, zu Beginn seiner Karriere, hatte er den italienischen Dopingarzt Michele Ferrari aufgesucht. Beim ersten Anlauf schaffte es Armstrong nicht, von Ferrari in dessen Programm aufgenommen zu werden, doch nach seiner Krebstherapie ist es so weit. Regelmäßiges Blutdoping und der Betrug der Kontrolleure werden für Lance und sein Team Teil ihres Alltags. Armstrongs Abstieg beginnt 2006. Floyd Landis , langjähriger Teamkollege von Armstrong und 2006 Sieger der Tour de France, wird positiv auf Testosteron getestet. Floyd droht, auszupacken. Auch andere Teammitglieder, die Zeuge des Dopings wurden, haben öffentliche Aussagen gemacht. Und in den Vereinigten Staaten interessiert den Rückversicherer Bob Hamman , der Armstrong große Siegesprämien auszahlen musste, ob sein Geld für fair und legal errungene sportliche Erfolge floss. Das Dopingmittel EPO verhalf zu mehr Sauerstoff in den Lungen. Armstrong lernte schnell, dass mehr Sauerstoff höhere Chancen auf den Sieg bedeutet. Und so wurde aus dem Gewinner eines Tagesrennen der beste Bergfahrer der Welt und siebenfache Tour-Sieger. Der Film beruht auf David Walshs Buch "Seven Deadly Sins". Hauptdarsteller Ben Foster hatte sich kaum mit Lance Armstrong beschäftigt, bevor er die Rolle des Radprofis annahm. In der Zeit, in der Ben nach einem ersten Gespräch mit Regisseur Frears auf das Drehbuch wartete, bereitete er sich bereits intensiv auf seine Rolle vor: "Ich begann, einfach alles zu dem Fall zu lesen, was ich in die Hände bekam. Es gibt wirklich viele Bücher über das Thema, und ich hatte jede Menge Zeit. Also fing ich an zu lernen, wie ein Radfahrer zu denken - und mit diesen seltsamen Schuhen an den Füßen ein Rennrad zu fahren." (Foster, zitiert nach dem deutschen Presseheft zum Film) Schauspieler Chris O'Dowd, der Armstrongs Widersacher David Walsh verkörpert, sagt über den Radrennsportler: "Dass ich Lance Armstrong als Figur so interessant finde, hat gar nicht unbedingt mit der Tatsache zu tun, dass er betrogen hat. Sondern vor allem damit, dass er so ein unglaublicher Manipulator war. Er hat die Leben und Karrieren von anderen ruiniert, nur um vorwärtszukommen. Das ist viel unverzeihlicher als alles, was er sich in den Körper injiziert hat."
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Dinner Date - Malte

Dateshow Ein Single und fünf Menü-Vorschläge, hinter denen sich Blind Dates verbergen. Der Single darf drei Menüs auswählen - und damit stehen die Dates fest. Nach den Treffen entscheidet der Single, ob bei einem der Dates mehr als nur der kulinarische Funke übergesprungen ist. Flattern Schmetterlinge im Bauch, winkt ein zweites Date - diesmal ein romantisches Candle-Light-Dinner im Restaurant.
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Jagd durch London

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Magisches Deutschland DOKUMENTATION, D 2015
Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor- und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur. Zu allen Zeiten haben die Menschen höheren Wesen Opfer dargebracht, als Dank oder als Bitte. Man gab Geschenke und erwartete eine Gegenleistung. Je größer die Bitte oder der Dank, desto größer auch das Opfer. Bei seiner Reise durch Deutschland findet der Schleswiger Archäologe Dr. Timo Ibsen selbst Spuren von Menschenopfern und Kannibalismus. Viele der uralten, heiligen Stätten werden auch heute wieder als "Kraftorte" aufgesucht: von den Opfermooren Norddeutschlands zu den Felsturm-Heiligtümern des Altmühltals, von den Kannibalenhöhlen des Kyffhäusergebirges bis zu den heiligen Quellen der Kelten und Römer in der Pfalz und den Vogesen. Es ist eine Reise durch die Jahrtausende, von der Steinzeit bis zum Beginn der Christianisierung. Eine Reise zu unseren Ursprüngen, mit denen sich heute immer mehr Menschen beschäftigen.
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Deutschland von unten LANDSCHAFTSBILD Land, D 2014
"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten. Die Folge "Land" blickt in die Schlafzimmer der Alpenmurmeltiere, in die glitzernde Welt des gigantischen Salzbergwerks von Bernburg und in die Riesending-Höhle im Berchtesgadener Land. Den Endpunkt der Riesending-Höhle hat bisher noch kein Mensch erreicht. Gleich am Einstieg müssen sich die Forscher an die 100 Meter in die finstere Tiefe abseilen. Tagelang klettert die Gruppe dann an unterirdischen Klippen und Wasserfällen entlang, über Seen und durch Canyons. Der tiefste bisher bekannte Punkt der Höhle liegt rund 1100 Meter unter dem Einstieg. Der Sage nach hausen im Untersberg König Barbarossa und ein Zwergenvolk. Die Wirklichkeit aber ist märchenhaft genug. Das Höhlenteam hat sich unterirdische Biwaks eingerichtet, wie bei einer Himalaja-Expedition. Wer sich mehrere Tagesreisen von der Oberfläche entfernt den Fuß oder Arm bricht, den kann keine Bergwacht und kein Hubschrauber retten. Die Höhlenforscher sind auf sich allein gestellt. Der einzige bekannte Zugang zur Höhle wird geheim gehalten. Nicht einmal ein Dutzend Menschen haben die Wunderwelt bisher betreten. Die Murmeltiere verbringen weit mehr Zeit unter der Erde. Dort finden sie Schutz vor dem Hochgebirgs-Winter. Die drolligen Tiere gehören als Überlebende der Eiszeit zu den längsten Winterschläfern der Welt. Ihre Gang- und Nestsysteme unter den Almwiesen sind für sieben und mehr Monate ihr Refugium. Murmeltiere können die Vitalfunktionen ihres Körpers so weit absenken, dass man sie mitten im Winter für tot halten könnte. Ihre Körpertemperatur beträgt dann nur noch drei Grad Celsius. Außerdem führt die Reise in die schier unendlichen Stollen des Salzbergwerks von Bernau, zu Deutschlands einziger Ölbohrinsel Mittelplate, von der aus Erdöllager angezapft werden, die beinahe drei Kilometer tief unter dem Nationalpark Wattenmeer in der Nordsee liegen, und in die märchenhafte Blauhöhle, die man nur nach einer 1500 Meter langen unterirdischen Tauchstrecke erreichen kann.
