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Jenseits der Alpen

Jenseits der Alpen - Am Luganer See

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Jenseits der Alpen - Am Luganer See

Landschaftsbild

Ein Korallenriff mit Meeresdinosauriern – so sah es vor 250 Millionen Jahren am Luganer See aus. Das ist kaum vorstellbar, wenn man heute an der oleandergesäumten Uferpromenade des Schweizer Städtchens Morcote das erste Frühlingsgrün der Steilhänge genießt. Doch an vielen Orten trifft man auf das Erbe dieser Zeit: der Monte San Giorgio am Südufer ist förmlich von Meeresfossilien durchwirkt, und eine Tropfsteinhöhle auf der italienischen Seite fasziniert mit ihren bizarren Kalksteinformationen.Auch wenn diese Landschaft einmal unter dem Meeresspiegel lag – heute fühlen sich hier Gebirgsbewohner wohl. Überall finden sich Nischen, wo sich die Natur entfalten kann: Haubentaucher widmen sich im Frühling ihrer ausgedehnten Balz. Eine halbwilde Haflingerherde wird auf die Almen des Monte Generoso getrieben, während Larven aus dem Wasser kriechen, um sich in Libellen zu verwandeln, und Feuersalamander in der urzeitlichen Tropfsteinhöhle ihre Jungen gebären.Menschen leben am Luganer See schon seit Jahrtausenden und haben ihre Spuren hinterlassen: Die ausgedehnten Kastanienhaine der Region Alto Malcantone gehen noch auf die Römerzeit zurück. Felsenkeller, die als Kühlkammern direkt in das vorzeitliche Korallenriff am Seeufer gehauen sind, beherbergen heute eine kleine Winzerei oder ein Restaurant. Doch das Zentrum des Lebens ist stets der See, so auch für die Köchin Gabriella Rigiani, die in ihrem Felsenkellerrestaurant frische Fische aus dem See serviert. Hier verschmelzen die Aromen der alpinen Schweiz und des mediterranen Italiens.
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Xenius - Baustoffe der Zukunft

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Xenius - Der bunte Hund - Fellfarben und ihre Bedeutung

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

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42:51
Jenseits der Alpen LANDSCHAFTSBILD Am Luganer See, D, A 2020
Ein Korallenriff mit Meeresdinosauriern – so sah es vor 250 Millionen Jahren am Luganer See aus. Das ist kaum vorstellbar, wenn man heute an der oleandergesäumten Uferpromenade des Schweizer Städtchens Morcote das erste Frühlingsgrün der Steilhänge genießt. Doch an vielen Orten trifft man auf das Erbe dieser Zeit: der Monte San Giorgio am Südufer ist förmlich von Meeresfossilien durchwirkt, und eine Tropfsteinhöhle auf der italienischen Seite fasziniert mit ihren bizarren Kalksteinformationen.Auch wenn diese Landschaft einmal unter dem Meeresspiegel lag – heute fühlen sich hier Gebirgsbewohner wohl. Überall finden sich Nischen, wo sich die Natur entfalten kann: Haubentaucher widmen sich im Frühling ihrer ausgedehnten Balz. Eine halbwilde Haflingerherde wird auf die Almen des Monte Generoso getrieben, während Larven aus dem Wasser kriechen, um sich in Libellen zu verwandeln, und Feuersalamander in der urzeitlichen Tropfsteinhöhle ihre Jungen gebären.Menschen leben am Luganer See schon seit Jahrtausenden und haben ihre Spuren hinterlassen: Die ausgedehnten Kastanienhaine der Region Alto Malcantone gehen noch auf die Römerzeit zurück. Felsenkeller, die als Kühlkammern direkt in das vorzeitliche Korallenriff am Seeufer gehauen sind, beherbergen heute eine kleine Winzerei oder ein Restaurant. Doch das Zentrum des Lebens ist stets der See, so auch für die Köchin Gabriella Rigiani, die in ihrem Felsenkellerrestaurant frische Fische aus dem See serviert. Hier verschmelzen die Aromen der alpinen Schweiz und des mediterranen Italiens.
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26:15
Xenius INFOMAGAZIN Der bunte Hund - Fellfarben und ihre Bedeutung, D 2020
Sie sind schwarz, braun, gefleckt oder schneeweiß: Die Fellfarben bei Hunden sind so vielfältig wie die Vorlieben der Herrchen. Doch egal wie ausgefallen die Hunde aussehen, sie stammen allesamt von grauen Wölfen ab. Erst mit der Domestizierung wurden ihre Felle immer bunter.In jedem fünften deutschen Haushalt lebt ein Hund, in Frankreich sogar in jedem dritten. Die meisten von ihnen sind nicht etwa für bestimmte Aufgaben, sondern hinsichtlich ihres Aussehens gezüchtet. Der eine Besitzer mag edles Rotbraun, der andere liebt schwarze Punkte. Doch wie kommt es zu dieser Vielfalt? Was steckt hinter den Fellfarben? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard machen sich dort auf Spurensuche, wo sie selbst Hundefell sehen und anfassen können.Pierre geht zum Friseur – genauer gesagt: zu einer Hundefriseurin. Bei Sylke Beer in Potsdam macht er Bekanntschaft mit Mischling Ray und erfährt, wie man Unterwolle auskämmt und warum Fellpflege so wichtig ist. Dörthe ist unterdessen mit dem Veterinär Professor Achim Gruber auf einer Hundewiese verabredet. Beim Spielen mit den turbulenten Vierbeinern und erlebt sie Farbvielfalt live. Doch diese hat auch Schattenseiten, wie Dörthe erfährt. Warum sind so viele Dalmatiner taub und was hat das mit ihren Punkten zu tun? Warum können bestimmte Modefarben die Hunde krank machen? Und was müsste die Zucht besser machen? Hinter den Fellfarben von Hunden verbirgt sich mehr als schönes Aussehen.
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26:10
Xenius INFOMAGAZIN Baustoffe der Zukunft, D 2020
Bislang wird in der Bauindustrie vor allem Beton und Stahl verwendet. Um künftig ökologischer und nachhaltiger bauen zu können, sind Wissenschaftler:innen auf der Suche nach alternativen Baustoffen. Und da gibt es die abgefahrensten Ideen. Pappe, Pilze oder Popcorn – nichts ist unmöglich! An der TU Darmstadt forschen Wissenschaftler:innen an einer Möglichkeit, Häuser aus Pappe zu errichten, die ganz ohne zusätzliche Holzbeschichtungen und Schutzfolien auskommen. In München lässt ein visionärer Architekt Bäume kontrolliert so ineinander verwachsen, dass sich tragfähige Strukturen ausbilden, die Jahre später Brücken oder sogar ganze Häuser tragen sollen. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen in Göttingen Prof. Alireza Kharazipour, der Popcorn nicht nur als leckeren Kinosnack, sondern auch als vielseitiges Baumaterial salonfähig machen möchte. Sein Ziel: Werkstoffe aus Kunststoff so weit wie möglich durch den nachwachsenden Rohstoff Mais zu ersetzen. Die „Xenius“-Moderator:innen testen zusammen mit Prof. Kharazipour, wie stabil und hitzebeständig Popcorn ist – und finden heraus, was es zu einem besseren Dämmstoff als Styropor macht.
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