Der Österreich Harald Pokieser schuf mit "The Great Rift - Der große Graben" ein eindrucksvolles Zeugnis über die Bruchlinie zwischen Ostafrika und der arabischen Halbinsel, die der ORF in der Universum-Reihe in drei Teilen zeigt. Das Rift Valley ist mehr als ein geologisches Phänomen. An der 6000 Kilometer langen Bruchlinie zwischen Ostafrika und der arabischen Halbinsel, vom Libanon bis Mozambique schuf das Mahlwerk der Kontinente eine Welt wie von einem anderen Stern. Sie entstand vor 35 Millionen Jahren als mysteriöser Riss der Erdoberfläche und formt seither als Feuer speiende Wunde eine Landschaft, in der sich ein Weltwunder an das nächste reiht: Die Berge und Wüsten Israels und Jordaniens, das Rote Meer, das Hochland Äthiopiens, die Virunga- und Ruwenzori Berge, der Kilimandscharo und der Mount Kenia, der Malawi und der Viktoria See. Es scheint auch, als wäre die Arche Noah am Rift Valley vor Anker gegangen: Zwischen den Korallenriffen des Roten Meeres, den Regenwäldern Ruandas und den Steppen der Serengeti und der Massai Mara sind die Kronjuwelen der Schöpfung aufbewahrt, Walhaie und Adlerrochen, Berggorillas und Waldelefanten, Nashörner, Giraffen und Löwen. Diese High Definition Produktion portraitiert das Rift Valley und seine Bewohner wie keine Produktion je zuvor.
"The Great Rift - Der große Graben" am Dienstag, den 20.10. um 20:15 ORF2 (Teil 2 am 27.10., Teil 3 am 03.11.)
Foto: ORF/Cosmos Factory/Harald Pokieser