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Deutschland von unten LANDSCHAFTSBILD Stadt, D 2014
"Deutschland von unten" zeigt die geheimnisvolle Parallelwelt unter unseren Füßen. Faszinierende, oft unwirkliche Bilder aus Deutschlands Unterwelten. Die Folge "Stadt" taucht ab in die Röhren des Elbtunnels von Hamburg, begleitet die Kumpels der letzten Kohlezechen des Ruhrgebietes und folgt dem Wasser in die gigantischen Zisternen, die im Untergrund von München als Puffer gegen Starkregenfälle eingerichtet sind. Ohne die Bauwerke unter der Erde könnten unsere Städte keinen Tag funktionieren. So sehr sind wir von den Lebens- und Überlebensadern in der Tiefe abhängig, dass wir keine althergebrachten Straßenverläufe mehr ändern könnten, ohne Unsummen für den Umbau auch unter der Erde ausgeben zu müssen. Der Potsdamer Platz war bis zum Zweiten Weltkrieg der größte Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Mit der Teilung Berlins wurden die Gebäude des ganzen Viertels dem Erdboden gleichgemacht. Der Untergrund aber, mit den Bahnhöfen und Tunneln von U- und S-Bahn, mit Abwasser- und Frischwasserkanälen, Gasrohren, Strom- und Telefonleitungen, war durch die Mauer über der Erde kaum zu unterbrechen. Im Ruhrgebiet werden seit mehr als 150 Jahren immer gigantischere Strecken unter der Erde gebaut. Das schwarze Gold - die Kohle - war der Treibstoff der Industrialisierung und des aufkommenden Wohlstands. Wegen der gut bezahlten Arbeit in der Tiefe zogen Hunderttausende an die Ruhr.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 1), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. Im ersten Teil der "Supergrabungen" reist Prof. Wemhoff einmal quer durch Deutschland. Von einer Ausgrabung im mittelalterlichen Berlin geht es weit zurück zu den künstlerischen Anfängen des Menschen auf der Schwäbischen Alb. Von dort in den äußersten Norden zur untergegangenen Handelsmetropole Rungholt, einem Mythos der Archäologie. Im sächsischen Dippoldiswalde finden sich jahrhundertealte Gänge in der Erde, in denen einst Silber geschürft wurde, und in der größten Stadtgrabung Deutschlands, in Lübeck, gibt es nicht nur Kinderspielzeug zu entdecken. Und dass man manchmal hoch hinaus muss, um den Dingen tief in der Erde auf die Spur zu kommen, steht bei der letzten Supergrabung des ersten Teils im Mittelpunkt. Quasi vor seiner Haustür des Neuen Museums in Berlin haben Kollegen von Professor Wemhoff einen jahrhundertelang vergessenen Schatz entdeckt: Bei Aushubarbeiten zu einer neuen U-Bahn-Station im Herzen der Hauptstadt stießen die Bauarbeiter auf uralte Mauern. Gebaut vor mehr als 700 Jahren, handelt es sich dabei um die Grundfeste des ersten Berliner Rathauses. Damals mehr ein Ort zum Handeln als zum Regieren, finden sich dort heute Silbermünzen und Artefakte von früher, die den Archäologen wichtige Hinweise zu dem Leben im Spätmittelalter geben. Computeranimationen lassen mithilfe der Funde die Welt von damals wiederauferstehen. Die archäologische Entdeckungsreise zu den Supergrabungen Deutschlands führt an viele Orte, die voller Überraschungen stecken. Auf der Schwäbischen Alb ist man seit einiger Zeit einer Sensation auf der Spur: der Entstehung der modernen Kunst. Mit 40 000 Jahren sind die gefundenen Skulpturen aus Elfenbein älter als die berühmten Höhlenzeichnungen in Südfrankreich: eine Frauenfigur mit übergroßen Brüsten, ein Mammut und ein Mischwesen aus Löwe und Mensch. Was aber bedeuten diese Funde für unser Wissen über diese Zeit? Zusammen mit seinen Kollegen wagt der Berliner Archäologe eine Deutung. Im äußersten Norden begibt sich Professor Wemhoff auf Spurensuche nach einem alten Mythos der deutschen Geschichte: dem Aufstieg und Fall von Rungholt, der reichen Handelsstadt, die im 14. Jahrhundert Opfer einer Klimakatastrophe wurde. Ein Verhängnis, das sich auch aus den Funden dort herauslesen lässt. Im Osten Deutschlands, im sächsischen Dippoldiswalde, tat sich völlig unerwartet der Boden auf und brachte so eine Geschichte zum Vorschein, von der man hier nichts ahnte: ein ganzes Labyrinth verschachtelter unterirdischer Gänge, auf denen vor mehr als 800 Jahren Menschen nach Silber gesucht haben. Unangetastet liegen selbst heute noch einige der damaligen Werkzeuge in 30 Metern Tiefe. In Lübeck führt der Archäologe durch die größte Stadtgrabung Deutschlands, bei der die wichtigsten Funde in stinkenden Kloaken gefunden werden: Das mittelalterliche Kinderspielzeug aus Holz zeigt Ritter in Kampfhaltung. Mit einem Helikopter-Flug die Ausgrabung zu "begehen", ist auch für Professor Wemhoff nicht gerade alltäglich. Doch nur so ist es ihm möglich, die längste Grabung der Welt zu besichtigen: Hunderte Kilometer lang orientiert sie sich in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen an der russisch-deutschen Gaspipeline, die hier verläuft. Doch bevor die Rohre verlegt werden, muss der Boden untersucht werden. Ein spektakulärer Fund ist bereits zu vermelden: 1,8 Kilogramm wiegt der Goldschatz aus der Bronzezeit, 117 Objekte aus reinem Gold.
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Deutschlands Supergrabungen ARCHÄOLOGIE (Folge: 2), D 2012
Was macht eine Grabung zu einer Supergrabung? Ist es die Größe, sind es die spektakulären Funde oder die außergewöhnlichen Methoden, mit denen Archäologen unsere Geschichte ausgraben? Meist ist es eine Kombination dieser Faktoren, die bei den Grabungen zusammenkommen. Insbesondere aber zeigen die Forscher um den Berliner Archäologen Prof. Matthias Wemhoff, dass Geschichte lebt: Denn jedes neue Detail kann unser Bild von der Vergangenheit verändern. An über 2000 Orten wird in Deutschland gebuddelt, vermessen und freigelegt. Gemessen an der Einwohnerzahl und der Fläche unseres Landes wird nirgendwo auf der Welt mehr gegraben als hier. Einer der federführenden Archäologen ist Prof. Matthias Wemhoff, der auch im zweiten Teil der "Supergrabungen" wieder zu den archäologischen Hotspots reist. Dabei sollen die vielen kleinen Detailfunde nach und nach ein Gesamtbild des historischen Deutschland ergeben: angefangen in der Steinzeit bis zum Fall der Berliner Mauer. Am Anfang von Prof. Wemhoffs Zeitreise durch das archäologische Deutschland steht ein geheimnisvoller Fund aus der Keltenzeit: ein über 2600 Jahre altes Kammergrab einer Keltenfürstin, das Grabräubern noch nicht zum Opfer gefallen war. Um eine Beschädigung des Grabes zu vermeiden, wurde es mit Beton und Stahl ummantelt und als kompakter 80-Tonnen-Block mit einem Spezialkran auf einen Schwerlaster verladen. In einem schwäbischen Speziallabor legten Experten in monatelanger Feinarbeit die wertvollen Grabbeigaben frei, darunter goldene Halsperlen, die die Wissenschaftler auf eine spannende Spur setzten, die sie zu den Etruskern, den Vorfahren der Römer, führte. Prof. Wemhoffs Reise in die Vergangenheit führt zurück bis in die Steinzeit. Am Bodensee, mit seinen weltweit berühmten Resten von Pfahlbauten, ist der Berliner Archäologe auf die Erkenntnisse seiner tauchenden Kollegen angewiesen. Sie suchen im See nach Überresten und hoffen, anhand der Jahresringe der verbauten Stämme die Siedlungen zeitlich näher definieren zu können. Bis heute lässt sich nur sagen, dass für fast 5000 Jahre das Haus mit Seeblick schwer en vogue war. Am Bodensee stößt Prof. Wemhoff auf eine kleine Kuriosität: den Kaugummi der Steinzeit. Eine schwarze Masse aus Birkenpech linderte nicht nur Zahnschmerzen, sondern wurde nach Gebrauch zur Befestigung von Pfeilspitzen verwendet. "Das muss man sich mal vergegenwärtigen: Ein steinzeitlicher Jäger fährt in seinem Einbaum über den See, entdeckt ein Leck und stopft es mit seinem Kaugummi zu", meint der Berliner Archäologe lächelnd. Auf Wemhoffs Zeitreise durch die verschiedenen historischen Epochen Deutschlands, die alle ihre Spuren in der Erde hinterlassen haben, entdeckt der Professor nicht nur Deutschlands einzige achteckige Burg, die als Protzprojekt in der Nähe der Stadt Warburg zwei eitle Raubritter berühmt machte, sondern erzählt auch von der abenteuerlichen Ausgrabung der heute weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra. Eines der spannendsten Rätsel für Archäologen ist der Mord an einer Familie vor 4500 Jahren, deren Skelette dicht aneinandergedrängt in einem Grab in Eulau liegen - wie in einer letzten Umarmung. Wemhoff rekapituliert die Details des grausigen Fundes und erklärt, welche Schlüsse Archäologen aus den Artefakten ziehen können. Am Ende seiner Reise zu den Supergrabungen Deutschlands macht Prof. Wemhoff die Zuschauer mit einer ganz neuen Technologie bekannt, die in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg der Ausgräber beigetragen hat: die Luftbildarchäologie. Nicht nur entlang der alten Römergrenze mit dem Limes, der Deutschland auf einer Länge von 550 Kilometern durchzieht, konnte man mit der Technologie aus der Luft verborgene Teile des römischen Grenzwalls entdecken. Prof. Wemhoff weiß: "Deutschland ist noch voll von Dingen, die unter der Erde liegen. Jede noch so kleine Grabung schreibt jeden Tag eine neue Seite im Buch unserer gemeinsamen Geschichte. Das ist einfach fantastisch."
