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46:19
Terra Mater TIERE Bärenstark!, GB 2019
Das Leben der Grizzlybären in der heutigen Welt.
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52:05
Asterix & Co KÜNSTLERPORTRÄT Der Autor René Goscinny, F 2017
Der am 5. November 1977 verstorbene René Goscinny hinterließ ein umfangreiches Werk: „Asterix“, „Lucky Luke“, „Isnogud“, „Der kleine Nick“, mehrere Filme, eine TV-Serie sowie zahlreiche Ausdrücke, die in die Umgangssprache eingegangen sind. Doch nicht nur seine Kunst, auch der Werdegang Goscinnys kann als gelebte Vermischung der Kulturen verstanden werden. Goscinny wuchs in Argentinien auf, wo er das französische College in Buenos Aires besuchte, und lebte ab 1945 für sieben Jahre in New York. Dort lernte er das Comiczeichnen mit Harvey Kurtzman und dem Team des künftigen „MAD Magazine“, das ab 1952 den amerikanischen Comic revolutionieren und dem amerikanischen Humor eine völlig neue Ausrichtung geben sollte. 1950 ging Goscinny nach Europa, wo er zunächst als Zeichner und später als Comicszenarist arbeitete. 1959 gründete er mit Albert Uderzo und Jean-Michel Charlier das Wochenmagazin „Pilote“, in dessen erster Nummer Asterix auftrat. Sowohl beim sehr angelsächsischen Humor von „Pilote“ als auch in Goscinnys Szenarien ist der Einfluss von „MAD“ offensichtlich. Wie Kurtzman in den Vereinigten Staaten revolutionierte René Goscinny in Europa das Comic. 1961 erschien das „Asterix“-Heft Nummer eins, und drei Jahre später begann der große und dauerhafte Erfolg der Gallier-Serie. Der Zeichner Uderzo entwarf die Obelix-Figur und Goscinny den Antihelden Asterix. Moebius, Mézières, Christin, Fred, Cabu, F’murr, Druillet, Gotlib, Bretécher, Dionnet, Mandryka, Bilal, Alexis, Tardi, Reiser und viele andere Zeichner lernten bei Goscinny, der den Gewinn von „Asterix“ ganz gezielt in „Pilote“ investierte, um den Nachwuchs zu fördern – eine Generation, die „Charlie Hebdo“, „L'Echo des Savanes“, „Fluide Glacial“ und „Métal Hurlant“ hervorbrachte. Denn die Unterstützung, Produktion und Verbreitung anspruchsvoller Populärkultur war immer von höchster Bedeutung für den legendären Comicautor. Die ARTE-Dokumentation zeichnet das Leben und Wirken eines faszinierenden Künstlers nach, dessen Einfluss auch heute noch spürbar ist.
15.02.
Asterix & Co KÜNSTLERPORTRÄT Der Autor René Goscinny, F 2017
ARTE Doku
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43:15
Geheimnisvolle Eichhörnchen TIERE, F, A 2018
Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Europäische Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Mit ihrer roten, braunen, grauen und bisweilen schwarzen Färbung sind sie überall gern gesehen und doch führen sie zumeist ein verborgenes Leben. Das Team um die Tierfilmer Hubert Doppler und Johannes Pötscher hat sich an die Fersen der flinken, unberechenbaren Sprungakrobaten geheftet. Als sogenannter Kulturfolger hält sich das Europäische Eichhörnchen zwar gern in der Nähe menschlicher Siedlungen auf – fällt hier schließlich regelmäßig Nahrung für den kleinen Nager ab –, doch im Allgemeinen bleibt es auf Distanz und nur Wenigen ist ein Einblick in sein Baumkronenreich möglich: Zu groß sind für die kleinen, geschäftigen Tiere die Gefahren, die von den vielen Fressfeinden am Boden oder aus der Luft ausgehen. Ihre Kobel bauen sie in Astgabeln oder in hohlen Baumstämmen, um sich vor ihren Feinden zu verbergen. Schon im Herbst beginnen sie große Futtermengen, bestehend aus Samen und Nüssen, im Waldboden zu vergraben, um den kalten Winter zu überstehen. Und doch sind ihre Überlebenschancen verhältnismäßig gering. Nur wenige Tiere vollenden ihr erstes Lebensjahr. Häufig fallen sie Jägern aus der Luft, wie dem Habicht oder Mäusebussard, zum Opfer, und auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Vorräte von Futterkonkurrenten entdeckt und geplündert werden, ist groß. Doch gerade aus den eigenen Reihen kommt seit Jahren eine tödliche Bedrohung: Das im 19. Jahrhundert aus Amerika importierte Grauhörnchen verdrängt das heimische Nagetier mehr und mehr aus seiner ökologischen Nische.
01.02.