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Schliemanns Erben GESCHICHTE Auf der Spur des Prussia-Schatzes, D 2007
Zur selben Zeit, als Schliemann Troja ausgrub, gab es in Ostpreußen eine Grabung Königsberger Archäologen, die erst heute dazu beitragen kann, die Geschichte der Prussen aufzudecken. Die Prussen tauchen erst in der überlieferten Historie auf, als sie mit Feuer und Schwert blutig vom Deutschen Orden im 12. und 13. Jahrhundert christianisiert wurden. Das Volk, das den Preußen ihren Namen gab, ging unter - aber nicht spurlos. Die Prussen hinterließen zwar keine Schriftzeugnisse, aber archäologische Spuren. Das 1865 bei dem kleinen Ort Wiskiauten im Samland entdeckte mittelalterliche Gräberfeld von 500 Hügelgräbern wird heute von russischen Archäologen ausgegraben. Auf die Suche nach der zugehörigen Siedlung hat sich vor Jahren ein interdisziplinäres Forscherteam begeben, unter der Leitung von Professor Claus von Carnap-Bornheim vom Archäologischen Landesmuseum Schleswig. Die Archäologen stoßen auf dem Gebiet der Prussen auf einen bisher unbekannten großen multiethnischen Knotenpunkt des internationalen Ostseehandels vom Atlantik bis Byzanz, vergleichbar mit der Wikingersiedlung Haithabu bei Schleswig. Die Bedeutung der Erfolge der russisch-deutschen Grabung wird nur verständlich vor dem Hintergrund der abenteuerlichen Geschichte der legendären Prussia-Sammlung. Die Königsberger Prussia-Sammlung mit den archäologischen Funden aus dem ehemaligen Ostpreußen, seit 1844 zusammengetragen, stellte vor dem Zweiten Weltkrieg eine der bedeutendsten und faszinierendsten Altertumssammlungen Europas dar. Bis in die jüngste Vergangenheit wie das Bernsteinzimmer als verschollen geltend, ist sie selbst zum Gegenstand archäologischer Suche und Ausgrabungen geworden. In den letzten Kriegsmonaten wurde die insgesamt fast eine halbe Million Funde und Archivalien umfassende Sammlung auseinandergerissen. Im Herbst 1944 wurden 125 Kisten mit Archivmaterial und 50 000 Objekten, auch aus der alten deutschen Grabung Wiskiauten, in zwei Eisenbahnwaggons von Königsberg nach Demnin in Vorpommern ausgelagert. Dort befanden sie sich jahrelang auf dem Dachboden des Gutshofs Brook, bis ein an Archäologie interessierter 16-jähriger Schüler ihren Wert erkannte, der örtliche Kaufmann sie zwischen seinen Vorratskisten versteckte und 1949 in die Ostberliner Akademie der Wissenschaften brachte. Und man war sich schnell einig: Würden die Russen davon erfahren, würden die Kisten sofort nach Moskau abtransportiert werden - wie der Troja-Schatz. Deshalb verbargen zwei Berliner Wissenschaftler die Prussia-Sammlung im hintersten Keller. Alle Beteiligten schwiegen 40 Jahre lang. Bis zur Wende erfuhr niemand von dem als verschollen geltenden Schatz im Keller. Erst mit der Wiedervereinigung der Berliner Museen kam der Bestand, 50 000 Fundstücke und 80 000 Archivalien, an das Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin. Die wertvollsten Teile lagen wegen ihrer Symbolkraft für die ostpreußische Bevölkerung bis Ende Januar '45 als Schausammlung im Königsberger Schloss. Wie das Bernsteinzimmer wurden sie vermutlich in den Wirren der letzten Kriegstage aus den Gewölben des Schlosses abtransportiert. Ein Krimi: 30 000 verschollene Objekte aus der Königsberger Schausammlung wurden in den vergangenen Jahren wiederentdeckt. Im Schlamm und Modder des bis in die 1990er-Jahre von der russischen Armee besetzten Forts III im Befestigungsgürtel des historischen Königsberg tauchten nach Abzug des Militärs plötzlich Funde mit deutschen Etiketten auf, die auf Schwarzmärkten verkauft wurden. Anhand alter Kataloge war schnell klar, dass es sich um Teile aus der Schausammlung handelte. "Jene Kostbarkeiten der Geschichte unseres Kontinents, die als ewig in den Flammen des Weltkrieges verloren gegolten hatten", wie es Awenir Owsjanow formuliert, der die Abteilung für die Suche nach verschollenen Kulturgütern im Kaliningrader leitet. Er schwärmt von der Hebung "der gesunkenen Titanic der prussischen Archäologie". Doch von der insgesamt halben Million Objekte fehlen noch etliche, beispielsweise Goldfunde aus Heiligenbeil oder der Gold- und Silberschatz aus Frauenburg. Vielleicht sind sie tatsächlich für immer verloren, vielleicht kommt es aber auch hier zu Überraschungen wie bei den verschollenen und wiederaufgetauchten 30 000 Objekten der Schausammlung, die Königsberg nie verlassen hat. Für eine Evakuierung war es in den letzten Kriegstagen zu spät. Da die Schausammlung mit dem Bernsteinzimmer zusammen bis zum Schluss wohl im Königsberger Schloss lagerte, suchen die Bernsteinzimmerforscher wieder verstärkt in Königsberg selbst. Der nach 40 Jahren in Berlin wiederentdeckte Teil der verloren geglaubten Sammlung weckt neue Hoffnung. Endlich können die Wissenschaftler damit
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Geheimakte Sophienschatz RECHT UND KRIMINALITÄT
Es ist der größte Kunstraub der DDR. Im September 1977 stehlen unbekannte Täter den bedeutendsten archäologischen Fund der sächsischen Geschichte aus dem Dresdner Stadtmuseum. 100 Ringe aus purem Gold, Dutzende Armbänder und Ketten aus Gold und Emaille sowie acht goldene Ordensketten. Der Sophienschatz ist millionenschweres Kulturgut und Publikumsliebling der Dresdner. Den unbekannten Dieben aber gelingt nicht nur der Coup bei helllichtem Tag. Trotz Kamera-Überwachung des Museums, trotz der größten Fahndungsaktion in der Geschichte der DDR, trotz zwölf Verdächtiger und 3600 Vernehmungen - die Täter werden nicht gefasst. Auch der Schatz bleibt verschwunden. Seit Dezember 1977 gilt der Fall als Cold Case. Deshalb bleibt der Coup von Dresden auch der einzige ungelöste Fall von Jürgen Oelsner. Oelsner ist eine Art Vorzeige-Cop der DDR: Er verhaftete Honecker und die RAF-Terroristin Susanne Albrecht, er ermittelte gegen Stasi-Chef Mielke. Als Ermittler im Dresden-Coup jedoch fand er weder Schatz noch Täter. Bis zu jenem Tag im Juli 1999, als sich bei Jürgen Oelsner, dem neuen Dezernatsleiter für Sonderaufgaben im Landeskriminalamt Sachsen, ein Tippgeber aus der Kunstszene meldet. Der Sophienschatz sei in Oslo. Der jetzige Besitzer wolle den Schatz verkaufen. Die Polizei müsse schnellstens handeln, denn die Gefahr sei sehr groß, dass der Schatz erneut in dunklen Kanälen des internationalen Kunsthandels verschwinde. Einen Monat und eine Interpol-Blitzfahndung später sitzt Oelsner im Flugzeug nach Oslo. Als Käufer getarnt, will er den Schatz identifizieren und zurückbringen. Der konspirative Coup gelingt - 22 Jahre nach dem Raub kehrt der Sophienschatz nach Dresden zurück. Aufgeklärt ist Oelsners letzter Fall damit aber noch nicht. Denn Täter und Hintermänner bleiben nach wie vor im Dunkeln. Erst im Sommer 2008 liefern ZDF-Recherchen den letzten Puzzlestein. Ein Regierungsinsider aus dem Umfeld des DDR-Kunsthandels sagt aus, der Auftrag zum Schatzraub sei aus dem Regierungsapparat gekommen, und zwar direkt aus dem Büro von Stasi-Chef Mielke. Es wäre ein, auch 20 Jahre nach dem Mauerfall, kaum bekanntes Stück DDR-Regierungskriminalität.
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Deutschlands Städte DOKUMENTATION Macht und Reichtum (Folge: 1), D 2014
Deutschland ist Städteland. "Terra X" erzählt von den Katastrophen und Triumphen, die unsere Städte durchlebten. Welche Menschen, Ideen und Erfindungen machten die Städte so erfolgreich? Warum wurde Frankfurt die Stadt der Hochhäuser und Banken, warum dreht sich in Köln alles um den Dom, und was ist der Grund für Nürnbergs Aufstieg zur Handelsmetropole? Der Film zeigt die historischen Wendepunkte, die unsere Handelsstädte erschufen. Historische Inszenierungen zeigen das Stadtleben im Mittelalter. Eindrucksvolle 3-D-Modelle beschreiben, wie sich unsere Stadtformen über die vergangenen 1000 Jahre verändert haben - und immer noch rasant wachsen. "Terra X" schildert dramatisch den historischen Kern des Erfolgs unserer Städte - und zeigt, wie sie sich für die Zukunft rüsten. In kurzen Essays beantwortet Harald Lesch dabei die Fragen: Was sind unsere beliebtesten Städte? Seit wann gibt es in Deutschland überhaupt Städte? Und: Macht das Leben in den Städten die Menschen eigentlich klüger als das Leben auf dem Lande, warum sind Städter so produktiv und effizient? Städte sind seit jeher Magneten. Der Run auf unsere Metropolen war immer ungebrochen, und er setzt sich fort.
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Deutschlands Städte DOKUMENTATION Glanz und Gloria (Folge: 2), D 2014
Deutschland ist Städteland. "Terra X" dokumentiert die Entstehung unserer prachtvollen Residenzstädte und erzählt die unglaublichen Geschichten von ihrer Gründung und ihren Schicksalsstunden. Am Anfang stand immer der Entschluss eines selbstbewussten Herrschers: Hier baue ich meine Stadt. Und so entstanden München und Berlin, aber auch Mannheim und Dresden im Niemandsland, und immer an einem Fluss. Ideale Städte, minutiös geplant. Sie sollten die Vision ihrer Herren verkörpern und dadurch Reichtum, Macht und Kreativität an sich ziehen. Neben den Palästen gab es bald repräsentative Museen, Universitäten, Promenaden und Parks: eben die deutsche Residenzstadt, über Jahrhunderte der Inbegriff von Kultur und Lebensart. "Terra X" zeigt, welche planerischen Ideen unsere Residenzstädte so erfolgreich machten und warum gerade sie so zukunftsfähig sind. Beispiel Mannheim: Die internationale Siedlungspolitik des Kurfürsten Karl Ludwig im 17. Jahrhundert lockte unternehmungslustige Migranten aus ganz Europa an den Rhein, hier garantierte der Herrscher allen Konfessionen Schutz und Gewerbefreiheit. Das Ergebnis: Mannheim wurde zum "Thinktank" der Industrialisierung - ein idealer Platz für Ingenieure, Erfinder und Unternehmer. Eigentlich alles, was Räder hat, ist erstmals in Mannheim gerollt: das Laufrad, das erste Automobil, der erste Traktor und sogar das erste Raketenflugzeug der Welt. Machen Städte klüger? Harald Lesch erklärt, was es mit der Kreativität der Städter auf sich hat und warum gerade unsere ehrwürdigen Residenzstädte so gut für die Zukunft gerüstet sind: Sie bieten Anreiz und Inspiration für alle.
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Deutschlands Städte DOKUMENTATION Fortschritt und Elend (Folge: 3), D 2014
Deutschland ist Städteland. "Terra X" dokumentiert die dramatische Geschichte unserer Industriestädte und erzählt von ihrer Bedeutung beim Aufstieg Deutschlands zur wirtschaftlichen Großmacht. Wie wurden Dortmund und Essen einst zum Motor des deutschen Wohlstands? Wie kam es, dass die preußische Provinzmetropole Berlin Millionen Arbeiter anzog und mit ihnen zur Weltstadt aufstieg? Die Geschichten von Aufstieg und Niedergang unserer Industriestädte sind pralle Storys vom Überlebenskampf im Zeitalter der Industrialisierung. Das Berliner Mietshaus beispielsweise mit seinen Seitengebäuden und Hinterhöfen, ein sozialer Mikrokosmos des 19. Jahrhunderts. Hunderttausende Arbeiter verdienten ihr Geld in den Zukunftsbranchen der Zeit. Die Zuschauer erleben die erste Fahrt der Siemens-Elektrobahn. Denn Berlin war vor 150 Jahren das "Silicon Valley" Deutschlands, die Ideenschmiede ihrer Zeit. Im Ruhrgebiet gab es schon länger Wohlstand für breite Massen. Die Dampfmaschine hatte Bergbau und Schwerindustrie revolutioniert. Zechen und Stahlwerke gaben den Menschen Brot. Industrie-Dynastien wie die der Krupps entstanden: Sie häuften einerseits gigantische Vermögen an, andererseits bauten sie Gartenstädte, die gute Arbeitskräfte lockten. In lebendigen Inszenierungen lässt die Dokumentation das Leben in den Arbeitersiedlungen wiederauferstehen. Was ist das Besondere an unseren Industriestädten? Professor Harald Lesch erklärt die Passionen der Städter: Wo in Deutschland ist die Liebe zu Schrebergärten am größten? Und: Im Weltvergleich ist die Industriestadt bei uns eine aussterbende Siedlungsform - wie kann ihre Vielfalt für die Zukunft erhalten bleiben?
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Ein Tag in Berlin 1926 DOKUMENTATION, D 2019
Ende der 1920er-Jahre gilt Berlin als Hauptstadt des Verbrechens. "Ein Tag in Berlin 1926" illustriert die Geschichte von Fritz Kiehl und seiner Arbeit in der ersten Mordinspektion der Welt. Drei Morde pro Woche und kriminelle Banden, die viele Viertel der Stadt kontrollieren: Die Polizei steckt in der Krise. Fritz Kiehl muss einen Raubmörder dingfest machen, den er nur mithilfe neu entwickelter Methoden der Mordinspektion fassen kann. "Ein Tag in Berlin 1926" dokumentiert 24 Stunden in der Stadt der Sünde. Mit vier Millionen Einwohnern ist die Spreemetropole zur Weltstadt herangewachsen. Im kurzen goldenen Zeitalter zwischen Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise prallen dort Gegensätze aufeinander wie nirgendwo sonst in der Weimarer Republik. In den teuren Restaurants auf den prunkvollen Boulevards und den verruchten Vergnügungslokalen der Stadt stürzt sich die Hautevolee in einen ausschweifenden Lebensstil. Die Abgehängten der Bevölkerung wie Kriegsversehrte und Zuwanderer hingegen leiden unter Hunger und Elend. Die sogenannten Ringvereine kontrollieren die Unterwelt, und die Kriminalitätsrate ist auf Rekordniveau. Die Polizei steht in der öffentlichen Kritik. Nicht umsonst wird Berlin Spree-Chicago genannt. An der Seite von Kriminalkommissar Fritz Kiehl entdecken die Zuschauer den Sündenpfuhl Berlin. Kiehls Tag beginnt am frühen Morgen mit einem Anruf aus dem Polizeipräsidium am Alexanderplatz. Der verheiratete Beamte arbeitet in der weltweit ersten Mordinspektion - eine Elitetruppe der Kriminalpolizei, die sich auf das schlimmste Kapitalverbrechen spezialisiert hat: Mord. Jeden zweiten Tag findet die Polizei eine Leiche. Sein Chef und Begründer der Inspektion, Ernst Gennat, ist ein Star unter den Kriminalern. Aus der ganzen Welt reisen Kollegen an und wollen von ihm lernen. Er ist der Erste, der feste Ermittlungsverfahren etabliert und seine Kommissare intensiv schult. Vorbei sind die Zeiten, in denen eine Leiche aus Gründen der Pietät umgebettet und der Tatort aufgeräumt wurde, bevor ein Ermittler eintrifft. Für Kiehl ist seine Zugehörigkeit zur Mordinspektion ein Glücksfall, denn er hat ein sicheres Auskommen. Doch die Belastung ist hoch und eine 70-Stunden-Woche keine Seltenheit. Der Mord an einem Kino-Direktor ist der aktuelle Fall von Kiehl und lässt ihm keine Zeit zum Durchatmen. Zusätzlich bereitet dem Kommissar eine alte Kriegsverletzung Probleme. Den Tag kann er nur mit starken Schmerzmitteln überstehen. Zusammen mit seinem Kollegen stürzt sich der Beamte in die Ermittlungen, die zunächst ins Leere laufen. Um den kniffligen Fall zu lösen, greift Kiehl zu unorthodoxen Mitteln: Er vertraut auf die Hilfe der Berliner Unterwelt. Die mächtigen Ringvereine sind mafiöse Verbrecherbanden, die ganze Stadtviertel unter ihrer Kontrolle haben. Doch Mord ist selbst bei ihnen verpönt, denn ihre illegalen Geschäfte wie Hehlerei und Prostitution sollen ungestört weiterlaufen. Mit ihrer Hilfe gelingt es Kiehl, den Mörder zu verhaften. Der Rest ist professionelle Polizeiarbeit mit Laboranalysen, Fahndungsaufrufen und geschickter Verhörtaktik - Methoden, die bis heute noch nichts an ihrer Gültigkeit verloren haben. Der Film erzählt nicht nur die fiktive Biografie von Fritz Kiehl, sondern auch, wie die Mordinspektion am Alexanderplatz im Detail gearbeitet hat, wie die Ringvereine organisiert waren und wie die Menschen ihren Alltag im Berlin 1926 erlebt haben.