Geheimnisvolle Eichhörnchen TIERE, F, A 2018
ZDF Doku
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28:56
auslandsjournal AUSLANDSREPORTAGE, D 2020
Diese Woche berichtet das auslandsjournal unter anderem über den Bauboom in den Skigebieten von Österreich, das Coronavirus in China und Argentiniens Geschäft mit dem Rind.
23.01.
auslandsjournal AUSLANDSREPORTAGE, D 2020
ARTE Doku
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43:13
Wüste Wurzeln, starke Stämme PFLANZEN Der Affenbrotbaum, ZA 2017
Ein riesiger Affenbrotbaum trotzt in der Savanne des Malilangwe-Naturschutzgebiets im Süden von Simbabwe seit 800 Jahren den widrigen Bedingungen und zieht viele Insekten, Vögel und Säugetiere an. Weil sie in ihrem Stamm Wasser speichern können, halten Affenbrotbäume, auch Baobabs genannt, extreme Dürre aus. Das macht sie zu einer wertvollen Ressource für Elefanten, die in Trockenzeiten Teile aus dem Baum herausbrechen, um die feuchten Fasern zu fressen. Dabei beschädigen die Dickhäuter den Baum. Doch zum Glück ist der Baobab in der Lage, sich selbst zu heilen. Kleinere Vogelarten wie Büffelweber oder Bienenfresser bauen ihr Nest in den Zweigen des Affenbrotbaumes, während größere Vögel wie der gefährdete Weißrückengeier Gabeln hoch oben in der Baumkrone als Nistplätze wählen. Erdhörnchen, Nashornvögel und Spechte lassen sich in Höhlen im Stamm nieder. Im Frühling fressen Giraffen und Antilopen die Blätter des Baums. Weiße Blüten mit süßem Duft hängen an langen Stielen herab. Als wichtigste Bestäuber des Affenbrotbaums gelten die nachtaktiven Flughunde, aber auch Galagos besuchen nachts die Blüten und trinken den Nektar. Die Blüten ziehen außerdem Wespen und Afrikanische Honigbienen an, die manchmal in den Hohlräumen des Baums nisten. Wenn sich der Sommer dem Ende nähert, bildet der Baobab seine pelzigen Früchte. Sie enthalten sehr viel Vitamin C und gehören zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln in Malilangwe. Elefanten und Termiten sind die wichtigsten Samenausbreiter für die Affenbrotbäume, die heute allerdings durch die Tierhaltung gefährdet sind.
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41:25
Moderne Wunder DOKUMENTATION Made in USA, USA 2010
Es gibt sie noch: Erfolgreiche Produkte, die „Made in USA“ sind.
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52:03
Auf legendären Routen DOKUMENTATION Die Wallace-Line, F 2014
Ein Naturschatz in diesem Archipel samt Flora und Fauna.
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52:35
Abenteuer Museum DOKU-REIHE Museum der Geschichte der polnischen Juden, Warschau, D 2016
Ein noch nie dagewesenes Museum – das Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau – liegt im Herzen des jüdischen Warschaus, in der Gegend, aus der die Nazis während des Zweiten Weltkriegs das Warschauer Ghetto machten. Das junge Museum fungiert zugleich als Kultur- und Bildungszentrum mit einem kulturellen Programm an zeitgenössischen Ausstellungen, Filmen, Debatten, Workshops, Performances, Konzerten, Lesungen und als Plattform für Dialog und Austausch. Die beeindruckende und ausgezeichnete Architektur des Finnen Rainer Mahlamäki steht im Dialog mit dem Denkmal und drückt die Symbolik des Museums als eines des Lebens aus. Die Kuratorin Barbara Kirshenblatt-Gimblett führt den Moderator Gustav Hofer durch das Museum, dessen Konzept es ist, das Leben anstatt den Holocaust in den Mittelpunkt zu stellen. Eine mit reichen Ornamenten verzierte Holzsynagoge wurde im Museum gebaut und zeigt die farbenfrohe Seite des jüdischen Lebens. Die Designer der Museumskleidungskollektion verwenden jüdische Symbole wie den Davidstern als Aufdrucke auf T-Shirts und Pullovern. Die Ausstellung des Archivs von geheimen Aufnahmen aus dem Ghetto vermittelt dagegen die beklemmende und beengte Atmosphäre des Lebens im Ghetto. Neben den Eindrücken aus der Ausstellung begleitet die Dokumentation Gustav Hofer, der zusammen mit der polnischen Filmemacherin Małgorzata Szumowska Warschaus Mahnmale, Kulturszene und die Erinnerungskultur erkundet. Die Regisseurin liebt mystischen Realismus und wurde unter anderem für ihren Film „Body“ auf der Berlinale 2015 mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Die Dokumentation geht auf Spurensuche nach dem jüdischen Warschau und trifft Menschen, die eine Botschaft der Offenheit, von Polen als Land der multikulturellen Ethnien und Mischung mit Offenheit gegenüber Fremden, verbreiten möchten.
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