ZDFneo Doku
Deutschland-Saga GESCHICHTE Woher wir kommen, D 2014
Wer waren die ersten Menschen auf deutschem Boden? Welche Spuren haben sie hinterlassen, und wie weit reichen diese bis in die Gegenwart? Die Frage nach unseren Ursprüngen führt Christopher Clark zunächst auf die Schwäbische Alb, wo vor rund 14 000 Jahren steinzeitliche Jäger lebten. Im Eselsburger Tal stellte der Homo sapiens Rentieren und Bären nach, suchte Schutz in den Höhlen der Kalkfelsen und fertigte raffinierte Steinwerkzeuge an. Die Deutschen jener Zeit waren durchaus schöpferisch, ihre Erfindungen "made in Germany" fanden schon damals weite Verbreitung. Doch sind die urzeitlichen Bewohner des Schwabenlandes bei Weitem nicht als erste Vorfahren der späteren Deutschen anzusehen. Bei den Ur-Deutschen zählt zweifellos der Neandertaler zu den prominentesten Vertretern. Lange Zeit hielt man den robusten Eiszeitmenschen mit der fliehenden Stirn, der im Jahre 1856 im Neandertal bei Düsseldorf entdeckt wurde, für den Angehörigen einer ausgestorbenen Nebenlinie der großen Menschenfamilie. Inzwischen weiß man aber: Der rätselhafte Urzeitjäger, der vor 30 000 Jahren scheinbar spurlos von der Erde verschwand, lebt in Wirklichkeit weiter - nämlich in uns. Bis zu vier Prozent Neandertaler-Gene tragen Menschen von heute in sich. Irgendwann einmal müssen also der Homo sapiens und der Neandertaler Sex miteinander gehabt haben - vermutlich vor etwa 50 000 Jahren. Christopher Clarks Reise in die deutsche Frühzeit führt auch zum heutigen Mittelpunkt Deutschlands. Vor über 2500 Jahren siedelten sich hier Angehörige von Stämmen an, die in ihrer Gesamtheit sogar namensgebend für die Deutschen wurden - zumindest in der englischsprachigen Welt: The Germans. In Niederdorla hatten sie eine Kultstätte angelegt und brachten ihren Gottheiten Menschenopfer dar. Doch wer waren diese Germanen eigentlich? Ein einheitliches Volk, das sich so nannte, hat nie existiert. Stattdessen gab es Cherusker, Chatten, Markomannen und viele andere, die eine ähnliche Kultur und Lebensweise aufwiesen und sich innerhalb der großen Gruppen sprachlich verständigen konnten. Den Namen Germanen verdanken sie dem römischen Geschichtsschreiber Tacitus, der Germanien selbst nie betreten hatte. Weil es den Römern nicht gelang, die wilden Waldbewohner zu unterwerfen, wurde der größere Teil des späteren Deutschland nicht romanisiert. Und noch etwas gehört zum Erbe jener Epoche, die bis zur Völkerwanderung andauert: Das spätere Deutschland blieb ein Land der Stämme, der Alemannen, Franken, Bajuwaren, Hessen, Friesen, Sachsen und anderer, die immer wieder auf ihre Eigenständigkeit pochten - und das gelegentlich auch heute noch. Im Jubiläumsjahr "25 Jahre Mauerfall" erzählt die Doku-Reihe "Deutschland-Saga" die Geschichte unseres Landes. Professor Christopher Clark, gebürtiger Australier und Historiker an der Universität Cambridge, begibt sich in einem nostalgischen VW Käfer Cabriolet auf den Weg durch die Epochen. Der Experte für deutsche Geschichte ist leidenschaftlich an der Frage interessiert, wie die Menschen hierzulande wurden, wie sie sind. Die Zuschauer werden an die symbolträchtigsten Orte geführt, erleben weltverändernde Leistungen und lernen jene Eigenheiten kennen, die unser Bild auch heute noch im Ausland prägen.
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Deutschland-Saga GESCHICHTE Wovon wir schwärmen, D 2014
Warum haben Wälder, Ritterburgen, Märchen, Mythen und Sagen eine so große Bedeutung im Reigen der Befindlichkeiten, die man den Deutschen immer wieder zuschreibt? Warum nehmen Dramen wie das Nibelungenlied einen so hohen Rang in der kulturellen Selbstwahrnehmung ein? In der dritten Folge der "Deutschland-Saga" macht sich Christopher Clark auf die Suche danach, was Deutsche zum Schwärmen bringt. Auf der Gefühlsskala rangiert der Wald ganz oben. Diese Vorliebe hat eine lange Tradition. Schon der römische Geschichtsschreiber Tacitus beschrieb Germanien als ein Land unendlicher Wälder. Eigenartig wirkte auf die Römer, dass es keine Tempelbauten in Germanien gab, vielmehr Haine und Bäume, die als Heiligtümer verehrt wurden. Tatsächlich haben sich die Deutschen ihre innige Beziehung zu den Pflanzenriesen bewahrt. So markierten Bäume über die Jahrhunderte den Gerichtsplatz und den Mittelpunkt eines Dorfes. Unter der Linde feierte man die Feste des Jahreskreises, in ihre Rinde schnitzte man die Initialen von Liebenden. Bäume sind Symbole des Beständigen und Erhaltenswerten. Vielleicht entlud sich der Zorn der Schwaben gegen das umstrittene Bauvorhaben "Stuttgart 21" gerade deshalb in dem Moment, als die Bäume des Schlossgartens gefällt werden sollten. Eng verbunden mit dem Wald sind viele deutsche Märchen, wie etwa "Hänsel und Gretel" oder "Rotkäppchen". Sie und andere Figuren entstammen den Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm, die - gleich nach der Lutherbibel - das weltweit meistverbreitete Buch der deutschen Kulturgeschichte sind. Die Welt der Märchen hat das Bild Deutschlands bis heute geprägt. Und noch 200 Jahre nach der ersten Ausgabe der Sammlung der Gebrüder Grimm wachsen Kinder - nicht nur in Deutschland - mit Schneewittchen, Dornröschen und Rapunzel auf. Christopher Clarks Reise führt auch am Rhein entlang. Schon zu Zeiten der Römer war dieser Fluss die große Verbindungsachse in Europa. Kaufleute, Pilger und auch Kriegsheere nutzten den prominenten Wasserweg. Doch bis jemand fragte, "Warum ist es am Rhein so schön?", sollte es noch eine Weile dauern. Eher lief den Rhein-Reisenden ein kalter Schauer über den Rücken, wenn am Loreley-Felsen oder am Binger Loch Gefahr durch Untiefen und Strudel drohte. Die Romantik machte den Rhein zum Mythos. Heinrich Heines Loreley-Lied brachte es zu einer Art deutscher Hymne. Die Dichter jener Epoche schwärmten für ursprüngliche Landschaften, sahen in der beginnenden Industrialisierung und Verstädterung eine Gefahr, warfen dem modernen Zeitalter vor, die Welt allein unter dem Aspekt der Nützlichkeit und Verwertbarkeit zu betrachten. Eine Denktradition, die bis ins Heute reicht. Natürlich will Clark auch die Liebe der Deutschen zum Fußball ergründen, hierzulande die beliebteste Sportart. Die Fakten sprechen für sich: Sechseinhalb Millionen Menschen - das sind über acht Prozent der Bevölkerung - sind in über 27 000 Fußballvereinen aktiv. Das zahlt sich in vielen Meistertiteln aus, und nicht nur bei den Herren. Die deutschen Fußballerinnen haben sechs Europameisterschaften hintereinander gewonnen. Beim Einblick in die Seele der Fußballnation entdeckt Christopher Clark noch ein weiteres Phänomen: Als Gastgeber der WM 2006 zeigten die Deutschen einen erfrischend fröhlichen Patriotismus. Danach stellte sich heraus: Die Deutschen werden anderswo viel sympathischer wahrgenommen, als sie sich selbst oft sehen.
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Deutschland-Saga GESCHICHTE Was uns eint, D 2014
Die Wiedervereinigung Deutschlands zählt ohne Übertreibung zu den historischen Glücksfällen der Geschichte: Zum ersten Mal wurde die deutsche Einheit Wirklichkeit, eine Premiere. Vor 1200 Jahren waren es andere, die sich um die Einheit im Herzen Europas bemühten. Christopher Clark reist nach Aachen, dem Lieblingsort Karls des Großen. Der Frankenherrscher war getrieben von der Idee, ein im christlichen Glauben geeintes Imperium zu errichten. Schritt für Schritt dehnte er seinen Herrschaftsraum nach Osten aus, verleibte seinem Reich auch die Gebiete der Bayern und der Sachsen ein und führte dafür grausame Kriege. Es gelang ihm erstmals, die germanischen Festlandsstämme unter einem gemeinsamen Dach zu vereinen - ob es ihnen gefiel oder nicht. Karl verlieh dem europäischen Vielvölkergebilde eine politische Struktur und schuf damit auch eine Grundlage für das spätere Reich der Deutschen. An dessen Anfang steht Otto I.: Unter seiner Herrschaft entwickelte sich das Reichsgebiet zu einer Art "Dachverband der Deutschsprachigen". Von deutscher Einheit und Nation konnte noch lange nicht die Rede sein. Heiliges Römisches Reich nannte sich das Imperium fortan, dessen Krone Deutsche Kaiser fast 900 Jahre lang trugen. Die Menschen in der Mitte Europas konnten sich als Angehörige dieses Reiches fühlen - oder auch einfach als Bayern, Sachsen, Franken oder Schwaben. Clarks Suche nach dem, was die Nation eint, führt ihn schließlich auf die Spur jenes Mannes, der den Deutschen eine gemeinsame Sprache gab: Martin Luther wurde zur Identifikationsfigur, zu einer Art Popstar seiner Zeit. Er wetterte gegen das päpstliche Rom und appellierte an nationale Gefühle. Doch Luthers Reformation spaltete zugleich. Der Glaubensstreit führte später in den Dreißigjährigen Krieg, der das Land verwüstete und Deutschland zum Schlachtfeld Europas machte. Anders als zum Beispiel den Briten und Franzosen gelang es den Deutschen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht, in einem geeinten Staat zu leben. Und ausgerechnet Napoleon katapultierte sie in ihr nationales Zeitalter, daran erinnert Christopher Clark am Brandenburger Tor, durch das auch der französische Kaiser marschierte. Der Versuch, auf deutschem Boden Einheit und Freiheit zu erreichen, scheiterte in der Revolution von 1848/49. Clark setzt dies in Beziehung zur deutschen Einigung 1871, die schließlich von oben kam, von den Mächtigen, aber auch Zustimmung beim Volk fand. Wenige Jahrzehnte nach der Staatsgründung setzten kaiserliche Eliten das Einigungswerk wieder aufs Spiel. 1914 begann das militärische Ringen um die Vorherrschaft in Europa, in das die Mächte, so Clark, wie Schlafwandler hineintaumelten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland von den Siegern geteilt. Nie wieder sollten von deutschem Boden Massenmord und Krieg ausgehen. Erst nach Jahrzehnten kam die Wiedervereinigung - in der Erkenntnis, dass Deutschland und Europa nur in enger Bindung zueinander bestehen können.
ZDFneo Doku
Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Deutschlands Schätzchen, D 2014
Seehäfen, Naturparks, Wattenmeer und den Bergen sei Dank: Deutsche reisen am liebsten nach Deutschland. Auch Bauten wie die Dresdner Frauenkirche oder der Kölner Dom sind Publikumsmagneten. Vater Rhein ist seit Jahrhunderten ein Ort für Streitigkeiten: Deutschland gegen Frankreich oder Düsseldorf gegen Köln. Durch die Rheinburgen ist er aber auch die Wiege der Romantik. Und auch zu ihrem Wald pflegen die Deutschen eine tiefe, romantische Verbundenheit. Aber wirklich wohl fühlen sich die Deutschen zu Hause in den eigenen vier Wänden, denn die lieben sie fast noch mehr als ihr Auto. Das Eigenheim dürfte daher für die allermeisten wohl der schönste Ort Deutschlands sein. Die Dokumentationsreihe fragt nach den größten Sonderlingen, den größten Rätseln oder den größten Heldinnen der Geschichte. Zur Aufnahme in die mal mehr, mal weniger ehrenwerte Gruppe der "Glorreichen 10" führen erstaunliche Fakten und neue Zusammenhänge. Die Sendung rollt spannende Aspekte der Geschichte neu auf und präsentiert sie auf humorvolle Art mit viel Witz und Ironie. Es wurde keine Abstimmung durchgeführt, sondern die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Doku
Die glorreichen 10 DOKUMENTATION Die größten Wendepunkte der deutschen Geschichte
Fehleinschätzungen, Kriege, Erfindungen und Revolutionen: Die deutsche Geschichte ist voller Wendepunkte, die unser Land mal in die eine, mal in die andere Richtung führten. So etwa war Franz von Papen davon überzeugt, den Emporkömmling Adolf Hitler unter Kontrolle zu haben, wenn er ihn zum Reichskanzler macht. Was folgt, ist die dunkelste deutsche Epoche. Die Erfindung des modernen Buchdrucks durch Johannes Gutenberg ist hingegen ein Highlight in der Geschichte. Auch weil diese Medienrevolution zum Katalysator für die lutherische Reformationsbewegung wurde. Genauso ist der 3. Oktober, den wir heute als "Tag der Deutschen Einheit" feiern, weil er die Wiedervereinigung des 41 Jahre lang geteilten Deutschlands besiegelte, ein historischer Tag für unser Land. Die Folge "Die größten Wendepunkte der deutschen Geschichte" stellt in beliebter "Glorreichen"-Manier Ereignisse vor, die Deutschland entscheidend geprägt haben. In die bunt gemischte Gruppe der "Glorreichen 10" haben es erneut Kandidaten geschafft, die man hier vielleicht nicht erwartet hätte. Etwa der Urkontinent Pangäa, der wie die Lechfeldschlacht von 955 und der Mauerfall zu einer "Deutschen" Einigung führte. Denn vor rund 300 Millionen Jahren wuchs bei der Entstehung des Superkontinents zum ersten Mal zusammen, was für uns heute zusammengehört. Viele unserer Landstriche verdanken ihre Schönheit der unsanften Geburt von damals. Was folgt, ist eine Geschichte voller Wendepunkte, die Deutschland zu dem machte, was es heute ist. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst und ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
ZDFneo Show
Sketch History INFOTAINMENT Neues von gestern, D 2015
Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Columbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orléans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.
ZDFneo Show
Stadt, Land, Lecker ESSEN UND TRINKEN, D 2018
Bei "Stadt, Land, Lecker" tritt ein bekannter TV-Koch gegen einen lokalen Küchenchef zum Duell an. Ihre Aufgabe: Wer kocht eine besondere regionale Spezialität besser? Der Promi-Koch oder der Küchenchef vor Ort? Dieser hat vielleicht keinen Michelin-Stern und leitet kein berühmtes Gourmet-Restaurant. Dafür beherrscht er eine besondere Spezialität seiner Heimat so wie kein anderer. Diesmal stellen sich Nelson Müller, Alexander Herrmann, Christian Lohse und Maria Groß der Herausforderung. Ohne Rezept versuchen sie, die regionalen Spezialitäten nicht nur genauso gut, sondern besser und auf ihre Weise interpretiert nachzukochen. Dafür dürfen sie die Gerichte lediglich probieren, um Zutaten herauszuschmecken und herauszufinden, wie sie zubereitet wurden. Gekocht wird vor Ort. Diesmal sind die Köche mit ihrem Truck auf Mallorca, in Südtirol, Österreich und Deutschland unterwegs. Welcher Koch jeweils gewinnt, entscheidet eine Jury. Wer macht am Ende das Rennen - der Promi-Koch oder sein regionaler Herausforderer?
ZDFneo Show
Dinner Date (Wh.) DATESHOW Malte, D 2020
Ein Single und fünf Menü-Vorschläge, hinter denen sich Blind Dates verbergen. Der Single darf drei Menüs auswählen - und damit stehen die Dates fest. Nach den Treffen entscheidet der Single, ob bei einem der Dates mehr als nur der kulinarische Funke übergesprungen ist. Flattern Schmetterlinge im Bauch, winkt ein zweites Date - diesmal ein romantisches Candle-Light-Dinner im Restaurant.
ZDFneo Film
The Program - Um jeden Preis BIOGRAFIE, F 2015
US-Radsportler Lance Armstrong gelingt eine schier übermenschliche Leistung: Sieben Mal gewinnt er die Tour de France. Journalist David Walsh vermutet, dass Armstrong heimlich dopt. Doch Armstrong leugnet alle Vorwürfe und kann sich zunächst auch vor Gericht behaupten. Bis ein Mitfahrer auspackt. - Aufstieg und Fall eines berühmten Sportidols. Ben Foster verkörpert überzeugend alle Facetten eines schillernden Charakters. 180 Fahrer, 20 Etappen, über 4000 Höhenmeter in den Bergetappen - das ist die Tour de France, das berühmteste Radrennen der Welt. 1993 nennt sie der junge US-Radsportler Lance Armstrong eine "Reise der Schmerzen". Kenner der Tour, darunter der englische Sportjournalist David Walsh , prophezeien Armstrong maximal den Gewinn eines Etappensiegs. Doch in den Jahren bis 2005 gewinnt Armstrong die Tour de France insgesamt sieben Mal. Walsh hat erhebliche Zweifel daran, dass es dabei mit rechten Dingen, das heißt, ohne illegales Doping, zugegangen ist. Armstrong, der 1995 seinen Hodenkrebs im dritten Stadium nach einer OP und einer schweren Chemotherapie besiegt hat, ist nach seinen vielen Tour-Siegen zu einem international hofierten Sportidol und Medienliebling aufgestiegen. Er hat eine Stiftung aufgebaut, die sich um krebskranke Menschen kümmert, geheiratet und eine Familie gegründet. Alle Fragen von Journalisten nach illegalem Doping hat er verneint, er wurde nie mit einer positiven Probe überführt. Als die englische "Sunday Times" David aufgrund von Infos aus Armstrongs persönlichem Umfeld einen Artikel schreiben lässt, der Armstrong mit Blutdoping und dem Dopingmittel EPO in Verbindung bringt, wehrt sich Armstrong, und der Fall wird vor einem englischen Gericht verhandelt. Die Zeitung verliert den Prozess, muss dem Radsportler Schadensersatz zahlen. Doch Armstrong sagt nicht die Wahrheit. Bereits in den 90er-Jahren, zu Beginn seiner Karriere, hatte er den italienischen Dopingarzt Michele Ferrari aufgesucht. Beim ersten Anlauf schaffte es Armstrong nicht, von Ferrari in dessen Programm aufgenommen zu werden, doch nach seiner Krebstherapie ist es so weit. Regelmäßiges Blutdoping und der Betrug der Kontrolleure werden für Lance und sein Team Teil ihres Alltags. Armstrongs Abstieg beginnt 2006. Floyd Landis , langjähriger Teamkollege von Armstrong und 2006 Sieger der Tour de France, wird positiv auf Testosteron getestet. Floyd droht, auszupacken. Auch andere Teammitglieder, die Zeuge des Dopings wurden, haben öffentliche Aussagen gemacht. Und in den Vereinigten Staaten interessiert den Rückversicherer Bob Hamman , der Armstrong große Siegesprämien auszahlen musste, ob sein Geld für fair und legal errungene sportliche Erfolge floss. Das Dopingmittel EPO verhalf zu mehr Sauerstoff in den Lungen. Armstrong lernte schnell, dass mehr Sauerstoff höhere Chancen auf den Sieg bedeutet. Und so wurde aus dem Gewinner eines Tagesrennen der beste Bergfahrer der Welt und siebenfache Tour-Sieger. Der Film beruht auf David Walshs Buch "Seven Deadly Sins". Hauptdarsteller Ben Foster hatte sich kaum mit Lance Armstrong beschäftigt, bevor er die Rolle des Radprofis annahm. In der Zeit, in der Ben nach einem ersten Gespräch mit Regisseur Frears auf das Drehbuch wartete, bereitete er sich bereits intensiv auf seine Rolle vor: "Ich begann, einfach alles zu dem Fall zu lesen, was ich in die Hände bekam. Es gibt wirklich viele Bücher über das Thema, und ich hatte jede Menge Zeit. Also fing ich an zu lernen, wie ein Radfahrer zu denken - und mit diesen seltsamen Schuhen an den Füßen ein Rennrad zu fahren." (Foster, zitiert nach dem deutschen Presseheft zum Film) Schauspieler Chris O'Dowd, der Armstrongs Widersacher David Walsh verkörpert, sagt über den Radrennsportler: "Dass ich Lance Armstrong als Figur so interessant finde, hat gar nicht unbedingt mit der Tatsache zu tun, dass er betrogen hat. Sondern vor allem damit, dass er so ein unglaublicher Manipulator war. Er hat die Leben und Karrieren von anderen ruiniert, nur um vorwärtszukommen. Das ist viel unverzeihlicher als alles, was er sich in den Körper injiziert hat."
20.09.
The Program - Um jeden Preis BIOGRAFIE, F 2015
ZDFneo
Filmgorillas FILM/KINO/TV, D 2020
Steven Gätjen und Silke Schröckert stellen zwei Kino-Neustarts vor: die deutsche romantische Komödie "Hello Again - Ein Tag für immer" und das Drama "Jean Seberg - Against All Enemies". Maria Ehrich und Daniel Schröckert unterhalten sich über Sportfilme und Daniels steile These, dass eigentlich immer nur Filme über Boxer einen Oscar gewinnen. Beeindruckende Beispiele sind "Million Dollar Baby", "Rocky" oder Scorseses "Wie ein wilder Stier". Mit "Filmgorillas", dem Kino- und Serienmagazin mit eigenem YouTube-Kanal, geht das ZDF in der Filmberichterstattung neue Wege - zuerst auf YouTube, dann im TV. Zweimal pro Woche bahnen sich Kino-Experte Steven Gätjen, Schauspielerin Maria Ehrich sowie das Cineasten-Ehepaar Silke und Daniel Schröckert einen Weg durch den Dschungel aktueller Neustarts und reden sich zu Themen aus der Film- und Serienwelt die Köpfe heiß. Immer dienstags und donnerstags, jeweils um 16.00 Uhr, laden die "Filmgorillas" neue Videos auf dem gleichnamigen ZDF-YouTube-Kanal hoch. Die Highlights der "Filmgorillas"-YouTube-Woche werden im gleichnamigen TV-Magazin zusammengefasst, das im ZDF donnerstags gegen 0.45 Uhr ausgestrahlt wird. Auch auf der Facebook-Seite von ZDFkultur und auf dem Instagram-Kanal von ZDFheute hinterlassen die "Filmgorillas" ihre Spuren.
ZDFneo Film
Jagd durch London THRILLER, USA 2015
Die in der Londoner US-Botschaft stationierte Homeland-Security-Agentin Kate soll einen Terroranschlag verhindern und wird dabei selbst zur Verdächtigen. Eine temporeiche Hetzjagd beginnt. Während ihrer Versuche, die eigene Unschuld zu beweisen, wird Kate von einem Auftragskiller mit dem Codenamen "Der Uhrmacher" verfolgt. Er wird erst aufhören, sie zu jagen, wenn der Job erledigt und sie tot ist. Die in der Londoner US-Botschaft stationierte Homeland-Security-Agentin Kate Abbott wird auf einige Wissenschaftler aufmerksam, die allesamt im Umgang mit explosiven Chemikalien geschult sind und eine Einreise in die USA beantragt haben. Misstrauisch geworden, stellt sie eigene Nachforschungen an. Sie vermutet einen geplanten Terroranschlag. Doch bevor sie Licht ins Dunkel bringen kann, sterben alle ihre Kollegen bei einem verheerenden Bombenattentat in einem Restaurant. Nur durch einen Zufall entkommt sie selbst dem Anschlag. Als einzige Überlebende ist sie allerdings gleichzeitig die Hauptverdächtige und wird von ihrem eigenen Arbeitgeber gejagt. Zu allem Überfluss hat es auch noch ein eiskalter Auftragskiller auf sie abgesehen: der berüchtigte "Uhrmacher". Schließlich findet Kate heraus, dass die mysteriöse Terrorgruppe einen Anschlag auf die Neujahrsfeier am Times Square in New York geplant hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Hauptrolle in dem spannenden "Paranoia"-Thriller "Jagd durch London" übernahm die Schauspielerin Milla Jovovich ("Das fünfte Element", "Resident Evil"), während man für den Part des Antagonisten Ex-Bond Pierce Brosnan gewinnen konnte. Sein "Uhrmacher" ist ebenso bedrohlich wie charismatisch geraten und lässt keine Sekunde lang daran zweifeln, dass man es hier mit einem eiskalten Killer zu tun hat. Jovovichs Figur Kate steht hingegen in einer Tradition mit den Helden aus Filmen wie "Der unsichtbare Dritte", "Auf der Flucht" oder "Der Staatsfeind Nr. 1", die sich gegen einen übermächtigen Feind behaupten und die eigene Unschuld beweisen müssen. Der als Dr. Emil Balan besetzte Roger Rees hatte in "Jagd durch London" seinen letzten Filmauftritt, bevor er ein Jahr später an einem Hirntumor starb.
20.09.
Jagd durch London THRILLER, USA 2015
ZDFneo Film
Snatch - Schweine und Diamanten KRIMIKOMÖDIE, USA 2000
In Antwerpen stiehlt "Franky Four Fingers" für den New Yorker Gangsterboss Avi einen riesigen Diamanten. Doch bei einem Zwischenstopp in London erleichtern ihn andere Ganoven um die Beute. Auf der Suche nach dem Diamanten reist Avi nach London. Dort prallen bereits englische Unterweltgrößen, russische Gangster und irische Zigeuner aufeinander, die sich alle für den Ausnahmestein interessieren. Der Diamant findet sich schließlich an einem kuriosen Ort. Furiose Gangsterkomödie von dem britischen Regisseur Guy Ritchie, der mit Brad Pitt, Benicio del Toro, Jason Statham, Dennis Farina und anderen ein herausragendes Darstellerensemble vereinen konnte. Schnelle Schnitte, eine teils entfesselte Kamera, populäre Musik und rasche Wechsel zwischen den Handlungssträngen sorgen für ein hohes Tempo im MTV-Style.
ZDFneo Film
The Program - Um jeden Preis (Wh.) BIOGRAFIE, F 2015
US-Radsportler Lance Armstrong gelingt eine schier übermenschliche Leistung: Sieben Mal gewinnt er die Tour de France. Journalist David Walsh vermutet, dass Armstrong heimlich dopt. Doch Armstrong leugnet alle Vorwürfe und kann sich zunächst auch vor Gericht behaupten. Bis ein Mitfahrer auspackt. - Aufstieg und Fall eines berühmten Sportidols. Ben Foster verkörpert überzeugend alle Facetten eines schillernden Charakters. 180 Fahrer, 20 Etappen, über 4000 Höhenmeter in den Bergetappen - das ist die Tour de France, das berühmteste Radrennen der Welt. 1993 nennt sie der junge US-Radsportler Lance Armstrong eine "Reise der Schmerzen". Kenner der Tour, darunter der englische Sportjournalist David Walsh , prophezeien Armstrong maximal den Gewinn eines Etappensiegs. Doch in den Jahren bis 2005 gewinnt Armstrong die Tour de France insgesamt sieben Mal. Walsh hat erhebliche Zweifel daran, dass es dabei mit rechten Dingen, das heißt, ohne illegales Doping, zugegangen ist. Armstrong, der 1995 seinen Hodenkrebs im dritten Stadium nach einer OP und einer schweren Chemotherapie besiegt hat, ist nach seinen vielen Tour-Siegen zu einem international hofierten Sportidol und Medienliebling aufgestiegen. Er hat eine Stiftung aufgebaut, die sich um krebskranke Menschen kümmert, geheiratet und eine Familie gegründet. Alle Fragen von Journalisten nach illegalem Doping hat er verneint, er wurde nie mit einer positiven Probe überführt. Als die englische "Sunday Times" David aufgrund von Infos aus Armstrongs persönlichem Umfeld einen Artikel schreiben lässt, der Armstrong mit Blutdoping und dem Dopingmittel EPO in Verbindung bringt, wehrt sich Armstrong, und der Fall wird vor einem englischen Gericht verhandelt. Die Zeitung verliert den Prozess, muss dem Radsportler Schadensersatz zahlen. Doch Armstrong sagt nicht die Wahrheit. Bereits in den 90er-Jahren, zu Beginn seiner Karriere, hatte er den italienischen Dopingarzt Michele Ferrari aufgesucht. Beim ersten Anlauf schaffte es Armstrong nicht, von Ferrari in dessen Programm aufgenommen zu werden, doch nach seiner Krebstherapie ist es so weit. Regelmäßiges Blutdoping und der Betrug der Kontrolleure werden für Lance und sein Team Teil ihres Alltags. Armstrongs Abstieg beginnt 2006. Floyd Landis , langjähriger Teamkollege von Armstrong und 2006 Sieger der Tour de France, wird positiv auf Testosteron getestet. Floyd droht, auszupacken. Auch andere Teammitglieder, die Zeuge des Dopings wurden, haben öffentliche Aussagen gemacht. Und in den Vereinigten Staaten interessiert den Rückversicherer Bob Hamman , der Armstrong große Siegesprämien auszahlen musste, ob sein Geld für fair und legal errungene sportliche Erfolge floss. Das Dopingmittel EPO verhalf zu mehr Sauerstoff in den Lungen. Armstrong lernte schnell, dass mehr Sauerstoff höhere Chancen auf den Sieg bedeutet. Und so wurde aus dem Gewinner eines Tagesrennen der beste Bergfahrer der Welt und siebenfache Tour-Sieger. Der Film beruht auf David Walshs Buch "Seven Deadly Sins". Hauptdarsteller Ben Foster hatte sich kaum mit Lance Armstrong beschäftigt, bevor er die Rolle des Radprofis annahm. In der Zeit, in der Ben nach einem ersten Gespräch mit Regisseur Frears auf das Drehbuch wartete, bereitete er sich bereits intensiv auf seine Rolle vor: "Ich begann, einfach alles zu dem Fall zu lesen, was ich in die Hände bekam. Es gibt wirklich viele Bücher über das Thema, und ich hatte jede Menge Zeit. Also fing ich an zu lernen, wie ein Radfahrer zu denken - und mit diesen seltsamen Schuhen an den Füßen ein Rennrad zu fahren." (Foster, zitiert nach dem deutschen Presseheft zum Film) Schauspieler Chris O'Dowd, der Armstrongs Widersacher David Walsh verkörpert, sagt über den Radrennsportler: "Dass ich Lance Armstrong als Figur so interessant finde, hat gar nicht unbedingt mit der Tatsache zu tun, dass er betrogen hat. Sondern vor allem damit, dass er so ein unglaublicher Manipulator war. Er hat die Leben und Karrieren von anderen ruiniert, nur um vorwärtszukommen. Das ist viel unverzeihlicher als alles, was er sich in den Körper injiziert hat."
ZDFneo Film
Jagd durch London (Wh.) THRILLER, USA 2015
Die in der Londoner US-Botschaft stationierte Homeland-Security-Agentin Kate soll einen Terroranschlag verhindern und wird dabei selbst zur Verdächtigen. Eine temporeiche Hetzjagd beginnt. Während ihrer Versuche, die eigene Unschuld zu beweisen, wird Kate von einem Auftragskiller mit dem Codenamen "Der Uhrmacher" verfolgt. Er wird erst aufhören, sie zu jagen, wenn der Job erledigt und sie tot ist. Die in der Londoner US-Botschaft stationierte Homeland-Security-Agentin Kate Abbott wird auf einige Wissenschaftler aufmerksam, die allesamt im Umgang mit explosiven Chemikalien geschult sind und eine Einreise in die USA beantragt haben. Misstrauisch geworden, stellt sie eigene Nachforschungen an. Sie vermutet einen geplanten Terroranschlag. Doch bevor sie Licht ins Dunkel bringen kann, sterben alle ihre Kollegen bei einem verheerenden Bombenattentat in einem Restaurant. Nur durch einen Zufall entkommt sie selbst dem Anschlag. Als einzige Überlebende ist sie allerdings gleichzeitig die Hauptverdächtige und wird von ihrem eigenen Arbeitgeber gejagt. Zu allem Überfluss hat es auch noch ein eiskalter Auftragskiller auf sie abgesehen: der berüchtigte "Uhrmacher". Schließlich findet Kate heraus, dass die mysteriöse Terrorgruppe einen Anschlag auf die Neujahrsfeier am Times Square in New York geplant hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Hauptrolle in dem spannenden "Paranoia"-Thriller "Jagd durch London" übernahm die Schauspielerin Milla Jovovich ("Das fünfte Element", "Resident Evil"), während man für den Part des Antagonisten Ex-Bond Pierce Brosnan gewinnen konnte. Sein "Uhrmacher" ist ebenso bedrohlich wie charismatisch geraten und lässt keine Sekunde lang daran zweifeln, dass man es hier mit einem eiskalten Killer zu tun hat. Jovovichs Figur Kate steht hingegen in einer Tradition mit den Helden aus Filmen wie "Der unsichtbare Dritte", "Auf der Flucht" oder "Der Staatsfeind Nr. 1", die sich gegen einen übermächtigen Feind behaupten und die eigene Unschuld beweisen müssen. Der als Dr. Emil Balan besetzte Roger Rees hatte in "Jagd durch London" seinen letzten Filmauftritt, bevor er ein Jahr später an einem Hirntumor starb.
ZDFneo Serien
Father Brown KRIMISERIE Der Mann im Baum (Staffel: 1 Folge: 4), GB 2012
Father Brown entdeckt einen schwer verletzten Mann in einem Baum. Dieser wurde aus einem Zug gestoßen. Verdächtig sind vor allem die Prostituierte Annie Mace und der Ex-Kleinganove Sid Carter. Durch sein unkooperatives Verhalten der Polizei gegenüber verschlimmert Carter die Sache nur noch mehr. Father Brown vermutet, dass ihm jemand die Tat unterschieben möchte. Als ein Anschlag auf den verletzten Mann verübt wird, muss Father Brown schnell handeln.
ZDFneo Serien
Father Brown KRIMISERIE Das Auge Apollos (Staffel: 1 Folge: 5), GB 2012
Eines Tages wird das Dorf Kembleford mit Flyern der Sektengruppe "Das Auge Apollos" überschwemmt. Father Brown, Mrs. McCarthy und Susie beschließen, der Sache nachzugehen. Sie lernen den Anführer Kalon kennen. Dieser zeigt großes Interesse an Susie, was seine Partnerin Dominique bemerkt. Als diese ermordet wird, hat Kalon jedoch ein Alibi, und schnell wird der labile Adam verhaftet. Doch Father Brown glaubt nicht an dessen Schuld.
ZDFneo Show
Terra Xpress INFOMAGAZIN Invasion der Touris und Blitze unterm Gipfelkreuz, D 2019
Kampf gegen den Massentourismus in den Alpen. Auf dem Trockenen: Nach einem Gewitter gibt es kein Trinkwasser mehr. Und: Warum man sich beim Wandern nicht nur auf eine App verlassen sollte. Massentourismus und Klimawandel setzen den Alpen immer mehr zu. Doch Einheimische und Bergliebhaber suchen mit originellen Konzepten und Beharrungswillen nach Lösungen, ihre Heimat zu bewahren. Und das mit Erfolg. Manche Urlauber unterschätzen die Gefahren in den Alpen. Zwei Teenager können von der Bergwacht Grainau in letzter Minute gerettet werden. Mit Turnschuhen und leichtem Gepäck haben sie eine Wanderung auf die Zugspitze gemacht, die eher für Bergsteiger geeignet ist. Statt Karte haben sie sich dabei auf eine Navigations-App verlassen. Starke Gewitter und heftige Unwetter bringen die Menschen in den Bergen immer wieder in Grenzsituationen. Sei es, dass sich eine wertvolle Schafherde über Nacht über alle Berge macht, sei es, dass eine Schlammlawine die Trinkwasserversorgung eines ganzen Ortes lahmlegt. Aber mithilfe von Freunden und dem Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde können auch die schwierigsten Probleme gemeistert werden.
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